SMI, Dow Jones, DAX – was ist das eigentlich?
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Leitindizes erklärt:SMI, Dow Jones, DAX – was ist das eigentlich?

Stadler mit gutem Start in Börsenwoche
Aktie von Peter Spuhlers Zugbauer klettert auf 21-Monate-Hoch

Wie geht es den Schweizer Firmen? Was läuft an der Wall Street? Und wie entwickeln sich Bitcoin- und Goldpreis? Im Liveticker halten wir dich über die neusten Entwicklungen an den Märkten auf dem Laufenden.
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Blick Wirtschaftsdesk
11:14 Uhr

Aktie von Peter Spuhlers Zugbauer klettert auf 21-Monate-Hoch

Von Michael Hotz, Teamlead Wirtschaftsdesk

Die Aktie von Stadler Rail ist im Hoch: Seit Anfang Jahr hat das Börsenpapier des Thurgauer Zugbauers bereits um 7 Prozent zugelegt. Und am Montag kletterte die Aktie im frühen Handel auf 23.58 Franken. Und damit auf ein 21-Monate-Hoch. So viel wert war das Unternehmen von Patron Peter Spuhler (67) letztmals im Oktober 2024.

Es sind positive Nachrichten von Ende letzter Woche, die die Stadler-Aktien beflügeln: Die Berliner Senatsverwaltung verkündete am Freitag, dass der französische Zugbauer Alstom auf Rechtsmittel gegen die Vergabe eines Mega-Auftrags verzichtet. Damit kann Stadler zusammen mit dem deutschen Konzern Siemens 350 neue S-Bahn-Züge für Berlin herstellen. Die beiden Partner stellen zudem die Instandhaltung der Züge für 30 Jahre sicher. Für die Thurgauer ist das ein Auftrag mit extrem viel Prestige. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf 3,5 Milliarden Euro. 

Die Summe stellt auch den heiss debattierten SBB-Grossauftrag in den Schatten. Die Bundesbahnen vergaben diesen im letzten Jahr an Siemens – und eben nicht an den heimischen Zugbauer Stadler. Dieser hat seinen Rekurs mittlerweile aber zurückgezogen.

Das Thurgauer Unternehmen mit Sitz in Bussnang TG betreibt in Berlin ein eigenes Werk. Dort kam es im letzten Jahr zu Problemen. Der Zugbauer musste ein Sparprogramm umsetzen, um den Standort zu sichern – die Gewerkschaften begehrten auf. Im April dann die Einigung: Stadler sicherte den 2000 Angestellten unter anderem eine Standortgarantie zu. Und ab 2028/29 gibts mehr Lohn.

22.06.2026, 22:00 Uhr

Über 16 Prozent im Minus: SpaceX-Aktie im Sinkflug

Von Nathalie Benn, Redaktorin am Wirtschaftsdesk

Eigentlich sah alles rosig aus: Als die Mega-Firma SpaceX von Tech-Mogul Elon Musk (54) am 12. Juni an der New Yorker Börse gelistet wurde, legte sie einen fulminanten Start hin: Den ersten Handelstag beendete das Papier mit einem Kursplus von 19 Prozent, das Allzeithoch erreichte es am dritten offiziellen Handelstag mit 225 Dollar pro Aktie. Eine satte Zunahme von 60 Prozent gegenüber dem Ausgabepreis von 135 Dollar. Der Coup machte Musk zum ersten Billionär der Geschichte.

Am Montag setzte die Aktie aber einen Abwärtstrend fort, der sich bereits letzte Woche anbahnte. Am Mittwoch und Donnerstag sank der Kurs um 5 respektive 3,6 Prozent. Heute Montag, nachdem die US-Börse nach einem Feiertag am Freitag wieder öffnete, folgt der grösste Kurssturz: Bei Börsenschluss in New York notierte die Aktie über 16 Prozent im Minus. Für viele Anleger, die nach dem Börsendebüt auf den SpaceX-Zug aufsprangen, sind die Gewinne nun praktisch wieder verpufft.

