«Mit 7000 Franken netto gehts einem gut»
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Umfrage zu den Finanzen:«Mit 7000 Franken netto gehts einem gut»

Damit scheffeln sie Kohle
Nach diesen 10 Geld-Regeln leben die Superreichen

Die Reichen werden immer reicher. Woran liegt das? Experten sagen: Nicht nur das Einkommen macht den Unterschied, auch die Denkweise ist entscheidend. Diese zehn Lebensgrundsätze unterscheiden die Superreichen vom Normalbürger.
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Vermehrt sein Vermögen stetig: Elon Musk, der reichste Mensch der Welt.
Foto: IMAGO/ABACAPRESS

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Soziologen betonen: Finanzielle Kluft entsteht durch Verhaltensmuster, nicht nur Einkommen
  • Reiche setzen auf Vermögenswerte, Netzwerke und Finanzkompetenz statt Konsum
  • Regelmässige Jobwechsel steigern Lohnwachstum jährlich um 6,4 Prozent
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Viele gehen davon aus, dass die Kluft zwischen Mittelstand und finanziellem Reichtum lediglich eine Frage des Einkommens ist. Die Realität ist jedoch komplexer. Soziologen haben schon früh festgestellt, dass die Trennung durch ein verborgenes Regelwerk entsteht: eine Reihe von Überzeugungen, Gewohnheiten und Finanzstrategien.

1

Vermögenswerte schaffen Wohlstand

Arbeiterfamilien stecken oft in einem Teufelskreis fest: Sie tauschen Zeit gegen Geld und geben dieses dann für Dinge aus, die schnell an Wert verlieren. Die reiche Elite hingegen lernt früh, dass Geld ein Mittel ist, um Vermögen zu erwerben, das im Laufe der Zeit noch mehr Geld generiert. Aktien, Immobilien und Unternehmensbeteiligungen sind die Mittel, mit denen die Reichen ihr Vermögen im Schlaf vermehren. 

2

Zeit ist die wertvollste Ressource

Der Durchschnittsbürger ist stolz darauf, Dinge selbständig zu erledigen. Zeit ist aber eine nicht erneuerbare Ressource. Superreiche delegieren unwichtige Aufgaben, um sich auf Entscheidungen, das eigene Unternehmen oder ihre Karriere zu konzentrieren. Daraus lässt sich auch eine Lektion für Normalverdienende ableiten: Man sollte seine Zeit als wertvolles Gut betrachten und sie nicht mit wenig sinnvollen Aktivitäten vergeuden.

3

Schulden als Werkzeug

Schulden sind mit vielen Vorurteilen behaftet. Man verbindet sie mit Geldproblemen – damit, dass man sich etwas nicht leisten kann. Nicht so Superreiche: Sie unterscheiden klar zwischen hochverzinslichen Konsumkrediten und niedrig verzinslichem Kapital, das zur Anschaffung von renditebringenden Vermögenswerten aufgenommen wird. Der strategische Einsatz dieses Kapitals zum Kauf von Immobilien oder Aktien ist einer der deutlichsten Unterschiede darin, wie die Superreichen ihr Vermögen vergrössern.

4

Das Netzwerk bestimmt die Möglichkeiten

In den Köpfen vieler ist die Idee verankert, dass harte Arbeit und Leistung für sich sprechen. In der Praxis werden Chancen jedoch selten allein aufgrund von Talent vergeben.

Die Wohlbetuchten pflegen aktiv ihr Beziehungsnetzwerk und wissen, dass es oft wichtiger ist, wen man kennt, als was man kann. Strategisches Networking ist keine Schmeichelei, sondern ein Weg, um dort, wo Entscheidungen getroffen werden, wahrgenommen zu werden oder in Erinnerung zu bleiben.

5

Mit Stiftungen Steuern sparen

Normale Arbeitnehmer zahlen in der Regel einfach ihre Steuern. Nicht so die Superreichen. Das Steuersystem belohnt diejenigen, die nach steuergünstigen Lösungen suchen. Die Oberschicht nutzt juristische Strukturen wie Kapitalgesellschaften oder Stiftungen, um ihre Steuerlast zu minimieren. 

6

Die Treue zum Arbeitgeber hat einen versteckten Preis

Einem Unternehmen jahrzehntelang treu zu bleiben, ist unter vielen Arbeitnehmern nach wie vor tief verwurzelt. Moderne Vergütungsstrukturen in Unternehmen honorieren diese Loyalität jedoch selten.

Arbeitnehmer, die strategisch den Arbeitgeber wechseln, erzielen tendenziell höhere Gehälter als diejenigen, die jahrelang im selben Unternehmen bleiben. Die Karriere als eine Reihe wohlüberlegter Schritte zu betrachten, anstatt sie als eine langfristige Verpflichtung anzusehen, ist eine Strategie, die die Oberschicht ohne mit der Wimper zu zucken anwendet. Daten zufolge liegt das jährliche Lohnwachstum bei regelmässigen Jobwechseln bei 6,4 Prozent, verglichen mit 4,5 Prozent bei Verbleib im Unternehmen.

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Energiemanagement am Arbeitsplatz ist zentral

Die eigene Energie zu schützen und unwichtige Aufgaben konsequent abzulehnen, hat nichts mit Faulheit zu tun. Superreiche verstehen, dass man langfristig klarer denkt, bessere Entscheidungen trifft und gesünder bleibt, wenn man nicht ständig am Limit arbeitet. 

8

Finanzwissen ist das wertvollste Erbe

Viele träumen davon, dem Nachwuchs ein Eigenheim oder eine bestimmte Geldsumme zu hinterlassen. Die Superreichen konzentrieren sich darauf, etwas Immaterielleres, aber Dauerhafteres weiterzugeben: Finanzkompetenz, soziale Intelligenz und praktisches Wissen darüber, wie Wohlstand wirklich funktioniert.

Einem Kind beizubringen, eine Bilanz zu lesen, einen Vertrag auszuhandeln oder selbstbewusst vor einer Gruppe zu sprechen, schafft Vorteile, die eine einmalige finanzielle Zuwendung nicht ersetzen kann. Geld ohne die entsprechende Verhaltensgrundlage überdauert selten mehr als eine Generation.

9

Scheitern ist eine Lektion, keine Niederlage

In Haushalten mit ohnehin angespannter finanzieller Lage kann ein gescheitertes Unternehmen oder eine Fehlinvestition verheerende Folgen haben. Diese Angst führt dazu, dass viele jedes berufliche Risiko meiden.

Wohlbetuchte verfügen hingegen über ein soziales Netz, das es ihnen ermöglicht, Misserfolge als wertvolle Erkenntnisse und nicht als Scham zu betrachten. Kalkuliertes Risiko ist der einzige Weg zu überproportionalem Reichtum. Und die Vermeidung jeglichen Risikos erweist sich oft als die riskanteste langfristige Strategie.

10

Reichtum erwirtschaftet man nicht allein

Der Mythos vom Selfmade-Millionär sitzt tief. Tatsächlich bauen aber nur die wenigsten Menschen Vermögen komplett allein auf. Wohlhabende setzen auf ein starkes Umfeld: Mentoren, Finanzberater, Anwälte und Kontakte, die ihnen Türen öffnen. Hilfe anzunehmen oder für Expertenwissen zu bezahlen, gilt dabei nicht als Schwäche – sondern als Investition, die sich auszahlt.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Zena.blic.rs. Die serbische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.  

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