Darum gehts
- Disneyland Paris eröffnet am 29. März die neue Disney Adventure World
- Highlight: Olaf-Roboter aus Zürich interagiert selbstständig und läuft autonom
- Abendshow mit 168 Tonnen Pontons, 350 Drohnen und Musik von 90-köpfigem Orchester
Der grösste Freizeitpark Europas wächst! Das Disneyland Paris baut seinen zweiten Themenpark in Paris aus und transformiert ihn. Aus den Walt Disney Studios wird neu die Disney Adventure World, 2 Milliarden Euro lässt sich das Entertainment-Unternehmen die Erweiterung kosten. Ab dem 29. März können Besucherinnen und Besucher in die Welt von Frozen abtauchen. Blick hat den neuen Bereich auf Einladung von Disney schon vorab besucht.
Mittelpunkt der Erweiterung ist ein grosser See, an dessen Ende das nordische Dorf Arendelle aus dem Film «Die Eiskönigin – Völlig unverfroren» nachgebaut wurde. Hier fühlt man sich wie in einem norwegischen Dorf inmitten eines Fjords, im Restaurant gibt es Fleischbällchen, auch Trolle sind zu sehen.
Treffen mit Anna und Elsa
Viele Bahnen gibt es in der Kulisse, die in ähnlicher Form bereits im Disneyland in Hong Kong steht, nicht. In der Indoor-Wasserbahn «Frozen Ever After» fährt man durch Kulissen des Kult-Films, inklusive kurzer Rückwärts-Fahrt und einer rasanten Abfahrt zum grossen Finale. Da darf auch der Song «Let It Go», deutsch: «Lass jetzt los», nicht fehlen, den viele Eltern wohl zwangsläufig genauso auswendig können, wie ihre Kinder.
Direkt neben der Bahn laden die Königin Elsa und Prinzessin Anna zur Audienz, zum «Rencontre Royale», ein. Herzig: In der Warteschlange gibt es Bilder der beiden, versteckt gibt es auch kleine Grössen-Markierungen, die zeigen sollen, wie die beiden Schwestern gewachsen sind. «Wir haben alles ziemlich lange vorbereitet, aber jetzt ist alles bereit, um unsere Freunde hier willkommen zu heissen!», sagt die fiktive Prinzessin Anna beim Besuch von Blick. Die Schauspielerinnen hinter der Figur machen ihre Aufgabe gut, reagieren auch auf einen Witz, ob das Matterhorn auf einem Bild abgedruckt ist. Spoiler: Nein, es handelt sich um den Nordberg, auf dem Königin Elsa ihr Eisschloss baut.
Technik hinter Olaf-Roboter fasziniert
Konkurrenz bekommen die beiden Geschwister vom Schneemann Olaf, der seine Position als Publikumsliebling weiterhin innehalten dürfte. Im Disney Research Studio in Zürich wurde in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich ein kleiner Roboter entwickelt, der mittels künstlicher Intelligenz selbst läuft und auch mit Menschen interagieren kann. Beim Treffen mit Blick posiert der etwa einen Meter grosse Roboter für Fotos und Videos, spricht mit Menschen in der Umgebung und läuft selbstständig über den Pflasterstein.
Besucher können den Roboter-Olaf in der neuen 15-minütigen Show «A Celebration in Arendelle» begutachten. Beeindruckend: Olaf kann sogar auf einem fahrenden und schwankenden Boot gut laufen.
350 Drohnen, auch im Wasser
Eine Neuerung gibt es auch beim grossen Highlight am Abend. Normalerweise finden sich die meisten Besucher bei Parkschluss im benachbarten Disneyland für die Abendshow mit Feuerwerk vor dem Schloss ein. Nun gibt es in der Disney Adventure World eine Alternative. Bei Einbruch der Dunkelheit fahren mehrere schwimmende Pontons mit einem Gesamtgewicht von 168 Tonnen auf den See und bilden die Bühne für die neue Abendshow «Disney Cascade of Lights».
Lässig: Die Produktion ist auf 360 Grad angelegt und somit von allen Seeseiten sichtbar und untermalt mit Projektionen, Feuerwerk und mehr als 350 Drohnen, darunter auch solche im Wasser. Begleitet wird das Ganze von einem Soundtrack mit Liedern aus «Vaiana», «Avengers» und «Zoomania», eingespielt von einem 90-köpfigen Orchester.
«König der Löwen»-Bereich geplant
Der neue Bereich im Disney Adventure World wird noch erweitert. So ist beim Eingang, neben dem auch neueröffneten Karussell mit «Rapunzel – Neu verföhnt»-Thematisierung, gerade ein Wellenflug im Stil des Streifens «Oben» im Bau. Die nächste grosse Neuerung folgt zu einem späteren Zeitpunkt: Dann wird erstmals in einem Disney-Park ein Bereich dem Klassiker «König der Löwen» gewidmet. Der Bau begann bereits im Herbst 2025, Mittelpunkt dieser Zone wird eine Attraktion, «die Wasser-Nervenkitzel mit Audio-Animatronics-Figuren der nächsten Generation kombiniert», teilt Disney mit. Und natürlich dürfen da die legendären Songs des Films auch nicht fehlen.