Provisorischer Weltcupkalender für nächste Saison ist da
Mehr Ski-Rennen, Heimevent für Rast und ein Schweizer Comeback

Die FIS hat die provisorischen Rennkalender für die nächste Ski-Saison veröffentlicht. Auf dem Programm stehen deutlich mehr Rennen als in diesem Winter. Und ein Schweizer Ort kehrt zurück.
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Camille Rast darf sich über ein Heimrennen freuen.
Foto: GEPA pictures/freshfocus

Darum gehts

  • FIS veröffentlicht provisorischen Weltcup-Kalender 2026/27, total mehr Rennen
  • Rast erhält mit Riesenslalom in St. Moritz endlich ein Heimrennen
  • Lenzerheide kehrt 2027 mit zwei Abfahrten und einem Super-G zurück
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Ramona BieriRedaktorin Sport

Erst vier Weltcuprennen hat Camille Rast (26) in der Schweiz bestritten. Denn Technik-Rennen sind hierzulande bei den Frauen eine Seltenheit. Letztmals hat 2022 in Lenzerheide GR ein Riesenslalom stattgefunden. «Schade. Es wäre ein Highlight, daheim wieder Rennen fahren zu dürfen», sagt Rast.

Nun hat die FIS die provisorischen Kalender für die nächste Saison bekanntgegeben. Und siehe da, auf Rast wartet tatsächlich wieder einmal ein Heimrennen. Im Dezember sollen die Frauen in St. Moritz GR neben zwei Super-Gs auch einen Riesenslalom fahren. Zudem kommts zu einem Schweizer Comeback. Wie Blick bereits berichtete, kehrt Lenzerheide in den Weltcup zurück. Im Januar 2027 sollen im Bündner Skiort zwei Abfahrten und ein Super-G gefahren werden.

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Daneben wartet auf die Riesenslalom-Spezialistinnen neu ein ganz besonderes Rennen. In Flachau (Ö) wird das Nachtspektakel verlängert und neben einem abendlichen Slalom auch ein Riesenslalom gefahren. Darüber dürfte sich Rast freuen, sagt sie doch immer wieder: «Ich liebe Nachtrennen, dann kann ich ausschlafen.» Noch offen ist, wer die Technik-Rennen zwischen Weihnachten und Neujahr austrägt, nachdem sich Lienz (Ö) zurückgezogen hat und Semmering (Ö) nicht jedes Jahr Gastgeber sein möchte. Die Rennen sollen aber in Österreich bleiben. Auch wo in Schweden die Technik-Rennen Anfang März stattfinden sollen, steht noch nicht fest.

WM-Gastgeber 2029 kehrt zurück

Neben der Lenzerheide kehrt auch ein anderer Ort in den Weltcup zurück: Narvik (No). Die nördlich des Polarkreises gelegene Ortschaft, die 2029 WM-Gastgeber ist und nur rund 22'000 Einwohner zählt, trägt erstmals seit den 1990er-Jahren – damals fanden dort total fünf Weltcuprennen statt – zwei Speedrennen aus.

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Insgesamt gibt es wie in der aktuellen Saison neben dem Weltcupfinal in Sun Valley (USA) drei Stationen, an denen die Männer und Frauen am gleichen Wochenende fahren: Sölden (Ö), Levi (Fi) und Gurgl (Ö). Crans-Montana VS fällt wieder weg, weil dort in der kommenden Saison die Weltmeisterschaft (1. bis 14. Februar) stattfindet, dafür kehren Bormio (It, Männer) und Cortina d'Ampezzo (It, Frauen), die in diesem Winter wegen Olympia aussetzen mussten, in den Kalender zurück. Zudem findet etwa der Nacht-Slalom von Madonna di Campiglio (It) nicht mehr im Januar, sondern bereits im Dezember statt.

Total bestreiten die Frauen 18 Speed-Rennen (je neun Abfahrten und Super-Gs) sowie 22 Technik-Rennen (zwölf Riesenslaloms und zehn Slaloms). Bei den Männern sinds 20 Speed-Rennen (je zehn Abfahrten und Super-Gs) sowie 23 Technik-Rennen (zehn Riesenslaloms und 13 Slaloms). Das sind mehr Rennen als in diesem Winter, in dem die Männer 38 und die Frauen 37 fahren. Noch ist der Kalender provisorisch – endgültig bestätigt wird er vom FIS-Rat bis zum Frühjahr 2026.

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