Darum gehts
- Die Rad-Stars Pauline Ferrand-Prévot und Dylan van Baarle haben geheiratet
- Hochzeit fand kurz nach schwerem Unfall von van Baarle statt
- Getraut hat die beiden van Baarles Mutter
Im Sommer endete die Tour de France für Pauline Ferrand-Prévot (34) mit einer Enttäuschung. Die Titelverteidigerin kam überhaupt nicht auf Touren und brach die Rundfahrt vorzeitig ab. Seither hat die Mountainbike-Olympiasiegerin von 2024 kein Rennen mehr bestritten.
Auf Instagram veröffentlicht Ferrand-Prévot nun emotionale Worte. «Ich war so sehr darauf fixiert, die Tour erneut zu gewinnen, dass ich die Freude am alltäglichen Leben verloren habe», schreibt sie. «Es ging nur noch darum, die Beste zu sein und immer mehr zu tun, um die Beste zu sein.»
Und das unter Fotos, die eigentlich schöne Neuigkeiten verkünden. Denn Ferrand-Prévot hat letzte Woche ihren langjährigen Freund, den niederländischen Radrennfahrer Dylan van Baarle (34), geheiratet. «Dylans Mutter hat uns in Holland im Beisein unserer Familie und unserer Liebsten getraut», verrät Ferrand-Prévot. Dass die beiden ihre Hochzeit geniessen konnten, ist nicht selbstverständlich. Vor drei Wochen erlebten sie einen Schockmoment. Van Baarle, der 2022 Paris-Roubaix gewonnen hat, wurde im Training von einem Auto angefahren und hat sich dabei unter anderem einen Armbruch zugezogen. «Es war ein heftiger Schlag auf den Kopf», schrieb Ferrand-Prévot damals auf Instagram. «Sein Helm hat ihm sicherlich das Leben gerettet.»
«Die Freude am Radfahren wiederfinden»
Der Unfall hat der Französin die Augen geöffnet. «Mir wurde klar, dass das Leben viel mehr ist als das Gewinnen von Radrennen. Zu sehen, wie der Mensch, den man am meisten liebt, so eine schwere Zeit durchmacht, rückt die Dinge in die richtige Perspektive.»
Unabhängig vom Unfall meint Ferrand-Prévot, dass ihre lange Pause notwendig gewesen ist. Sie sei völlig ausser Form und es werde ein langer Weg, um wieder ein ordentliches Niveau zu erreichen. «Aber das Wichtigste ist jetzt, die Freude am Radfahren wiederzufinden.»
Vielleicht beflügelt sie dazu auch ihre Hochzeit, die sie als «den schönsten Tag meines Lebens» bezeichnet. Drei Tage vor der Feier wurde ihr Mann den Gips los. «Er konnte fast normal zum Altar gehen», verrät Ferrand-Prévot. Und fügt mit einem Augenzwinkern an: «Und das Wichtigste: Er erinnerte sich daran, dass er Ja sagen muss.»