Über fünf Tage gerechnet sank der Kurs gar um mehr als 25 Prozent.

Ob die schlechte SpaceX-Bewertung des Finanzdienstleisters MSCI die Investoren verunsichert? Dieser verpasste der Firma von Musk jüngst die schlechteste Nachhaltigkeitsnote, die es im MSCI-ESG-Ranking gibt. Das kommt nur selten vor. Besonders viel Kritik gab es an der Unternehmensführung: Eine extreme Machtkonzentration bei Insidern, mögliche Interessenkonflikte sowie mangelnde Unabhängigkeit des Aufsichtsrates lassen SpaceX in keinem guten Licht dastehen. 

Foto: keystone-sda.ch
18.06.2026, 11:54 Uhr

SNB-Zinsenetscheid belastet den Franken

Von Marian Nadler, Redaktor am Newsdesk

Am Donnerstagmorgen hat die Schweizerische Nationalbank (SNB) ihre Entscheidung bekannt gegeben, den Leitzins bei 0 Prozent zu belassen. Das wirkt sich auf den Franken aus: Als Anlagewährung wird er weniger attraktiv.

Die Schweizer Währung fiel am Dienstagmorgen gegen den Dollar rund 0,8 Prozent auf 0,8004 Einheiten pro US-Währung, wie «Cash» zuerst berichtete. Zuletzt ist dieses Niveau Anfang April erreicht worden. Gegen den Euro gibt die Schweizer Valuta um 0,2 Prozent nach. Ein Euro ist nun 0,9215 Franken wert. 

Trotz der Unsicherheit an den Energiemärkten aufgrund der Spannungen im Nahen Osten sah sich die Nationalbank nicht zum Handeln gezwungen. Das dürfte auch am weiterhin stabilen Arbeitsmarkt und der niedrigen Inflation in der Schweiz liegen. Alles Wichtige zum Leitzinsentscheid habe ich für dich hier zusammengefasst.

Der Franken verlor nach dem Leitzinsentscheid der SNB an Wert.
Foto: Sven Thomann
15.06.2026, 16:41 Uhr

Nach Friedensdeal – Bitcoin legt deutlich zu

Von Martin Schmidt, Wirtschaftsredaktor

Die bekannteste Kryptowährung der Welt setzt zum kleinen Comeback an: Am Montagnachmittag liegt der Bitcoin bei knapp 66'500 US-Dollar – und damit 4 Prozent im Plus. Auslöser ist das am Sonntag vermeldete Friedensabkommen zwischen dem Iran und den USA. 

Sollte die Strasse von Hormus tatsächlich wieder langfristig befahrbar sein, nimmt der globale Inflationsdruck mittelfristig ab – was wiederum positiv für den Bitcoin ist. Ein wachsender Inflationsdruck setzt die Notenbanken unter Druck für allfällige Zinserhöhungen. Die Europäische Zentralbank hat das Zinsniveau letzte Woche bereits erhöht. Höhere Zinsen für Anlagen wie Kryptowährungen generell schlecht, da sie keine Dividenden abwerfen und Anlagealternativen bei einem höheren Zinsniveau wieder attraktiver werden. 

Foto: AFP
15.06.2026, 16:00 Uhr

Aktie von SpaceX hebt ein zweites Mal ab

Von Michael Hotz, Teamlead Wirtschaftsdesk

Die neu gehandelte Aktie von Elon Musks (54) Raumfahrtunternehmen SpaceX setzt ihren Höhenflug fort: Im frühen Handel an der New Yorker Börse Nasdaq legt der Titel am Montag um 5,9 Prozent auf rund 170 Dollar zu. Bereits nach dem grössten Börsengang der Geschichte am Freitag kletterte die SpaceX-Aktie deutlich – und machte Musk zum ersten Billionär der Welt. Die Aktie beendete den ersten Handelstag mit einem Kursplus von 19 Prozent. Mehr zum historischen Börsentag erfährst du hier bei Blick-Expertin Bernadette Hogg.

