Darum gehts
- Bundespräsident Guy Parmelin testete Schweizer Spezialitäten, lobte Greyerzer, kritisierte Rivella
- Parmelin trinkt Rivella nur in der Wüste, sonst kein Fan
- Rivella: «Millionen Fans in der Schweiz», trotz Parmelins Vorbehalt
Der Bundespräsident in spezieller Mission: Blick traf sich Ende Sommer mit Guy Parmelin (66) – und liess ihn verschiedene Schweizer Spezialitäten probieren. Dabei kam der frühere Weinbauer mehrfach ins Schwärmen – etwa beim Kultkäse Greyerzer. «Mit einem guten Weisswein ist er perfekt», bilanziert Parmelin wie ein echter Gourmet.
Ganz anders fällt das bundespräsidiale Fazit zum Schweizer Kultgetränk schlechthin aus. «Sieht aus wie Apfelsaft», mutmasst Parmelin, als er ein Glas Rivella vorgesetzt bekommt. Dann kommt der Sommelier im Wirtschaftsminister hoch, und er macht den Riechtest. Das führt zur Realisation: «Oh, das ist Rivella.»
«In der Wüste würde ich es trinken»
Mit wenig Begeisterung nimmt Parmelin einen Schluck – und fügt dann an: «Das ist nicht mein Lieblingsgetränk.» Es ist Diplomaten-Sprech für: Das mag ich gar nicht. Danach wird der Bundespräsident aber deutlich: «Wenn ich allein in der Wüste wäre und Durst hätte, würde ich es trinken.» Heisst: Für ihn taugt Rivella maximal als Notfall-Durstlöscher.
Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Aber was sagen die Hersteller des Schweizer Milchsäure-Getränks dazu, dass ausgerechnet der Bundespräsident kein Rivella-Fan ist? Das Aargauer Unternehmen nimmt es mit Fassung: «Als Waadtländer Weinbauer schlägt das Herz von Guy Parmelin vielleicht eher für einen guten Chasselas als für Rivella», teilt eine Rivella-Sprecherin auf Anfrage von Blick mit. Und weiter: «Dass er unser Getränk in der Wüste trotzdem trinken würde, nehmen wir gern als Kompliment. Für alle anderen Situationen gibt es zum Glück Millionen Rivella-Fans in der Schweiz.»