Rückkehr an ein Bergfest
Staudenmann macht diese Saison Jagd auf historischen Sieg

Ende Mai beginnt die Kranzfestsaison 2026. Nun gewährt Fabian Staudenmann einen Blick in seine Agenda. Und verrät, wo er in diesem Jahr überall in die Zwilchhosen steigt.
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Fabian Staudenmann blickt in Richtung Kranzfestsaison.
Foto: BENJAMIN SOLAND

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Fabian Staudenmann gibt Saisonplanung bekannt, kehrt 2026 auf den Brünig zurück
  • Boykottgerüchte durch Kritik an Brünig-OK, nun erneuter Antritt
  • Brünig-Sieg wäre historisch
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Ramona BieriRedaktorin Sport

Dem Mathematik-Studium hat Fabian Staudenmann (25) jüngst den Rücken gekehrt. Etwas davon ist aber geblieben: die Vorliebe für Variable X. Zumindest lässt das ein Blick auf das Instagram-Profil des dreifachen Eidgenossen vermuten. Denn dort gibt er seine diesjährige Saisonplanung bekannt – und versteckt einen Teil seiner Festteilnahmen hinter XXX. Wer wissen will, was dahinter steckt, wird von Staudenmann dazu aufgefordert, seine Homepage zu besuchen. Denn die erstrahlt in neuem Glanz.

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An vier Gauverbandsfesten, zwei Teilverbandsfesten und drei Bergfesten steigt der 20-fache Kranzfestsieger in diesem Jahr in die Zwilchhosen. Hinzu kommt das Saisonhighlight Kilchberger Schwinget am 5. September, wo er wie Samuel Giger (27) und Damian Ott (26) als Titelverteidiger antreten wird. Staudenmann bestreitet sein erstes Kranzfest mit dem Mittelländischen am 10. Mai. Daneben wagt er sich gleich zweimal ins Hoheitsgebiet von König Armon Orlik (30). Staudenmann nimmt sowohl am Nordostschweizer (28. Juni) als auch am Schwägalp Schwinget (16. August) teil.

Rückkehr auf dem Brünig

Besonders ins Auge sticht aber vor allem ein Fest. Am 26. Juli wird Staudenmann auf den Brünig reisen. Dem Bergfest ist er zuletzt zweimal in Folge ferngeblieben – und Gerüchte eines Boykotts kamen auf, weil Staudenmann im April 2023 zu den Schwingern gehörte, die dem Brünig-OK ein Schreiben zukommen liessen. Dieses beinhaltete Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge. Angeprangert wurden etwa die fehlenden eigenen Toiletten für die Athleten oder eine zu geringe finanzielle Entschädigung.

Gegen die Boykott-Vorwürfe wehrte sich Staudenmann, erklärte seinen Verzicht letztes Jahr gegenüber Blick damit, dass der Brünig aufgrund des ESAF nicht in seine Saisonplanung passte. «Mal schauen, ob es nächstes Jahr passt», meinte er. Das ist nun der Fall, er kehrt auf den Brünig zurück. Und peilt einen historischen Erfolg an. Triumphiert er auf dem Brünig, wäre er erst der zweite Schwinger nach Unspunnensieger Martin Grab (46), der jedes der sechs Bergkranzfeste mindestens einmal gewonnen hat.

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