Fuchs bester Schweizer
20-jähriges Top-Talent überrascht bei Weltcup-Springen in Basel

Von elf Schweizern im 40-köpfigen Starterfeld der Weltcup-Prüfung in Basel schaffen es nur zwei ins Stechen: Nebst Routinier Fuchs überraschend ein Youngster.
Kommentieren
1/5
Eine kleine Sensation: Der Youngster Gaëtan Joliat (20) schafft es im Sattel von Just Special ins Stechen der Weltcup-Prüfung am CHI Basel.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Ansprungsvolles Weltcup-Springen am CHI Basel
  • 40 Starter, 11 Schweizer, nur zwei fehlerfrei und im Stechen
  • Martin Fuchs wird Vierter, Gaëtan Joliat überrascht mit Platz sieben
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
RMS_Portrait_AUTOR_413.JPG
Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Die Schweizer Springreiter sind an diesem Weltcup-Springen des CHI Basel – die achte von 13 Stationen – nicht gleichermassen heiss auf Quali-Punkte wie noch vor einem Jahr. Sich für den Final zu qualifizieren, der 2025 ebenfalls in Basel stattgefunden hat, ist von allen ein grosses Ziel gewesen.

Heuer steht jedoch ein anderes Highlight an: Die sogenannten Weltreiterspiele im August in Aachen (De). Die Pferde-Planung vieler internationaler Stars sowie Schweizer Teamstützen wie Martin Fuchs oder Steve Guerdat ist auf diese WM ausgerichtet, weil es dort bereits um erste Olympia-Tickets für Los Angeles 2028 geht.

Gefordert sind jedoch alle im anspruchsvollen Weltcup-Springen. Unter den 40 Startern sind zwar elf Schweizerinnen und Schweizer – wunschgemäss läuft es aber nur wenigen. Nur zwei schaffen es mit einem Null-Fehler-Ritt ins Stechen: Routinier Fuchs (33) und überraschend Youngster Gaëtan Joliat. Der 20-Jährige gehört (noch) nicht zum Elite-Kader, sondern zu jenem der jungen Reiter.

Fuchs stolz auf sein Pferd

«Ich versuchte, extrem fokussiert zu bleiben in diesem technischen Parcours», beschreibt Fuchs, «aber der auf diesem Level noch unerfahrene Lorde hat es grossartig gemacht, er wurde von Runde zu Runde besser. Er hat sich dieses Stechen verdient.» Und ist um eine Erfahrung auf höchstem Niveau reicher: Nach einem Abwurf am Steilsprung landen Fuchs und sein elfjähriger Hengst L&L Lorde auf dem 4. Schlussrang.

Damit bleibt er bester Schweizer. Denn Youngster Joliat, der zum ersten Mal in seiner jungen Karriere ein Weltcup-Stechen reitet, verzeichnet zwei Fehler und wird Siebter. Gewonnen wird das Springen von Richard Vogel (De).

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen