Von der Hitzeschlacht in die Tiefkühltruhe von Zagreb
Schweizer warnen vor Erkältungsgefahr an der Turn-EM

Die Schweizer Kunstturner stehen vor der EM in Zagreb vor der letzten Feinabstimmung. Doch nicht nur Übungen und Technik beschäftigen das Team: Delegationschef David Huser spricht über Hitze, Erkältungsgefahr und den besonderen Teamgeist einer 46-köpfigen Delegation.
Kommentieren
1/5
David Huser führt die Schweizer Delegation mit klaren Zielen an die EM.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweizer Kunstturner bereiten sich in Hitze auf EM in Zagreb vor
  • 46-köpfige Delegation, inklusive Juniorenteams, stärkt Teamgeist durch Zusammenarbeit
  • Schweizer Männer streben nach Team-Silber 2024 erneut Spitzenplätze an
Joel_Hahn_Praktikant Sport _Blick Sport _2-Bearbeitet.jpg
Joël HahnRedaktor Sport

Die Schweizer Kunstturner befinden sich wenige Tage vor der EM in Zagreb (13. bis 23. August) im letzten Feinschliff. Doch neben Übungen, Technik und Präzision beschäftigt das Team derzeit auch ein anderer Gegner: die Hitze.

«Die letzten zwei, drei Wochen waren sehr herausfordernd», sagt Delegationschef David Huser (39) im Gespräch mit Blick. In der Halle sei vor allem der Schweiss ein Problem. «Wenn man am Reck oder Barren abrutscht, kann das gefährlich werden.» Deshalb wurden die Trainingszeiten angepasst und die intensiveren Einheiten in die kühleren Morgenstunden gelegt. «Jetzt geht es nicht mehr um grosse Änderungen, sondern um den Feinschliff und darum, gesund zu bleiben.»

Auch der Temperaturwechsel in Zagreb (Kro) wird ein Thema. Während draussen Sommerbedingungen herrschen, sind Wettkampfhallen oft stark klimatisiert. «Das ist immer eine Herausforderung», sagt Huser. Die Athleten würden sich nach der Belastung oft noch warm fühlen und die Kälte unterschätzen. «Man muss den Jungen fast sagen: Zieht etwas an.» Denn ein paar Tage später könne bereits die erste Erkältung folgen.

Programm der Kunstturn-EM in Zagreb

Donnerstag, 13. August

Frauen-Qualifikation

Entscheidung um die Mehrkampf-Medaillen
Qualifikation für den Teamfinal und die Gerätefinals

Samstag, 15. August

Gerätefinals Frauen

(ab 14.50 Uhr live auf SRF)

Sonntag, 16. August

Teamfinal Frauen

Mittwoch, 19. August

Männer-Qualifikation

Entscheidung um die Mehrkampf-Medaillen
Qualifikation für den Teamfinal und die Gerätefinals

(ab 19.35 Uhr live auf SRF)

Freitag, 21. August

Gerätefinals (Boden, Pauschenpferd, Ringe)

Samstag, 22. August

Gerätefinals (Sprung, Barren, Reck)

(ab 16.20 Uhr live auf SRF)

Sonntag, 23. August

Teamfinal Männer

Schweizer Fokus: Die Frauen starten ab dem 13. August, die Schweizer Männer greifen am 19. August erstmals ins Geschehen ein.

Donnerstag, 13. August

Frauen-Qualifikation

Entscheidung um die Mehrkampf-Medaillen
Qualifikation für den Teamfinal und die Gerätefinals

Samstag, 15. August

Gerätefinals Frauen

(ab 14.50 Uhr live auf SRF)

Sonntag, 16. August

Teamfinal Frauen

Mittwoch, 19. August

Männer-Qualifikation

Entscheidung um die Mehrkampf-Medaillen
Qualifikation für den Teamfinal und die Gerätefinals

(ab 19.35 Uhr live auf SRF)

Freitag, 21. August

Gerätefinals (Boden, Pauschenpferd, Ringe)

Samstag, 22. August

Gerätefinals (Sprung, Barren, Reck)

(ab 16.20 Uhr live auf SRF)

Sonntag, 23. August

Teamfinal Männer

Schweizer Fokus: Die Frauen starten ab dem 13. August, die Schweizer Männer greifen am 19. August erstmals ins Geschehen ein.

46 Personen, ein gemeinsames Ziel

Insgesamt reist eine 46-köpfige Delegation nach Zagreb. Neben den Frauen und Männern sind auch Physios, medizinischer Staff und die Juniorenteams dabei. Für Huser ist das gemeinsame Auftreten ein wichtiger Faktor. «Das One-Team-Gefühl bringt extrem viel. Die Jüngeren sehen, wie die Grossen arbeiten.»

Auch ein Testwettkampf in Helsinki (Fi) entstand aus diesem Teamgedanken. Die Schweizer hatten die Finnen zuvor in einem Trainingslager in Amerika kennengelernt – daraus entwickelte sich der gemeinsame Wettkampf vor der EM. «Das hat uns Zeit gegeben und Selbstvertrauen gebracht», sagt Huser.

Sportlich wollen die Schweizer Männer nach Team-Silber an der letzten EM ihre Position bestätigen. «Wir haben uns als Team etabliert. Jetzt wollen wir zeigen, dass wir zu den Topnationen gehören und unsere Chancen nutzen.»

Die Schweizer Selektion für die Kunstturn-EM in Zagreb

Männer

Noe Seifert (Kutu Satus ORO Oftringen)
Matteo Giubellini (STV Eien-Kleindöttingen)
Florian Langenegger (STV Schlossrued)
Mattia Piffaretti (SFG Chiasso)
Luca Murabito (Kutu Satus ORO)
Dominic Tamsel (TV Wädenswil)

Ersatz

Ian Raubal (STV Opfikon-Glattbrugg)

Frauen

Lena Bickel (SFG Morbio Inferiore)
Daria Hartmann (TV Lenzburg)
Anastassia Pascu (FSG Bienne Romande)
Martina Eisenegger (TV Rüti)
Anny Wu (Kutu Obersiggenthal)

Ersatz

Kiara Raffin (Kutu Zürich Oerlikon)
Shilo Nkou Mbida (Kutu Fricktal)

Männer

Noe Seifert (Kutu Satus ORO Oftringen)
Matteo Giubellini (STV Eien-Kleindöttingen)
Florian Langenegger (STV Schlossrued)
Mattia Piffaretti (SFG Chiasso)
Luca Murabito (Kutu Satus ORO)
Dominic Tamsel (TV Wädenswil)

Ersatz

Ian Raubal (STV Opfikon-Glattbrugg)

Frauen

Lena Bickel (SFG Morbio Inferiore)
Daria Hartmann (TV Lenzburg)
Anastassia Pascu (FSG Bienne Romande)
Martina Eisenegger (TV Rüti)
Anny Wu (Kutu Obersiggenthal)

Ersatz

Kiara Raffin (Kutu Zürich Oerlikon)
Shilo Nkou Mbida (Kutu Fricktal)

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen