Darum gehts
- ETH Zürich erreicht Platz 19 im Shanghai-Ranking weltweit führender Universitäten
- Schweizer Hochschulen verbessern sich
- Über 6 Kriterien im Ranking bewertet
Die Schweizer Universitäten halten weiterhin mit den besten Hochschulen der Welt mit. Allen voran: die ETH Zürich. Sie hat ihren Platz in den Top 20 des «Academic Ranking of World Universities» (ARWU) zurückerobert. Seit 2003 bewertet das Beratungsbüro Shanghai Ranking Consultancy die Bildungsstätten auf der ganzen Welt. Die ETH klettert vom letztjährigen 22. Platz auf Rang 19.
Die Rangliste basiert auf sechs Kriterien. Besonders gut schneidet die ETH Zürich in der Forschungsleistung ab. Die wissenschaftlichen Mitarbeitenden publizierten viele Forschungsergebnisse im Bereich Natur und Wissenschaft. Dagegen hat die ETH wenige ehemalige Studenten, die später mit einer Fields-Medaille oder einem Nobelpreis ausgezeichnet wurden. Das Shanghai-Ranking berücksichtigt zudem unter anderem die Leistung im Verhältnis zur Grösse der Universität und die Zahl der meistzitierten Forscherinnen und Forscher in ihrem Fachgebiet.
Schweizer verbessern sich
Neben der führenden ETH schaffen es vier weitere Schweizer Hochschulen unter die besten 100. Es sind die EPF Lausanne (43), die Uni Genf (55), die Uni Zürich (65) und die Uni Basel (91). Ausser der Uni Zürich (minus ein Rang) verbesserten sich alle Hochschulen um einige Plätze.
Die besten Universitäten der Schweiz
| Rang (global) | Institution |
| 19 | ETH Zürich |
| 43 | EPFL |
| 55 | Uni Genf |
| 65 | Uni Zürich |
| 91 | Uni Basel |
| 151–200 | Uni Bern |
| 151–200 | Uni Lausanne |
| 601–700 | Università della Svizzera italiana (Lugano) |
| 901–1000 | Uni Fribourg |
USA top
Standesgemäss wird das Ranking von amerikanischen Hochschulen dominiert. An der Spitze liegt die Harvard University, gefolgt von Stanford und dem Massachusetts Institute of Technology (MIT). Insgesamt kommen acht der zehn besten Unis aus den USA. Cambridge und Oxford aus England durchbrechen die Dominanz.
Das Shanghai-Ranking kommt nicht überall gut an. Immer wieder gibt es Kritik, weil die Kriterien stark auf die Forschung und nicht auf die Lehre ausgelegt sind. Auch der Faktor, dass Nobelpreisträger und Medaillen einbezogen werden, gilt als fragwürdig.