Darum gehts
- Energylandia in Polen führt europäisches Freizeitpark-Ranking 2026 mit 130 Attraktionen an
- Disneyland Paris belegt Platz 3, ist aber teuer: 560 Franken für Familien
- Eintrittspreise seit 2022 um 16 Prozent gestiegen, Erwachsener zahlt 68 Franken
Herbstferien bedeuten für viele Wandern und Wellnessen – oder aber ein Flug in eine Baderegion, um dort am Meer den Sommer zu verlängern: Wem das zu wenig Action verspricht, wird womöglich bei einem der vielen Freizeitpärke in Europa fündig. Doch die Auswahl ist riesig. Wohin also? Eine Antwort darauf kann das neue Ranking der Freizeitpärke Europas von Travelcircus fürs aktuelle Jahr liefern.
Die Online-Buchungsplattform hat dafür fünf Kriterien unter die Lupe genommen: In welchem Park kriegen Besucher am meisten für ihr Geld? Wie bewerten die Gäste das Erlebnis? Wie bekannt ist der Park? Bietet er Spass für jedes Alter? Und wie häufig teilen Besucher ihr Erlebnis in den sozialen Medien?
Das sind die besten drei
Ein polnischer Park läuft dabei seinen teils deutlich bekannteren Konkurrenten den Rang ab: Energylandia im Süden Polens, etwa eine Autostunde von Krakau entfernt. Der Park trumpft mit 130 Attraktionen auf, darunter zahlreiche riesige Achterbahnen. Die Bewertungen auf Google und Tripadvisor liegen im Schnitt bei 4,89 von maximal 5 Punkten. Beim Preis pro Attraktion mischt der riesige Park bei den günstigsten Anbietern mit. Eine vierköpfige Familie zahlt für den Eintritt und die Parkgebühren knapp unter 200 Franken.
Auf dem zweiten Platz folgt der bei Schweizer Gästen so beliebte Europa-Park. Rund 20 Prozent der Gäste in Rust (D) kommen aus der Schweiz. Eine Familie zahlt für die Tickets und den Parkplatz 275 Franken – deutlich mehr als beim Spitzenreiter. Der Europa-Park hat dafür noch ein etwas breiteres Angebot für die verschiedenen Altersgruppen – und ist deutlich bekannter, was ebenfalls positiv in die Bewertung einfliesst.
Mit Disneyland Paris landet der bekannteste Park auf dem dritten Platz: Die Berühmtheit hilft hier im Ranking ganz gehörig. Sprich: Kein Park taucht öfter in Suchanfragen auf. Zudem werden die Besuche so oft auf den sozialen Medien geteilt und der Park dabei markiert, wie bei keinem anderen. Mit 5 Punkten in diesen zwei Kategorien kompensiert er die schlechte Bewertung bei der Preis-Leistung – hier gibt es bloss 2,45 von 5 Punkten. Eine vierköpfige Familie zahlt für Eintritt und Parkplatzgebühr 560 Franken. Doppelt so teuer wie der Europa-Park.
Preise steigen, wenn auch langsamer
Die Auswertung zeigt, dass die Eintrittspreise in den Parks in den letzten Jahren deutlich zugelegt haben. Ein Ausflug kann das Portemonnaie erheblich belasten. Travelcircus hat insgesamt über 100 Parks ausgewertet. Das Ergebnis: Eine erwachsene Person zahlt im Schnitt 68 Franken für einen Eintritt, ein Kind 62.70 Franken. Das sind etwa 16 Prozent mehr als noch 2022. Immerhin: Im letzten Jahr hat sich das Preiswachstum verlangsamt.
Der zweitteuerste Park nach Disneyland Paris ist Blackpool Pleasure Beach in England mit 286.50 Franken, gefolgt vom spanischen Port Aventura World mit 276 Franken. Im günstigsten Park, dem Karls-Erlebnis-Dorf im deutschen Koserow, zahlt eine vierköpfige Familie für Eintritte und Parkplatzgebühren 41.50 Franken. Unter den besten 25 Pärken taucht er trotz Tiefpreis jedoch nicht auf.