Trotz Staudenmann, Moser und Co. sind noch 1000 Plätze frei!
Schwing-OK in Gstaad kämpft mit harzigem Ticketverkauf

Obwohl mehrere Spitzenschwinger anreisen, bringt das OK die Arena beim Berner Oberländischen nicht voll. Präsident Bruno von Siebenthal glaubt, den Grund dafür zu kennen.
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Am Berner Oberländischen Schwingfest drohen Lücken auf den Zuschauerrängen.
Foto: Sven Thomann

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Am 14. Juni findet in Gstaad das Oberländische Schwingfest statt
  • Trotz einer tollen Besetzung sind noch 1000 Tickets verfügbar
  • OK-Präsident sieht ein Grund dafür in der Lage des Wettkampfes
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Nicola AbtReporter Sport

Das Oberländische ist eines der bestbesetzten Schwingfeste im Kanton Bern. In Gstaad messen sich am übernächsten Sonntag unter anderem die drei Berner Giganten Michael Moser, Fabian Staudenmann und Adrian Walther. Ein Leckerbissen für die Schwing-Fans – könnte man meinen. Doch der Ticketverkauf harzt. 

Noch immer sind gut 1000 Tickets zu haben, wie OK-Präsident Bruno von Siebenthal gegenüber Blick mitteilt. Dass der Vorverkauf hinter den Erwartungen zurückbleibt, hat für ihn einen Hauptgrund: die Lage des Austragungsortes. «Gstaad ist nicht gerade um die Ecke. Zudem fahren die Unterländer nicht gerne ins Oberland», sagt von Siebenthal.

Rechnung ging nicht auf

Diese Erfahrung mache man im Berner Oberland immer wieder. «Das ist ein Fakt, den man auch an den Delegiertenversammlungen beobachten kann. Wenn sie bei uns oben stattfinden, kommen 15 bis 20 Prozent weniger Leute.»

Wieso also hat man trotzdem eine Arena mit 6000 Plätzen aufgestellt? «Unsere Vorgänger in Adelboden hatten eine Arena für 5000 Zuschauer und mussten den Ticketverkauf am Schluss stoppen.» Deshalb sei man davon ausgegangen, in Gstaad problemlos noch mehr Tickets absetzen zu können. «Diese Rechnung ist bisher nicht aufgegangen.»

Das Wetter als Hoffnungsschimmer

Finanziell gerät das Fest deshalb aber nicht in Schieflage. «Wir haben tolle Sponsoren, weshalb wir trotzdem von einer positiven Gesamtrechnung ausgehen», sagt von Siebenthal. Das erklärte Ziel sei nun, sämtliche Helferstunden entschädigen zu können.

Und vielleicht bringen sie sogar noch einen Grossteil der Tickets weg. Die Wetterprognosen stimmen das OK auf jeden Fall optimistisch. «Es sieht gut aus. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass wir noch einige Tickets verkaufen werden.»

Die Organisatoren hoffen, dass sich möglichst viele Kurzentschlossene von Wetter und Staraufgebot überzeugen lassen. Sonst droht ausgerechnet bei einem der bestbesetzten Gauverbandsfeste eine Arena mit einigen leeren Sitzen.

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