Nach tödlichem Töff-Unfall
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Ex-Skiprofi

Vor anderthalb Monaten war Peter Runggaldier in einen schweren Unfall verwickelt. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.
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Peter Runggaldier blickt auf schwierige Wochen zurück.
Foto: Imago

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ex-Skirennfahrer Peter Runggaldier kollidierte Ende Juni mit Radfahrerin
  • Die deutsche Bloggerin Laura Viktoria Härtig starb nach 19 Tagen Koma
  • Staatsanwaltschaft Trient ermittelt wegen fahrlässiger Tötung, Alkoholtest negativ
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Ramona BieriRedaktorin Sport

Ende Juni war der ehemalige Skirennfahrer Peter Runggaldier (57) mit seinem Motorrad auf der Passstrasse zum Pordoijoch (It) unterwegs, als es passierte. Der italienische Abfahrts-Vizeweltmeister von 1991 kollidierte mit einer Radfahrerin.

Dabei handelte es sich um die deutsche Radsport-Bloggerin Laura Viktoria Härtig, die bei diesem Unfall schwer verletzt wurde. 19 Tage lag sie im Koma, ehe die 30-Jährige ihren Verletzungen erlag. Besonders tragisch: Der Unfall passierte während Härtigs Flitterwochen.

Wie österreichische Medien nun berichten, hat die Staatsanwaltschaft Trient wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung im Strassenverkehr Ermittlungen gegen Runggaldier aufgenommen. Allerdings ist das nichts Aussergewöhnliches, sondern gemäss Staatsanwaltschaft ein üblicher verfahrensrechtlicher Schritt nach einem tödlichen Unfall, um den Hergang umfassend aufzuklären. Ob es eine Anklage gibt, hängt von den Ergebnissen der technischen Gutachten ab.

Half bei Rekonstruktion des Unfalls

Bereits kurz nach dem Unfall hatte sich Runggaldier kooperativ gezeigt und bei der Rekonstruktion des Unfalls geholfen. Auch er wurde schwer verletzt, zog sich mehrere Knochenbrüche zu. Ein Alkoholtest fiel negativ aus, gemäss Zeugenaussagen gibt es zudem auch keine Hinweise darauf, dass Runggaldier mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war.

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