Darum gehts
- UV-Schirme boomen in der Schweiz wegen anhaltender Hitzewellen und starker Sonne
- Knirps-Heatshield-Schirme bieten UV-Schutz 50+ und senken gefühlte Temperatur um 40 %
- Verkäufe von UV-Schirmen bei Strotz AG von Januar bis Juni verdreifacht
Die Sonne brennt, das grelle Licht blendet, und die Hitze flimmert über dem Asphalt. Wer an besonders heissen Tagen draussen unterwegs ist, sucht instinktiv nach Abkühlung und flüchtet in den Schatten. Doch zwischen schwitzenden Fussgängern sticht ein neues Bild ins Auge: Immer öfter ist ein leises Klack zu hören, und mitten im Sonnenschein spannt sich ein Regenschirm auf.
In Asien ist die Nutzung von mobilen Schirmen zum Schutz vor der Sonne schon länger gang und gäbe. Spätestens seit der aktuellen Hitzewelle sind Regenschirme mit integriertem UV-Schutz auch in Europa und der Schweiz endgültig angekommen.
«Der Trend zu Regenschirmen mit UV-Schutz ist eine Entwicklung, die wir bereits seit etwa fünf Jahren beobachten», sagt Monica Kuster, Geschäftsführerin von Schirmhersteller Ambra UV Protection. Dass sich hier ein Wandel im Schweizer Konsumverhalten vollzieht, spürt man auch bei der Traditionsmarke Knirps. «Die Nachfrage nach den Knirps-Heatshield-Schirmen wächst seit ihrer Lancierung im Jahr 2021 kontinuierlich», sagt Andrea Strotz, Co-CEO der Strotz AG, Herstellerin der Knirps-Schirme.
Hitzeschutz to go
Was früher irritierte Blicke auf sich zog, ist in diesem Sommer zur cleveren Überlebensstrategie geworden. Das Erfolgsgeheimnis der UV-Schirme liegt dabei im technischen Detail – ein handelsüblicher Regenschirm bietet nämlich nicht den gleichen Schutz. Diese spenden zwar Schatten, aber ohne UV-Beschichtung wird ein relevanter Teil der Strahlung durchgelassen.
«Die Knirps-Heatshield-Schirme bieten nicht nur einen UV-Schutz mit Lichtschutzfaktor 50+, sie reduzieren dank ihrer speziellen Beschichtung auch die Hitze unter dem Schirm», führt Strotz aus.
Der Effekt des Schirms soll sofort spürbar sein: «Die gefühlte Temperatur kann um bis zu 40 Prozent niedriger sein.» Der mobile Hitzeschutz soll zudem die Haut schützen und auch sonnenbedingten Kopfschmerzen vorbeugen.
Hitzewelle lässt Verkaufszahlen explodieren
Die Nachfrage nach UV-Schutzschirmen ist in den vergangenen Jahren bereits gestiegen, doch aufgrund der erhöhten Temperaturen in diesem Jahr erreichten sie ein völlig neues Level. Die anhaltenden Hitzewellen haben zu einem Ansturm auf die mobilen Schattenspender geführt. «Das aktuelle Jahr hat alle bisherigen Rekorde komplett eingestellt», resümiert Kuster.
Die Nachfrage bei Ambra war derart massiv, dass innerhalb von nur 30 Tagen fast der gesamte Lagerbestand vergriffen war. Dieser Run führte zu einer paradoxen Reaktion im Marketing: Statt den Bestseller weiter zu pushen, musste die Notbremse gezogen werden. «Um die Lieferfähigkeit zu gewährleisten, haben wir unsere Werbemassnahmen fast komplett heruntergefahren.»
Einen Anstieg im Umsatz kann auch die Strotz AG bestätigen: «Allein im Zeitraum von Januar bis Juni haben sich die Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht. Insgesamt konnten wir in diesem Jahr bereits eine fünfstellige Zahl UV-Schutzschirme verkaufen.»
Heute blickt man auf den Strassen von Zürich, Bern oder Genf auf ein verändertes Bild. Wer einen Schirm trägt, rechnet nicht mehr zwingend mit einem Sommergewitter. Ein UV-Schutzschirm bietet das Gesamtpaket in einem. Er schützt sowohl vor Regen als auch vor Hitze.