Dressel verschenkt seine Goldmedaille an Schweizer Fans
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Dressel macht Kids glücklich:Schwimm-Superstar verschenkt Goldmedaille an Schweizer Fans

«Es war völlig surreal»
US-Schwimm-Star schenkt Schweizer Jungs seine Goldmedaille

Diese Ferien wird Familie Fawcett aus der Schweiz so schnell nicht vergessen. Sie besucht die US-Meisterschaften im Schwimmen. Und bekommt von einem neunfachen Olympiasieger ein besonderes Souvenir überreicht.
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Michelle Fawcett und ihre Söhne haben besondere Ferien erlebt.
Foto: zVg

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Die Schweizer Familie Fawcett besucht die US-Meisterschaften im Schwimmen
  • Dort schenkt ihnen Caeleb Dressel eine seiner eben gewonnenen Goldmedaillen
  • Für die Familie und vor allem die Kinder ein unvergessliches Erlebnis

Seit Caeleb Dressel (29) vor zwei Jahren seine Olympia-Goldmedaillen Nummer 8 und 9 gewonnen hat, musste er auf einen nächsten grossen Titel warten. Nun hat der amerikanische Schwimm-Star seine Flaute beendet und bei den nationalen Meisterschaften sowohl über 50 Meter Freistil als auch über 100 Meter Freistil Gold geholt.

Die Medaillen hat er aber nicht beide mit nach Hause genommen. Diejenige für seinen 50er-Triumph hat er einem Jungen im Publikum geschenkt. «Sie sind extra aus der Schweiz angereist, um Caeleb beim Schwimmen zuzusehen», schreibt der amerikanische Schwimmverband auf Instagram zum Video. Ein besonderer Moment für den Jungen und seinen Bruder wie auch für ihre Mutter. 

Blick hat mit Michelle Fawcett über das besondere Erlebnis gesprochen. Sie sass ein paar Meter entfernt auf der Tribüne und hat zunächst gar nicht realisiert, was gerade passiert ist. «Ich dachte, er würde einfach mit ihnen sprechen», so Fawcett. «Als mein älterer Sohn mit der Medaille zu mir gerannt kam, konnte ich es kaum fassen. Es war völlig surreal.»

Dressel hat ihnen nicht nur die Medaille geschenkt, sondern auch noch eine Schwimmhaube und eine Schwimmbrille. «Das war für uns alle ein ganz besonderer Moment», so Fawcett weiter. Ihre Kinder seien geschockt gewesen und ihr Sohn habe ihr sofort die Medaille gebracht. «Weil er Angst hatte, jemand könnte versuchen, sie ihm wieder wegzunehmen.»

«Werden wir als Familie nie vergessen»

Für den Jungen ist das Erlebnis auch deswegen speziell, weil Dressel sein Lieblingsschwimmer ist. Es sei schon besonders gewesen, ihn überhaupt einmal live schwimmen zu sehen. «Diese Begegnung und seine Grosszügigkeit werden wir als Familie nie vergessen», ist sich Fawcett sicher. Sie schwärmt von Dressel, dass die Geste viel über seinen Charakter aussage. «Das ist eine wichtige Lektion, die unsere Söhne aus diesem Erlebnis mitnehmen können: Erfolg und Bescheidenheit können Hand in Hand gehen.»

Fawcett selber ist in Südkalifornien geboren und aufgewachsen, heute lebt sie mit ihrer Familie in der Schweiz. In den Ferien ist sie in ihre alte Heimat gereist. 

Reisepläne für Dressel geändert

Schwimmen spielt in der Familie Fawcett eine grosse Rolle. «Meine beiden Söhne und ich schwimmen wettkampfmässig beim Schwimmclub Region Bremgarten», verrät die Mutter Blick. Der SCRB würde grossartige Arbeit in der Nachwuchsförderung leisten und habe ihre Begeisterung für den Schwimmsport stark geprägt. 

Ihr Sohn ist schon länger Fan von Dressel. Als die Familie erfuhr, dass die amerikanischen Schwimmmeisterschaften während ihrer USA-Ferien stattfinden, hat sie ihre Reisepläne kurzfristig angepasst. «Damit wir am letzten Wettkampftag dabei sein konnten.»

Das hat sich nun doppelt gelohnt. Nicht nur haben sie die besten Schwimmer der Welt live gesehen, sondern auch noch besondere Erinnerungsstücke bekommen. Apropos: Was passiert zu Hause mit der Medaille? «Das wissen wir noch nicht», meint Fawcett. Aber sie hat schon eine Idee. «Wahrscheinlich hängt sie mein Sohn in seinem Zimmer zu seinen eigenen Medaillen. Dort würde sie perfekt hinpassen.» Und ihn täglich an das ganz besondere Ferienerlebnis erinnern.

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