«Marke wird missbräuchlich verwendet, um Vertrauen zu schaffen»
Migros warnt Kunden vor neuer Geschenk-Betrugsmasche

Vorsicht, Phishing: Kriminelle haben aktuell Kundinnen und Kunden der Migros im Visier. Sie versuchen, im Namen des Detailhändlers an persönliche finanzielle Daten zu kommen. Der orange Riese warnt vor der Masche.
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Die Marke Migros wird aktuell für eine Betrugsmasche missbraucht.
Foto: Sven Thomann

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Betrüger nutzen Migros-Namen für Phishing mit gefälschten Geschenken und Angeboten
  • Migros warnt vor gefälschten Websites und missbräuchlicher Nutzung ihrer Marke
  • Kunden sollen verdächtige Angebote prüfen; echte Geschenkkarten sind kostenlos
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Robin WegmüllerRedaktor Wirtschaft

Auf der Jobnetzwerk-Plattform Linkedin ärgert sich am Sonntag ein Nutzer gehörig über die Migros. Gemäss dem Beitrag soll er vom Detailriesen ein Geschenk erhalten – für dessen Versand müsse er aber bezahlen. «Ziemlich peinlich», findet der Nutzer. Was er zu diesem Zeitpunkt nicht wusste: Dahinter steckt eine Betrugsmasche im Namen der Migros.

Der orange Riese reagierte umgehend und klärte die Linkedin-Community mittels Kommentar unter dem Beitrag auf. Bei der Masche locken die Betrüger ihre Opfer mit einem angeblich kostenlosen Geschenk oder einem exklusiven Angebot im Namen der Migros auf eine trügerische Internetseite. Dort werden Nutzer aufgefordert, Kreditkarten- oder andere persönliche Zahlungsdaten einzugeben. Ein klassischer Phishing-Versuch.

Migros warnt

«Unsere Marke wird hier missbräuchlich verwendet, um Vertrauen zu schaffen», erklärt Migros-Sprecherin Prisca Huguenin-dit-Lenoir gegenüber Blick. «Damit sollen Personen dazu verleitet werden, ihre Zahlungsdaten einzugeben.» Wer beim Detailhändler nämlich eine Geschenkkarte bestellt, kann dies kostenlos tun. «Wir bedauern, dass Kriminelle unsere Marke für solche Zwecke missbrauchen.»

Die Migros rät Kundinnen und Kunden, vorsichtig zu sein, wenn sie unverlangt mit besonders attraktiven Angeboten und Geschenken konfrontiert werden. Weitere Warnsignale seien unpassende Absender- oder Internetadressen, Schreibfehler, ein fehlerhaft dargestelltes Logo oder die Aufforderung, rasch zu handeln. «Im Zweifelsfall empfehlen wir, Angebote über die offiziellen Migros-Kanäle zu überprüfen», so Huguenin-dit-Lenoir. 

Die Migros geht nach eigenen Angaben auch gegen solche Betrugsversuche vor. «Wir nehmen entsprechende Meldungen ernst und lassen gemeldete Fälle jeweils durch unsere Fachstellen prüfen.» Zudem informiere man Kunden über bekannte Betrugsmaschen.

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