Odermatt fährt im untersten Abschnitt allen davon
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1. Sieg auf Kandahar-Abfahrt:Odermatt fährt im untersten Abschnitt allen davon

Schlechter als vor 38 Jahren
Österreichs Speed-Stars brechen eigenen Negativ-Rekord

Die Schweizer feiern eine Party in Garmisch-Partenkirchen. Anders die Gemütslage bei den Österreichern. Sie verpassen das Podest – und bauen einen eigenen Negativ-Rekord aus.
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Vincent Kriechmayr fährt auf der Kandahar auf Rang 4.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Österreichs Abfahrer seit 23 Rennen ohne Sieg, Negativ-Rekord gebrochen
  • Letzter Abfahrtssieg durch Kriechmayr am 15. März 2023 in Soldeu
  • Nächste Chance auf Sieg am 14. März 2026 in Courchevel, Frankreich
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Ramona BieriRedaktorin Sport

Nach 700 erfolglosen Tagen hat Vincent Kriechmayr (34) Mitte Januar in Wengen BE eine ganze Nation erlöst. Fast zwei Jahre oder elf Weltcuprennen sind die Österreicher bis dahin ohne Abfahrts-Podestplatz geblieben, ehe ihr Teamleader die Durststrecke mit Platz 2 beendet hat.

Noch immer ist das die einzige Top-3-Klassierung in der Königsdisziplin in diesem Winter. Denn in Garmisch-Partenkirchen (De) schrammt Kriechmayr am Podest vorbei. Als Vierter fehlen ihm 22 Hundertstel. Damit ist er mit Abstand bester Österreicher – denn erst auf Rang 22 findet sich mit Daniel Hemetsberger (34) ein Teamkollege. «Ich bin hauptsächlich frustriert», sagt Hemetsberger ins ORF-Mikrofon. «Es zipft mich einfach an. Ich glaube, man kann verstehen, dass ich maximal frustriert bin, weil für so etwas tue ich es nicht.»

Die Schmach kann Kriechmayr mit seinem Resultat nicht abwenden. Denn Österreichs Speed-Stars bleiben zum 23. Mal in Folge im Weltcup ohne Abfahrtssieg. Damit brechen sie ihren eigenen Negativ-Rekord. Diesen haben sie zwischen 1986 und 1988 mit 22 sieglosen Abfahrten in Serie aufgestellt.

Erlösung in Courchevel?

Während unsere östlichen Nachbarn so lange ohne Sieg sind, sieht die Gemütslage bei den Schweizern komplett anders aus. Sie feiern in Garmisch-Partenkirchen dank Marco Odermatt (28), Alexis Monney (26) und Stefan Rogentin (31) einen Dreifachsieg. In den 23 Rennen ohne Sieger aus Österreich hat es nur einmal ein Podest ohne Swiss-Ski-Beteiligung gegeben.

Die nächste Gelegenheit, ihren Negativ-Rekord nicht weiter auszubauen, bietet sich den Österreichern in zwei Wochen in Courchevel (Fr). Dort steht am 14. März die nächste Abfahrt auf dem Programm. Dann sind es fast auf den Tag genau drei Jahre, seit letztmals ein Österreicher triumphierte. Vincent Kriechmayr hat am 15. März 2023 beim Weltcupfinal in Soldeu (And) für den letzten Abfahrtssieg gesorgt. Ob er auch für den Nächsten sorgt, wird sich zeigen.

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