Das ist die Geschichte der Olympischen Spiele
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Über 1500 Jahre vergessen:Das ist die Geschichte der Olympischen Spiele

Tattoo, Piercing, Bungee-Jump
Das sind die spektakulären Medaillenwetten unserer Olympia-Stars

Wenns ums Erreichen des grossen Olympiatraums geht, lehnt sich das eine oder andere Schweizer Winterspiel-Ass schon mal gerne weit aus dem Fenster. Blick hat sich umgehört.
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Brrrr, kalt! Franjo von Allmen würde den Wetteinsatz in seinem Heimatkanton einlösen.
Foto: Getty Images

Darum gehts

  • Schweizer Olympioniken machen verrückte Wetten für Medaillengewinne bei Winterspielen 2026
  • Von Allmen will im Thunersee springen, Follador plant Fahrt in Unterhosen
  • Schweiz peilt wie 2018 und 2022 erneut 15 Medaillen an
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.

Bei Swiss Olympic ist man in Sachen Medaillenziel vorsichtig unterwegs, eine offizielle Zahl gibts keine. Orientieren will man sich an den früheren Winterspielen. 2018 und 2022 gab es je 15 Mal Edelmetall. So viele sollen es dann schon gerne wieder werden.

Nun: Das hätte die lustige Konsequenz, dass auch heuer die eine oder andere verrückte Medaillenwette eingelöst werden müsste. Bei der grossen Blick-Umfrage vor dem Start der Winterspiele in Norditalien huscht vielen Schweizer Olympia-Assen ein Lächeln über die Lippen. Mal schelmisch, mal schüchtern.

Nicht alle der 175-köpfigen Delegation haben direkt einen Wetteinsatz parat, manch einer ziert sich. Einige aber sind sofort Feuer und Flamme. Der Berner Oberländer Abfahrtsweltmeister Franjo von Allmen (24) kündigt schmunzelnd an: «Im Falle einer Medaille springe ich in den wohl noch sehr kalten Thunersee.» Also wie einst Wendy Holdener (32), die nach ihren drei Podestplätzen in Pyeongchang 2018 ebenfalls den Sprung ins kalte Nass wagen musste.

Viele sind zu Frisur-Experimenten bereit

Von Allmens Teamkollege Stefan Rogentin will bei einem Erfolgserlebnis in Bormio derweil an seine braune Haarpracht ran: «Dann färbe ich mir die Haare strohblond – und Blick darf natürlich dabei sein.» Das muss man uns natürlich nicht zweimal sagen – Termin ist notiert!

Haare sind überhaupt ein beliebter Wetteinsatz, wie sich einmal mehr zeigt. Ski-Technikerin Sue Piller (20) würde im Falle einer Medaille mit roter Mähne auftauchen, genauso wie Leichtathletik-Sprinterin Salomé Kora (31), die nach drei Sommer-Teilnahmen vor ihrem Olympia-Debüt bei Winterspielen steht: als Bob-Anschieberin.

Slalom-Fahrer Daniel Yule (32) würde sich selbst einen Irokesenschnitt schneiden und sein Sportartenkumpel Matthias Iten (26) wäre bereit für einen «aggressiven Mullet», also einen radikalen Seitenhaarschnitt. Zu letzterem sähe sich auch Aerials-Goldanwärter Noé Roth (25) imstande, sollte er tatsächlich aufs Treppchen steigen.

Ebenfalls aus der Aerials-Sparte kommt eines der zahlreichen Tattoo-Versprechen: Pirmin Werner (26), der ebenfalls vom Olympiasieg träumt, würde den Gang zum Tätowierer antreten. Motiv: noch unklar. Skispringer Gregor Deschwanden (34) verkündet unterdessen: «Ich bin überhaupt nicht der Tattoo-Typ. Aber diesen speziellen Moment würde ich gerne verewigen. Das Sujet wäre irgendwas mit dem Olympia-Maskottchen und italienischem Essen.» 

Bei Biathlon-Leaderin Lena Häcki-Gross (30) wären es die typischen olympischen Ringe, derweil zwei ganz waghalsige die Verantwortung sogar den Blick-Reportern Joël Hahn und Marco Pescio übergeben würden. Ersterer dürfte den Ort des Tattoos von Eisschnellläufer Livio Wenger (33) auswählen, derweil Top-Biathlet Niklas Hartweg (25) bei Pescio folgenden Satz deponiert hat: «Meine Freundin oder du stechen mir ein Tattoo.»

Mit dem Team ins Michelin-Restaurant

Sonst? Gibts auch noch weitere, hübsche Wetten. Biathletin Lea Meier (24) etwa würde sich ein Nasenpiercing stechen lassen, Curler Benoît Schwarz-van Berkel (34) wäre bereit, tief ins Portemonnaie zu greifen und sein ganzes Team in ein Restaurant mit drei Michelin-Sternen einzuladen.

Die wohl mutigste Wette geht aber Ski-Slalom-Spezialistin Eliane Christen (27) ein. Sie sagt: «Ich wollte das schon lange einmal machen: Wenn ich eine Medaille hole, mache ich zusammen mit Vanessa Kasper einen Bungee-Jump im Verzascatal.» Alles klar! Kasper (29) selbst würde sich auf die Langlauf-Ski schnallen und in einem Monat den Engadiner laufen.

Follador: In Unterhosen in den Eiskanal

Eine kreativ-verrückte Idee hat auch Skispringer Sandro Hauswirth (25). Er würde mit seinen Teamkollegen die Olympia-Schanze herunterrutschen: «Und zwar auf dem Bauch – im Pingu-Style!» Bobfahrer Cédric Follador (31) bleibt im Falle eines Platzes unter den ersten drei im Eiskanal, sagt allerdings: «Mein Team und ich würden eine Bobfahrt in den Unterhosen absolvieren.» Erlaubt sei dies zwar nicht, doch das würde er «dann aushandeln, wenn es so weit ist».

Zum Schluss, die für den Blick lukrativste Wette: Bob-Pilotin Debora Annen (23) denkt an die arbeitenden Journalisten und meint: «Bei einer Medaille mache ich für die ganze Redaktion eine grosse Torte.» Na, dann drücken wir ganz fest die Daumen.

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