«Etwas wirklich Begeisterndes»
Ex-Alcaraz-Coach äussert sich zu Gerücht um Sinner-Job

Trainiert Juan Carlos Ferrero bald Jannik Sinner? Der Spanier schliesst ein ATP-Comeback und Engagement beim Italiener nicht aus, betont aber, er komme nur für «etwas wirklich Begeisterndes».
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Ex-Alcaraz-Coach Juan Carlos Ferrero kehrt vielleicht bald auf die ATP-Tour zurück.
Foto: John Minchillo

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ex-Alcaraz-Coach Ferrero erwägt ein ATP-Comeback.
  • Er kommt jedoch nur für ein begeisterndes Projekt zurück.
  • Sinner reizt, Cobolli nicht.
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Blick Sportdesk

Juan Carlos Ferrero (46), der frühere Weltklassespieler und ehemalige Trainer von Carlos Alcaraz (23), denkt über eine Rückkehr in den ATP-Zirkus nach, wie er in einem Interview mit «Punto de Break» verriet.

Das richtige Projekt

Der 46-jährige Spanier, der vor einem Jahr seine Tätigkeit als Trainer des aktuellen Weltranglisten-Dritten Alcaraz beendete, gibt sich jedoch wählerisch: «Ich fühle mich gut und habe Lust zurückzukehren. Doch ich werde nur dann zurückkommen, wenn etwas wirklich Begeisterndes und Erfüllendes auf mich zukommt. Andernfalls bleibe ich weiterhin ruhig in meiner Akademie.»

Ferrero, der kürzlich sein autobiografisches Buch «Mentalität eines Siegers» veröffentlichte, reflektierte über seine bisherige Karriere und die Zukunft als Coach. Dabei betonte er, dass er ein Projekt wie das mit Alcaraz, den er seit dessen 15. Lebensjahr trainierte, nicht wiederholen möchte. «Es erforderte viel Zeit, sein Schlagarsenal zu ordnen. Jetzt würde ich eher einen Spieler wählen, der bereits weiterentwickelt ist und nicht täglich 200 Prozent Einsatz benötigt», erklärte er weiter.

Zusammenspannen mit Sinner möglich

In den vergangenen Monaten gab es Spekulationen über eine mögliche Zusammenarbeit mit Jannik Sinner (25), insbesondere nachdem bekannt wurde, dass Darren Cahill das Team des Italieners Ende 2025 verlassen würde. Doch Ferrero stellte klar: «Wenn ich in Zukunft in Janniks Team arbeiten würde, dann niemals, um Carlos zu verärgern.»

Weiter sagt er, sei der Trainerjob bei Sinner interessant: «Um mich als Trainer weiterzuentwickeln und die Chance zu haben, mit zwei der besten Spieler dieser Generation gearbeitet zu haben».

Die beiden Tennisprofis verstehen sich auch abseits des Courts gut.
Foto: AFP

«Nein» zu Flavio Cobolli

Eine Zusammenarbeit mit einem anderen italienischen Top-10-Spieler, Flavio Cobolli (24), scheint allerdings ausgeschlossen. Dessen Vater und Trainer Stefano Cobolli berichtete gegenüber «Super Tennis», dass Ferrero bereits «drei- bis viermal» eine Zusammenarbeit abgelehnt habe. «Ich versuche es schon seit zwei Jahren, aber er hat uns immer abgesagt. Das ist in Ordnung, aber falls du uns hörst, Juan Carlos, die Tür steht dir immer offen», fügte Cobolli Senior mit einem Schmunzeln hinzu.

Angesprochen auf die besten Trainer im aktuellen Tenniszirkus, zählte Ferrero die Teams um Jannik Sinner, Samuel Lopez (Trainer von Alcaraz) sowie die Betreuer von Alexander Zverev (29) und Ben Shelton (23) auf.

Dieser Artikel ist zuerst auf gsp.ro erschienen. Die rumänische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

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