Anleger werden nervös – SMI bricht um 3 Prozent ein
Von Patrik Berger, Redaktor Wirtschafts-Desk
Der Schweizer SMI ist am zweiten Handelstag nach Ausbruch des Irankriegs mit einem Minus von 1,5 Prozent gestartet. Die Anleger sind nervös. Im Laufe des Vormittags hat der Leitindex immer stärker nachgegeben. Am Mittag steht bereits ein Minus von 3 Prozent zu Buche.
Der deutsche Dax steht mit einem Minus von 4 Prozent da. Der Euro Stoxx 50 steht bei einem Minus von 3,6 Prozent. Auch der französische CAC 40 ist tiefrot: Minus 3,2 Prozent.
SMI büsst auch am Dienstag ein – Start mit einem Minus von 1,5 Prozent
Von Michael Hotz, Teamlead Wirtschafts-Desk
Erneut startet der SMI mit einem deutlichen Minus. Der Schweizer Leitindex verliert am Dienstag zum Handelsstart 1,5 Prozent. Die Anspannung an den Finanzmärkten bleibt also auch am zweiten Börsentag nach dem Beginn des Iran-Kriegs gross.
Bereits am Montag mussten die Börsen bluten. Der SMI ging mit einem Minus von 1,3 Prozent aus dem Handel. Der breite Index SPI büsste ebenfalls 1,3 Prozent ein. Am meisten litten die Aktien der Uhren- und Luxusgüterunternehmen. Der Titel von Richemont verlor 5,8 Prozent, jener von Swatch gar 6,5 Prozent.
Börsen schliessen auf breiter Front im Minus
Von Patrik Berger, Redaktor Wirtschafts-Desk
Die Unsicherheit nach dem Angriff auf den Iran war gross an den globalen Finanzmärkten. Bislang fiel die Reaktion an den Börsen aber weniger stark aus als erwartet. Der befürchtete grosse Aktien-Ausverkauf nach Ausbruch des Iran-Krieges bleibt aus.
Der SMI schliesst mit einem Minus von 1,3 Prozent auf 13'834.1 Punkten. Der SPI liegt am Ende des Handelstages mit 19'007,4 Punkten mit 1,3 Prozent im Minus.
Am meisten litten Werte aus der Uhren- und Luxusgüterbranche, so Richemont (-5,8 Prozent) oder Swatch (-6,5 Prozent). Geopolitische Unsicherheiten treffen Hersteller von Luxusgütern oft stärker, da sie die Nachfrage belasten, wie Cash.ch berichtet. Aber auch Avolta (-6,5 Prozent) oder der Flughafen Zürich (-3,3 Prozent) sind von den Unterbrechungen im internationalen Flugverkehr betroffen.
Der deutsche DAX gibt um 2,4 Prozent nach, der französische CAC 40 schliesst mit einem Minus von 2,1 Prozent. Der Euro Stoxx 50 liegt mit 2,4 Prozent im Minus.
Ähnlich die Situation in den USA. Der Dow-Jones-Index liegt mit 48'743.6 Punkten mit 0,4 Prozent im Minus. Der breiter gefasste S&P 500 notiert 1,1 Prozent im Minus. Die Technologiebörse Nasdaq hält sich mit einem Minus von 0,3 Prozent vergleichsweise solid.
Nach Angriff auf den Iran – US-Börsen starten im Minus
Von Patrik Berger, Redaktor Wirtschafts-Desk
Am ersten Handelstag seit dem Angriff auf den Iran starten die US-Börsen am Montag im Minus. Der Dow Jones liegt mit 1,1 Prozent im Minus. Der Nasdaq startet mit einem Minus von 0,9 Prozent. Der S&P taucht mit minus 0,8 Prozent. Schon kurz nach Eröffnung stabilisieren sich die US-Börsen aber. Der SMI steht bei Börseneröffnung in New York bei minus 1,8 Prozent.
Wegen Iran-Krieg: Schweizer Börse startet rot in den Tag
Von Nathalie Benn, Redaktorin Wirtschafts-Desk
Der von den USA und Israel gestartete Angriff auf den Iran rüttelt die globalen Börsenmärkte ordentlich durch. So startet die Schweizer Börse am heutigen Montag mit Verlusten in den Tag: Der Schweizer Leitindex SMI verliert zum Handelsauftakt 1,5 Prozent und rutscht auf 13'773 Punkte ab. Zum Vergleich: Am Freitag vor Börsenschluss lag der Index bei 14'014 Punkten.
Auch an der Wall Street, die erst um 15:30 Uhr Schweizer Zeit in den Handel startet, zeichnen sich für den heutigen Montag tiefere Notierungen ab. Die zunehmende Unsicherheit der Anleger hatte die US-Börse bereits zum Ende der Vorwoche fest im Griff: Der Dow Jones sank am Freitag um 1,1 Prozent und auch der breiter gefasste S&P 500 gab 0,4 Prozent nach.
Die Börsen im Nahen Osten waren derweil auch am gestrigen Sonntag geöffnet – und schlossen allesamt im Minus. Eine Einordnung von meinem Kollegen Michael Hotz dazu findest du hier. In Saudi-Arabien büsste der wichtigste Aktienindex beispielsweise 2 Prozent ein. Auch im Oman gab die Börse rund 2 Prozent nach, in Jordanien 1,6 Prozent und in Bahrain rund 1 Prozent. Am deutlichsten war das Minus in Ägypten, wo der Leitindex gar 2,5 Prozent fiel.
Börsen im Nahen Osten verlieren am Sonntag deutlich
Von Michael Hotz, Teamlead Wirtschafts-Desk
Der Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran hat die Börsen im Nahen Osten auf Talfahrt geschickt. Die dortigen Aktienmärkte, die am Sonntag regulär geöffnet hatten, erlitten deutliche Kursverluste.
Der Leitindex in Saudi-Arabien gab 2 Prozent nach, obwohl die Aktie des Ölkonzerns Aramco um 3,4 Prozent zulegte. In Jordanien ging es an der Börse um 1,6 Prozent nach unten, in Oman um 2 Prozent und in Bahrain um 1 Prozent. Der Börsenbetrieb im israelischen Tel Aviv wurde am Sonntag ausgesetzt.
Entsprechend dürfte am Montag auch der Wochenstart an der Schweizer Börse eher düster ausfallen. Was genau zu erwarten ist, erfährst du in dieser Einordnung von mir.
Schweizer Franken steigt zum Euro auf Rekordhoch
Von Michael Hotz, Teamlead Wirtschafts-Desk
In die Devisenmärkte ist am Freitag plötzlich Bewegung gekommen. Der Franken legte gegenüber dem Euro deutlich zu – und kletterte auf den höchsten Stand aller Zeiten im Vergleich mit der europäischen Gemeinschaftswährung.
Der Euro fiel unter die Marke von 91 Rappen, auf noch 0.9079 Franken, wie zuerst «Cash» berichtet hat. Ein neuer Rekord, sieht man von kurzfristigen Bewegungen bei der Auflösung der Euro-Mindestgrenze der Schweizerischen Nationalbank 2015 ab.
Damit bestätigt die Schweizer Währung erneut ihren Ruf als sicherer Hafen. An den Märkten geht die Angst um, dass sich der Konflikt zwischen den USA und dem Iran zuspitzen könnte. So hat das Weisse Haus den Angestellten der Botschaft in Israel empfohlen, das Land zu verlassen. Und selbst in der Trump-Regierung wächst die Angst vor einem «ewigen Krieg». Die Analyse dazu von meiner Kollegin Chiara Schlenz liest du hier. Die Sorgen vor einer Verschärfung des Konflikts hat auch den Goldpreis steigen lassen.
