Greift Odermatt bei Team-Kombi nach Olympia-Rekord?
«Die Chance ist gross, dass ich am Start stehe»

Vier Goldmedaillen bei den Winterspielen? Nach diesem Rekord greift Marco Odermatt wohl diesem Jahr. Der Ski-Superstar lässt durchblicken, dass er auch bei der Team-Kombi angreifen will.
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Nimmt Marco Odermatt den ganz grossen Olympia-Rekord ins Visier?
Foto: Getty Images
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Marcel W. PerrenSki-Reporter

Erst zwei Alpin-Athleten überhaupt ist es bisher gelungen, bei Olympischen Spielen drei Goldmedaillen abzuräumen. Die Rede ist vom 2009 verstorbenen Österreicher Toni Sailer (Cortina 1956) und dem Franzosen Jean Claude Killy (Grenoble 1968).

Der Schweizer Ski-Superstar Marco Odermatt (28) macht sich jetzt sogar daran, diese Helden in Bormio (It) zu übertreffen. Denn neben der Abfahrt, dem Super-G und dem Riesenslalom hat der Nidwaldner auch die Startberechtigung in der Team-Kombination, welche erstmals im Olympia-Programm fungiert.

Bei der letzten WM in Saalbach (Ö) hatte der vierfache Gesamtweltcupsieger die Team-Kombi noch nicht bestritten. Aber nach dem zweiten Training zur Olympiaabfahrt in Italien macht Odermatt nun klar: «Ich habe mich definitiv noch nicht gegen den Start in der Team-Kombination entschieden.»

Ultimative Entscheidung fällt am Samstag

Im Nachsatz macht Odermatt seinen vielen Fans noch mehr Freude: «Diesmal passt mir die Team-Kombination viel besser ins Programm als noch bei der WM in Saalbach. Damals wurde dieser Wettkampf erst nach dem Super-G und der Abfahrt ausgetragen, deshalb wollte ich mich lieber auf den Riesenslalom vorbereiten.»

Bei den Winterspielen 2026 findet die Team-Kombination aber zwischen der Abfahrt und dem Super-G-Start. «Deshalb ist die Chance gross, dass ich am Start stehen werde. Definitiv entscheiden werde ich das aber erst nach der Abfahrt.»

Bei der WM in Saalbach hatte Franjo von Allmen (24) gemeinsam mit Loïc Meillard (29) diese Kombination aus Abfahrt und Slalom vor Alexis Monney (26) und Tanguy Nef (29) sowie Stefan Rogentin (31) und Marc Rochat (33) gewonnen. Die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich gross, dass es diesmal die Kombination Odermatt/Meillard geben würde, falls sich der Superstar vom Vierwaldstättersee tatsächlich für die Teilnahme in dieser vierten Disziplin entscheidet.

Übrigens: Nach der drittbesten Zeit im ersten Training zur Olympia-Abfahrt landet Odermatt in der zweiten Probe auf dem 23. Platz. Die Erklärung: «Ich habe im Materialbereich etwas Neues probiert, aber das, was ich am Mittwoch an den Füssen hatte, hat mir besser gepasst.» Die schnellste Zeit hat Mattia Casse realisiert, aber der Italiener hat ein Tor verpasst. Deshalb ist Casses Teamkollege Florian Schieder mit der zweitbesten Zeit der wahre Gewinner des Tages.

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