Schnäppli mit Haken
Historische 57-Hektar-Insel in Italien für nur 2,8 Mio Franken zu haben

Eine Insel für nur 2,8 Millionen Franken? In Italien steht die 57 Hektar grosse Isola Ravaiarina zum Verkauf. Doch wer hier investieren will, muss mit viel Renovationsaufwand rechnen.
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Schnäppchen-Insel zu verkaufen: In der Lagune von Grado kann man jetzt eine Isel für nur 2,8 Millionen Franken ergattern.
Foto: VLADI PRIVATE ISLANDS GmbH

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • 57-Hektar-Insel bei Grado für 2,8 Millionen Franken zu verkaufen
  • Insel bietet Lizenzen für Fischerei, Landwirtschaft, Gastronomie und Beherbergung
  • Vier Gebäude mit 800 Quadratmetern, Hauptgebäude renoviert, Rest ausbaufähig
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Bernadette HoggRedaktorin Wirtschaft

Für Gutbetuchte ein interessantes Angebot: In Italien ist eine 57-Hektar-Insel zu haben – und das zum absoluten Schnäpplipreis. Nur 2,8 Millionen Franken kostet die Isola Ravaiarina nahe der slowenischen Grenze.

Die historischen Ursprünge der Insel reichen bis in die Römerzeit zurück. Die ehemaligen Inhaber betrieben eine Fischfarm in der künstlich angelegten Salzwasserlagune. Die frischen Fische und Muscheln kamen damals im inseleigenen Restaurant auf den Teller. Dank dieser Zeit hat die Insel heute noch Lizenzen für Fischerei, Landwirtschaft, Gastronomie und Beherbergung. Wer also den Traum einer eigenen Insel zum Geschäft machen will, könnte hier sein Paradies gefunden haben.

Grosses Potenzial, viel Arbeit

Doch die Sache hat einen Haken. Das goldene Zeitalter der Insel ist schon länger vorbei. «Das Restaurant ist seit rund zehn Jahren geschlossen, die frühere Fischzucht wird schon seit mehr als 20 Jahren nicht mehr betrieben», erklärt ein Sprecher von Inselmakler Vladi Private Islands gegenüber Blick.

Damit müssten auch die Gebäude vollständig renoviert werden. Das letzte Mal geschah das in den 1990er-Jahren. Es wartet also einiges an Arbeit. Auf der Insel stehen vier Gebäude mit insgesamt über 800 Quadratmeter Fläche. Das Hauptgebäude ist zwar fertig, in die drei anderen Häuser müsste aber noch bedeutende Arbeit hineingesteckt werden. «Die Gebäude wurden über viele Jahre weder eingerichtet noch genutzt», sagt der Sprecher. «Auch die technische Infrastruktur müsste man überprüfen und gegebenenfalls anpassen.»

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Natur pur nahe an der Stadt

Trotzdem könnte sich der Aufwand lohnen. Denn der Standort ist bemerkenswert: Die Insel, die auch «Valle di Pesca» oder Fischereital genannt wird, ist gut erreichbar. Sie liegt in der Lagune von Grado, mit dem Boot sind es nur wenige Minuten von der Stadt. Die Insel hat auch ihren eigenen Hafen, wo man mit Komfort anlegen kann. Auch vom Flughafen Triest-Ronchi dei Legionari hat man es mit 25 Minuten nicht weit, wie das Immobilienbüro Christie's International Real Estate schreibt.

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