Das SpaceX-Papier profitiert am Montag vom freundlichen Börsenumfeld. Die Märkte reagieren positiv auf das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran für eine Beendigung des Kriegs im Nahen Osten. Zudem dürfte eine äusserst mutige Aussage von Elon Musk die Aktie zusätzlich befeuern. Er sagte für 2030 einen Umsatz von 1 Billion Dollar voraus – eine 66-fache Steigerung gegenüber dem Umsatz von 2025. 

Foto: keystone-sda.ch
15.06.2026, 09:10 Uhr

Schweizer Börse beflügelt – SMI startet deutlich im Plus

Von Michael Hotz, Teamlead Wirtschaftsdesk

Die durch die neusten Entwicklungen im Iran-Krieg ausgelöste Euphorie an den Börsen treibt auch den Schweizer Leitindex nach oben: Der SMI startet am Montag mit einem Plus von knapp 1 Prozent in den frühen Handel. Die USA und der Iran haben ein Rahmenabkommen ausgehandelt und damit den Grundstein für einen Frieden gelegt.

Der SMI setzt damit den Aufwärtstrend der vergangenen Woche fort. In den letzten fünf Handelstagen legte der Leitindex 3,7 Prozent zu. Er nähert sich nun wieder der Schwelle von 14'000 Punkten, die der SMI Ende Februar überschritten hatte – bis der Ausbruch des Iran-Kriegs deutliche Kursverluste auslöste.

Foto: KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER
15.06.2026, 07:32 Uhr

Friedensabkommen versetzt Märkte in Euphorie

Von Michael Hotz, Teamlead Wirtschaftsdesk

An den Finanzmärkten atmet man erleichtert auf: Die USA und der Iran haben sich auf ein Rahmenabkommen für ein Kriegsende geeinigt. Die offizielle Zeremonie soll am Freitag in der Schweiz stattfinden. Viele Details sind noch unklar, wie Blick-Experte Mattia Jutzeler hier aufzeigt.

Und doch versetzt die Ankündigung die asiatischen Börsen in Euphorie: Der japanische Leitindex liegt derzeit 4,9 Prozent im Plus. Der breiter gefasste Index Topix hat um 3,2 Prozent zugelegt. Der südkoreanische Leitindex Kospi klettert gar um 5,4 Prozent. Auch an den europäischen Finanzmärkten dürfte der USA-Iran-Frieden für Feierlaune sorgen. Der Schweizer SMI und der deutsche Dax liegen vorbörslich gut 1 Prozent im Plus.

Das Friedensabkommen sieht die Wiedereröffnung der Strasse von Hormus vor, was zu einer Entspannung der Ölpreise geführt hat. Diese sind am Montag auf den tiefsten Stand seit März gefallen. Öl der Nordsee-Sorte verbilligte sich um gut 4 Prozent auf rund ‌83,5 Dollar pro Barrel.

Foto: imago/UPI Photo
05.06.2026, 11:17 Uhr

Bitcoin im Sinkflug – minus 15 Prozent in den letzten fünf Tagen

Von Bernadette Hogg, Redaktorin am Wirtschaftsdesk

Bitcoin erweitert seine Verluste. Nach einem Minus von 15 Prozent in den letzten fünf Tagen ist der Kurs am Freitag zwischenzeitlich auf 61’103 Dollar gerutscht. Er hat sich später bei 62’600 Dollar eingependelt, der tiefste Stand seit Februar. Mit einem Sturz von 30 Prozent im 2026 nähert sich das Kryptogeld der psychologisch wichtigen 60’000-Dollar-Marke.

