«Nur dann mach ich weiter»
Speed-Star stichelt bei Zukunftsfrage gegen Ösi-Verband

Fährt er weiter oder hört er auf? Die Antwort auf diese Frage hat Vincent Kriechmayr noch immer nicht gefunden. Nun verrät der Österreicher, dass das Ganze von einer Person abhängt.
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Vincent Kriechmayr (r.) wird in Kvitfjell hinter Dominik Paris (M.) und Franjo von Allmen Dritter.
Foto: IMAGO/NTB

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Vincent Kriechmayr hat noch immer nicht entschieden, ob er seine Karriere fortsetzt
  • Er macht es davon abhängig, ob sein ehemaliger Konditrainer ins Team zurückkehrt
  • Peter Meliessnig verliess den ÖSV, weil er nicht genug wertgeschätzt wurde
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Ramona BieriRedaktorin Sport

Vincent Kriechmayr (34) ist der unangefochtene Leader in Österreichs Speed-Team. Nach 23 sieglosen Weltcup-Abfahrten sorgte er in Courchevel (Fr) für die Erlösung, fährt auch beim Weltcupfinal in Lillehammer (No) als Dritter aufs Podest.

Ob er seine Karriere über diesen Winter hinaus fortsetzt, ist allerdings offen. Vor der Saison war er sich sicher, dass «ich nach diesem Jahr den Hut draufhaue». Dieser Entscheid ist ins Wanken geraten. Zuletzt meinte Kriechmayr, das Ganze sei von gewissen Dingen abhängig. Details dazu verriet er nicht – bis jetzt.

Denn nach der Kvitfjell-Abfahrt im ORF-Interview darauf angesprochen, dass er nach dem neuerlichen Podestplatz nicht aufhören könne, spricht Kriechmayr Klartext. Der Entscheid sei nach wie vor noch nicht definitiv gefallen. «In Wirklichkeit hängt alles von einer Person ab», offenbart er. Und verrät ihren Namen: Peter Meliessnig.

«Schade, wurde er damals nicht so wertgeschätzt»

Jahrelang war Meliessnig Konditrainer des Doppel-Weltmeisters von 2021. Vor zwei Jahren hat er den österreichischen Skiverband und damit Kriechmayr verlassen und sich dem Team von Lindsey Vonn (41) angeschlossen. «Schade, dass er damals nicht so wertgeschätzt wurde vom Verband», blickt Kriechmayr zurück – und stichelt gegen den ÖSV. «Deshalb hat er den Hut draufgehauen.» Ein Entscheid, den er akzeptierte und nachvollziehen konnte. Inzwischen würden aber alle wissen, «was man an ihm gehabt hat», ist sich Kriechmayr sicher.

Spricht er von seinem ehemaligen Konditrainer, gerät er ins Schwärmen. Meliessnig sei ein herausragender Typ. «Und genau solche braucht man, damit man im Sommer die letzten Meter geht.» Er sei zwar ein fleissiger Trainierer, aber brauche trotzdem jemanden, der ihn pushe. Viele Leute hätten zu ihm gesagt, dass es auch mit etwas weniger Training funktioniere. «Aber das ist nicht mein Anspruch», stellt Kriechmayr klar. «Wenn, dann möchte ich 100 Prozent geben und für das braucht es die besten Leute.»

Deswegen sendet Kriechmayr eine klare Botschaft in Richtung Verband: «Wenn er wieder in mein Umfeld kommt, dann mache ich weiter.» Ob mit Meliessnig bereits Gespräche stattgefunden haben, lässt er allerdings offen. Nur so viel: «Er weiss, wie sehr ich ihn schätze.»

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