SMI knackt erstmals historische Marke
von Milena Kälin, Redaktorin Wirtschaft
Der Schweizer Leitindex SMI ist auf 14'036 Punkte geklettert – und knackt damit zum ersten Mal die historische Marke von 14'000 Punkten. Am Dienstagnachmittag lag der SMI 1,2 Prozent über dem Vortag.
Am meisten zugelegt haben die Papiere des Duftstofherstellers Givaudan mit fast 4 Prozent. Auch das SMI-Schwergewicht Nestlé hat den Leitindex mit einem Plus von 2,85 Prozent deutlich nach oben getrieben. Der Computerhersteller Logitech sowie der Chemiekonzern Sika legen ebenfalls über 2 Prozent zu.
Gerade mal zwei der 20 SMI-Titel sind am Dienstagnachmittag rot: Die Grossbank UBS verliert bis 16 Uhr 0,4 Prozent, das Logistikunternehmen Kühne + Nagel liegt 1,2 Prozent im Minus.
Die US-Zollpolitik ist und bleibt das Spitzenthema an den Finanzmärkten. Anleger erhoffen sich durch die Rede von US-Präsident Donald Trump (79) in der Nacht auf Mittwoch endlich mehr Klarheit. Es wird sich zeigen, ob der SMI sein Hoch halten kann – oder ob er schon bald wieder unter die 14'000-Marke fällt.
Bitcoin sinkt unter die 65'000-Dollar Marke
Von Milena Kälin, Redaktorin Wirtschaft
Jetzt also doch: Die grosse Verunsicherung rund um die US-Strafzölle hat nun auch Krypto-Anleger erwischt. In der Nacht von Sonntag auf Montag gab der Bitcoin-Kurs schlagartig nach und sank zwischenzeitlich auf 64'383 Dollar.
Mittlerweile hat sich der Kurs bei rund 65'500 Dollar eingependelt – ein Minus von rund 3 Prozent. Das ist deutlich weniger als am Vortag: Am Sonntag war ein Bitcoin noch 2000 Dollar mehr wert. Seit dem Hoch des Bitcoins von Oktober (124'723 Dollar) geht es mit der Krypto-Währung bergab.
Grund für den neusten Kurssturz dürfte erneut die grosse Unsicherheiten rund um die US-Zölle sein. Am Freitagabend hatte der Oberste Gerichtshof in den USA die Strafzölle für illegal erklärt. US-Präsident Donald Trump (79) konterte darauf mit neuen Zöllen von 10 Prozent, die er am Samstag auf 15 Prozent anhob. Über das Wochenende bewegte sich der Bitcoin-Kurs jedoch kaum.
Am morgigen Dienstag sollen nun die neuen US-Zölle in Kraft treten. Wie hoch diese in der Schweiz genau ausfallen, ist jedoch nicht klar. Mehr dazu im Artikel von Michael Hotz.
Trotz gutem Jahresergebnis – UBS-Aktie verliert bei Börsenstart 1,6 Prozent
Von Michael Hotz, Teamlead Wirtschafts-Desk
Die Anleger reagieren negativ auf das eigentlich gute Jahresergebnis der UBS: Die Aktie der Schweizer Grossbank verliert am Mittwoch beim Handelsstart 1,6 Prozent. Damit sind die bisherigen Mini-Kursgewinne in diesem Jahr wieder weg.
Am Morgen vor Börsenstart gab die UBS einen Konzerngewinn von 7,8 Milliarden Dollar bekannt – ein Plus von gut 50 Prozent. Auch der Schlussspurt im letzten Quartal ist der Bank gelungen, das Ergebnis übertraf die Erwartungen der Anlaysten. Mehr zu den UBS-Zahlen erfährst du im Artikel von Kollegin Nathalie Benn hier.
Aber eben: Die Investoren scheinen doch nicht ganz zufrieden zu sein. Ein Grund: Analysten von Oddo bemängeln etwa die schwachen Neugeldzuflüsse bei der globalen Vermögensverwaltung, wie «Cash» berichtet. Diesbezüglich hat die UBS im Vorjahresquartal besser performt.