«Frisch, lebendig und eroberungsfreudig: So kennen wir Marco Odermatt. Seine stärksten Motivatoren sind spannende Herausforderungen und ein gewisser Nervenkitzel, bei denen er sein Können unter Beweis stellen kann. Sein positiver Ehrgeiz spiegelt sich in den emporschiessenden Oberlängen wider. Im Kern ist er ein sachlicher Denker und guter Planer, der stets Dinge verstehen und in den richtigen Kontext stellen will, was aus der übersichtlichen Gliederung ersichtlich ist. Doch vertraut er auch seiner Intuition.
Dieser Artikel wurde erstmals in der «GlücksPost» veröffentlicht. Mehr aus der Welt der Schweizer Prominenz, Royals und Sportstars erfährst du immer donnerstags in unserem Heft: zum Abo!
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Sein unregelmässiges Schriftbild zeigt, dass er seinen Impulsen mitunter bis an die Grenzen folgt. Die Feinheit seiner Schrift deutet gleichzeitig auf eine innere Empfindsamkeit hin, die er in ausgefeilten (technischen) Lösungen zum Ausdruck bringt.
In seiner Biografie verrät Marco Odermatt (28), dass er Tagebuch führt. Und gibt mit abgedruckten Seiten davon auch gleich einen Einblick, wie das bei einem Ski-Star aussieht. Die Seiten, die er veröffentlicht, stammen etwa von den Lauberhornrennen 2025.
Odermatt analysiert dabei nicht nur seine Leistung, sondern hält auch Details über die Einstellungen seiner Ski fest und die Emotionen, die ihn durch den Tag begleitet haben. Nach dem Super-G, den er auf Platz 7 beendet, hält er etwa fest: «Da Trainings nicht voll schnell haben wir dieses Set up probiert, was ganz klar falsch war! Zu aggressiv!» Dies habe dazu geführt, dass der Innenski immer gegriffen habe und der Aussenski weggegangen sei. «Dadurch viele kleine Fehler und konnte mich nicht auf Linie halten.»
Obwohl das Resultat nicht seinen Vorstellungen entsprach, hält Odermatt fest: «War mir im Zimmer schon voll egal – nicht enttäuscht, aber komische Stimmung.» Auch die Notiz, dass Teamkollege Franjo von Allmen (24) seinen ersten Sieg gefeiert hat, darf nicht fehlen.
Tags darauf gewinnt Odermatt die Abfahrt. Er hält fest, dass er mit Nummer 13 gestartet ist und die Verhältnisse perfekt, ruhig und schön waren. Auch das Set up habe wieder gepasst. «Ich konnte mich gut in die Kurven reinbewegen.» Über einzelne Abschnitte wie das Brüggli, Langentreien oder das Ziel-S gibts Stichpunkte wie «Vollgas» oder «geduldig und gut über Ski».
Odermatt schreibt zudem, er sei den ganzen Tag besser drauf gewesen: «Locker und mehr Freude». Er betont weiter: «Immer mit Freude und Lockerheit/Ruhe, einfach fahren – nie hetzen.» Und hält abschliessend fest, dass auch die Party am Abend cool war.
In seiner Biografie verrät Marco Odermatt (28), dass er Tagebuch führt. Und gibt mit abgedruckten Seiten davon auch gleich einen Einblick, wie das bei einem Ski-Star aussieht. Die Seiten, die er veröffentlicht, stammen etwa von den Lauberhornrennen 2025.
Odermatt analysiert dabei nicht nur seine Leistung, sondern hält auch Details über die Einstellungen seiner Ski fest und die Emotionen, die ihn durch den Tag begleitet haben. Nach dem Super-G, den er auf Platz 7 beendet, hält er etwa fest: «Da Trainings nicht voll schnell haben wir dieses Set up probiert, was ganz klar falsch war! Zu aggressiv!» Dies habe dazu geführt, dass der Innenski immer gegriffen habe und der Aussenski weggegangen sei. «Dadurch viele kleine Fehler und konnte mich nicht auf Linie halten.»
Obwohl das Resultat nicht seinen Vorstellungen entsprach, hält Odermatt fest: «War mir im Zimmer schon voll egal – nicht enttäuscht, aber komische Stimmung.» Auch die Notiz, dass Teamkollege Franjo von Allmen (24) seinen ersten Sieg gefeiert hat, darf nicht fehlen.
Tags darauf gewinnt Odermatt die Abfahrt. Er hält fest, dass er mit Nummer 13 gestartet ist und die Verhältnisse perfekt, ruhig und schön waren. Auch das Set up habe wieder gepasst. «Ich konnte mich gut in die Kurven reinbewegen.» Über einzelne Abschnitte wie das Brüggli, Langentreien oder das Ziel-S gibts Stichpunkte wie «Vollgas» oder «geduldig und gut über Ski».
Odermatt schreibt zudem, er sei den ganzen Tag besser drauf gewesen: «Locker und mehr Freude». Er betont weiter: «Immer mit Freude und Lockerheit/Ruhe, einfach fahren – nie hetzen.» Und hält abschliessend fest, dass auch die Party am Abend cool war.
Obwohl die seelische Verarbeitung von Erlebnissen Zeit beanspruchen kann, geht er angemessen auf die Vorschläge anderer ein. Ist sein Meinungsbildungsprozess jedoch abgeschlossen, ist er kaum umzustimmen. Einige Querstriche beim kleinen Buchstaben «r» am Ende eines Wortes machen dies deutlich. Seine gemütvolle und lebensbejahende Seite lebt er in der Freizeit aus.»