Der Druck auf die Kryptowährung ist diese Woche von mehreren Seiten gestiegen, so Kryptohändler 21shares. Dass Teheran sich aus den Iran-Gesprächen zurückgezogen hat, hat nicht geholfen. Bei Anlegern steigt die Angst vor weiter steigenden Energiepreisen. Auch dass der bekannte US-Kryptowährungsinvestor Strategy seinen ersten Bitcoin-Verkauf seit 2022 tätigte, verschreckte Investoren.

Der florierende Technologie-Markt vermiest zusätzlich die Atmosphäre rund um den Bitcoin. KI-verbundene Aktien lenken risikofreudige Investoren vom Bitcoin ab. Dazu kommt: in den letzten Wochen verzeichnen US-Bitcoin-Spot-ETFs den stärksten Abfluss seit Ende 2025, laut 21shares in Höhe von rund 4 Milliarden Dollar.

03.06.2026, 18:15 Uhr

Mega-Tagesverlust bei Partners-Group-Aktie – minus 16 Prozent

Von Sven Schumann, Praktikant Ressort Wirtschaft

Der Schweizer Leitindex SMI geht am Mittwoch mit einem Minus von 0,7 Prozent aus dem Handel – nach unten gezogen durch starke Kursverluste bei der Partners Group. Die Aktie des Zuger Finanzkonzerns rauschte zwischenzeitlich um bis zu 18 Prozent ab. Bei Börsenschluss war der SMI-Titel nach einem Tagesverlust von gut 16 Prozent 686 Franken wert – so wenig wie seit 2020 nicht mehr.

Die Partners Group hatte zuvor die Rücknahme eines Private-Equity-Fonds eingeschränkt – auf noch 5 Prozent des Nettoanlagewerts. Im zweiten Quartal hatten die Rücknahmebegehren noch 9,8 Prozent betragen. Mit der neuen Regel will das Finanz-Unternehmen von Mitgründer Alfred Gantner (58) die Flucht aus dem Fonds begrenzen. Generell steht die Private-Equity-Branche unter Druck.

Partners-Group-Migründer Gantner sorgte zuletzt im Herbst für grösseres Aufsehen. Damals gehörte er zur Delegation, die beim US-Präsidenten Donald Trump (79) für eine Senkung der Zölle lobbyierte. Die Gruppe brachte diesem unter anderem einen Goldbarren und eine Rolex-Uhr mit.

Foto: KEYSTONE
01.06.2026, 17:15 Uhr

Schweizer Börse reagiert sofort auf Verhandlungsstopp von Iran

Von Nathalie Benn, Redaktorin am Wirtschaftsdesk

Am Montagnachmittag dreht der Wind am Schweizer Aktienmarkt: Der Leitindex SMI bricht um 1,89 Prozent ein und rutscht in den tiefroten Bereich. 17 von 20 Titel sind im Minus, nur die Aktien von Logitech, Kühne+Nagel sowie der UBS halten sich momentan über Wasser. Auch andere europäische Indizes geraten unter Druck, wenn auch weniger stark: Der deutsche Leitindex Dax verliert rund 0,6 Prozent, beim französischen Cac sind es 0,9 Prozent.

Grund für den plötzlichen Absturz sind Berichte iranischer Medien, wonach das Mullah-Verhandlungsteam den Austausch mit den USA eingestellt hat. Auslöser war laut den Mullahs die Einnahme der Burg Beaufort im Süden Libanons durch Israel. Wo in den letzten Wochen Öltanker noch zaghaft die Strasse von Hormus passierten, soll diese nun wieder vollständig blockiert werden. Mehr zum Verhandlungsstopp liest du ​hier​. 

Das lässt auch den Ölpreis wieder kräftig nach oben rauschen: Die Nordsee-Ölsorte Brent klettert auf ein Plus von 6,1 Prozent auf über 97 US-Dollar pro Fass, das amerikanische West Texas Intermediate (WTI) ist gar um 8,06 Prozent teurer geworden. 

Foto: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER
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