Schweizer CEO von Kaufhaus-Kette Selfridges
Wofür geben Sie ohne schlechtes Gewissen Geld aus, André Maeder?

André Maeder ist seit zwei Jahren Chef der renommierten britischen Luxuskaufhaus-Kette Selfridges. Dabei wollte der Schweizer Manager einst Bahnhofsvorstand sein. Er nascht spätabends heimlich Pralinen – und teilt den besten Ratschlag, den er je erhalten hat.
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André Maeder (66) leitet seit Mai 2024 die britische Luxuskaufhaus-Gruppe Selfridges. Zuvor war er zehn Jahre lang Chef der KaDeWe Group.
Foto: Verena Brüning

Darum gehts

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Ein Trend, der unterschätzt wird?
Die Experience, Freude und Unerwartetes zu erleben, steht über dem reinen Kauf.

Eine Person, die überschätzt wird?
Der CEO. Er kann nur mit einem Top-Team, stark besetzt auf allen Positionen, erfolgreich sein.

Artikel aus der «Bilanz»

Dieser Artikel wurde erstmals in der «Bilanz» publiziert. Weitere spannende Artikel findest du unter bilanz.ch.

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Ihr Lieblingsautor?
John le Carré. Ich habe alle seine spannenden Spionagethriller gelesen, auf Englisch, da kommt der britische Humor am besten rüber.

Welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachttisch?
Die Biografie von Arnold Schwarzenegger – unglaublich, der Mann hat in nur einem Leben drei Weltkarrieren aufgebaut!

Arnold Schwarzenegger.
Foto: Getty Images

Ihr liebster Künstler?
Andy Warhol.

Der schönste Golfplatz?
Gleneagles in Schottland, unglaubliche Landschaft am Rande der Highlands plus Tradition und eine sehr anspruchsvolle Aufgabe.

Die schönste Skipiste?
In meinem seit über 40 Jahren weltweiten alpinen Lieblingsort: die Abfahrt vom Klein Matterhorn hinunter nach Zermatt.

Abfahrt vom Klein Matterhorn.
Foto: Colin Frei

Ihre härteste Lebensschule?
Als mein Vater sehr früh verstarb, als ich elf Jahre alt war.

Das Verrückteste, was Sie je getan haben?
CEO von Charles Vögele zu werden, im positiven wie im negativen Sinn.

Der beste Ratschlag, den Sie je bekommen haben?
Bleibe neugierig, Langeweile ist tödlich.

Wofür geben Sie ohne schlechtes Gewissen Geld aus?
Für Blumen. Bei uns sind immer mehrere Sträusse in der Wohnung. Habe ich von meiner Mutter geerbt.

Mit welcher berühmten Persönlichkeit würden Sie gerne post mortem zu Abend essen, und warum?
Mit Giorgio Armani in seinem Haus auf Pantelleria. Er hat den Luxus, die Eleganz, das italienische Dolce Vita über Jahrzehnte zelebriert wie kein anderer Designer und gleichzeitig einen Milliardenkonzern aufgebaut und geführt.

Welche Frage können Sie nicht mehr hören?
Wird das Warenhaus überleben? Selbstverständlich!

Ihr erster Wagen?
Ein Alfa Romeo GTV, nachtblau, 1982.

Alfa Romeo GTV.
Foto: PR

Als Kind wollten Sie sein wie …?
Wie mein Vater, SBB-Bahnhofsvorstand in Gümligen bei Bern. Mit der roten Mütze!

Wann lügen Sie?
Nie, nur wenn ich heimlich spätabends noch Pralinen nasche, gegenüber meiner Frau.

Ein Ort der Inspiration?
Afrika, im Speziellen Safaris im Busch.

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