Ski-Aufsteigerin Allenbach (19) lässt sich nicht verrückt machen
«Ich will so lange wie möglich ein Chindschopf bleiben»

Skitalent Dania Allenbach (19) startet durch. Dreimal Punkte im Weltcup, Riesenslalom-Triumph im Europacup. Doch vom steigenden Druck will sie sich nicht verrückt machen lassen.
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Dania Allenbach (19) hat in diesem Winter geschafft, was nur wenige erreichen: Gleich im ersten Weltcuprennen holte sie Punkte. Mit Startnummer 50 fuhr Allenbach in Kranjska Gora (Slowenien) auf Rang 27. «Das hätte ich nicht gedacht. Es war verrückt», sagt sie.

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Mit Schwung auf die grosse Bühne: Skitalent Dania Allenbach (19) hat in diesem Winter mehr als nur überzeugt.
Foto: Benjamin Soland

Noch mehr überraschte das Skitalent aus Gstaad BE die Experten kurz darauf. Denn auch beim zweiten Auftritt auf der grössten Ski-Bühne punktete sie – Platz 22. «Dass es gleich nochmals klappte, hat mich überrascht. Im Winter davor fehlte mir die Konstanz.» In drei von vier Weltcuprennen sammelte Allenbach Punkte.

Wir treffen das Skitalent in Schladming (Ö). Soeben hat Allenbach die Europacup-Wertung im Riesenslalom gewonnen – als jüngste Athletin in den Top 20. Damit hat sie nächsten Winter einen Fixplatz im Weltcup. Wichtig nimmt sie sich deshalb nicht. Im Gegenteil. Mit Pokal und Medaille in der Hand geht Allenbach zum Spielplatz vor dem Hotel. Fotos und Gespräch in lockerer Umgebung – das passt zu ihr.

«… dafür hat mich der Trainer ausgelacht»
2:31
Ski-Talent Dania Allenbach:«… dafür hat mich der Trainer ausgelacht»

«Ich blödle gern zwischendurch. Man sollte sich nicht zu ernst nehmen», sagt sie. Daheim mit ihren Schwestern und Brüdern, aber auch im Team. «Wir spielen oft in Trainingscamps. Das ist besser, als immer am Handy zu sein. Brandy Dog oder etwas mit Jasskarten.»

«Spätestens zu Hause soll es nicht nur ums Skifahren gehen»

Bleibt Allenbach verletzungsfrei, hat sie noch zehn bis 15 Jahre im Weltcup vor sich. Entscheidend wird sein, wie sie mit Druck umgeht. «Spätestens zu Hause soll es nicht nur ums Skifahren gehen. Ich muss den Kopf lüften. Ich will so lange wie möglich ein Chindschopf bleiben – mit meinen Geschwistern geht das problemlos», sagt sie und lächelt.

Auch der Umgang mit Erfolg und Misserfolg wird wichtig sein. Allenbach hält es damit wie auf den Ski: spielerisch. «Ich habe immer einen Plan. Aber nach dem Start darf ich nicht daran kleben. Wir fahren draussen, der Schnee verändert sich, Unvorhersehbares passiert. Ich will instinktiv bleiben – dann kommt es meist am besten.»

Im Training gehört die gelernte Bodenlegerin oft zu den Langsamsten. Im Rennen kann sie mehrere Gänge hochschalten. «Im Training probiere ich viel aus. Dafür ist es da. Im Rennen ist es anders.»

Nach der Saison nicht in die Ferien, sondern ins Militär

Der Winter ist für Allenbach noch nicht vorbei. Es folgen kleinere Rennen, Materialtests und die Schweizer Meisterschaft. Ferien? «Die fallen dieses Jahr ins Wasser», sagt sie und lacht. Schon einen Tag nach der Meisterschaft rückt sie für drei Monate in die Spitzensport-RS in Magglingen BE ein.

Ihre Teamkolleginnen Sue Piller (20) und Shaienne Zehnder (20) werden auch gedrillt. «Das ist etwas Neues. Ich freue mich darauf. Eine bessere Vorbereitung für die nächste Saison gibt es nicht», so Allenbach.

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In Kooperation mit Swiss-Ski überträgt Blick den letzten Höhepunkt der Skisaison live im Stream. Bei den BRACK. Schweizer Meisterschaften vom 9. bis 13. April in St. Moritz GR kämpfen unsere Topathletinnen und Topathleten wie Franjo von Allmen und viele Nachwuchshoffnungen letztmals in diesem Winter um Medaillen. Kommentiert wird der Stream von Blick-Journalisten wie Ski-Experte Mathias Germann sowie Ex-Weltcup-Fahrer Reto Schmidiger.

Swiss Ski

In Kooperation mit Swiss-Ski überträgt Blick den letzten Höhepunkt der Skisaison live im Stream. Bei den BRACK. Schweizer Meisterschaften vom 9. bis 13. April in St. Moritz GR kämpfen unsere Topathletinnen und Topathleten wie Franjo von Allmen und viele Nachwuchshoffnungen letztmals in diesem Winter um Medaillen. Kommentiert wird der Stream von Blick-Journalisten wie Ski-Experte Mathias Germann sowie Ex-Weltcup-Fahrer Reto Schmidiger.

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