Sponsoren-Hammer
Fast-Food-Riese McDonald's steigt gross im Schwingen ein

Das goldene M steigt in den Schwingsport ein. Fast-Food-Gigant McDonald's wird einer der Hauptsponsoren am ESAF 2028 in Thun.
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Das McDonald's-Logo wird in zwei Jahren am ESAF in Thun zu sehen sein.
Foto: IMAGO/Zoonar

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • McDonald's wird Königspartner des Eidgenössischen Schwingfests 2028 in Thun
  • Das Unternehmen gehört nun zu den wichtigsten Sponsoren des Grossanlasses
  • Das grösste Schwingfest findet auf 64 Hektaren im Berner Oberland statt
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Nicola AbtReporter Sport

Die Liste der Königspartner der vergangenen ESAF liest sich wie ein Querschnitt durch die Schweizer Wirtschaft: Migros, Feldschlösschen, die Mobiliar, Swisscom oder V-Zug. Nun gesellt sich ein Name dazu, mit dem niemand gerechnet hätte. Die weltweit tätige Fast-Food-Kette McDonald’s wird einer der Königspartner des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2028 in Thun.

Die Verantwortlichen reden am Mittwoch an einer Medienkonferenz – in der Thuner Filiale des Food-Riesen – über die Partnerschaft und deren Details. OK-Chef Matthias Glarner sagt: «Ein Königspartner wie McDonald’s ist wichtig, dass wir ein solches Fest wie das ESAF überhaupt durchführen können.» Mit dem Einstieg von McDonald's erhält das Eidgenössische einen Sponsor, der weltweit täglich Millionen Menschen erreicht und zu den wertvollsten Marken überhaupt zählt.

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Durch den Status als Königspartner gehört McDonald's künftig zum exklusiven Kreis der wichtigsten Hauptsponsoren des ESAF. Diese Unternehmen sichern mit ihren Beiträgen einen wesentlichen Teil der Finanzierung des Grossanlasses. König Glarner ist happy und betont: «Wir haben ganz viele gemeinsame Werte wie das gemeinsame Geniessen. Sie sind der perfekte Partner für uns. Ich freue mich sehr über den gemeinsamen Weg und natürlich auf das Fest selber.»

Kleiner Kreis von internationalen Sponsoren

Damit besteht der Kreis der Königspartner aus sieben Firmen. Dabei bleibt es, wie Glarner schildert. «Wir wollten sechs bis sieben, waren aber nicht mehr aktiv auf der Suche. Doch dann hat ein McDonald's-Lizenznehmer die Idee gehabt und wir haben uns für Gespräche getroffen.»

Beim Treffen in Bern muss die ESAF-Delegation aus Thun auf englisch über den Grossanlass im Oberland reden. Maximal ungewohnt. «Aber auch für Wörter wie Gabentempel und Siegermuni werden wir noch ein geeignetes englisches Wort finden», witzelt Glarner und führt ernsthaft fort: «Wir waren sehr schnell begeistert von einer möglichen Partnerschaft. Die Vibes haben gestimmt, wie man auf neudeutsch sagt. So hat die Geschichte ihren Lauf genommen.»

Für den neuen McDonald's-Schweiz-Chef Brad McMullen ist es ein Senkrechtstart in den neuen Job. Er arbeitet erst seit einem Monat an der Spitze des Schweizer Ablegers und steckt nun schon mittendrin in den sportlichen Eigenheiten des Landes. Er besuchte das Berner Kantonale im Wankdorf und sagt bei der ESAF-Bekanntgabe auf englisch: «Ich habe es sehr genossen. Schwingen erinnert mich an Rugby. Es gibt in beiden Sportarten viel Respekt für die Tradition, den Gegner und den Sport selber.»

Das ESAF findet in zwei Jahren im Berner Oberland auf einem 64 Hektaren grossen Gelände statt. Dieses erstreckt sich über den Waffenplatz (Arena und Gabentempel) sowie die Burgerallmend (Festgelände und Camping).

Wie konkret wird der neue Königspartner auf dem Gelände präsent sein? Noch gibts Ideen wie einen eigenen ESAF-Burger, spruchreif ist noch nichts. Klar ist aber: Eine Tribüne wird nicht nach dem jüngsten Königspartner benannt. Aber ein grosser Kinderspielplatz ist eine der Ideen.

Mit dem Einstieg reiht sich McDonald's in eine kleine Gruppe internationaler Unternehmen ein, die in den Schwingsport investieren. Lidl und Aldi sind mittlerweile ein fester Bestandteil des Nationalsports. Zuletzt war mit Autohersteller Suzuki auch am ESAF in Mollis 2025 eine ausländische Marke prominent als Königspartner aufgetreten.

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