Darum gehts
- Lena Häcki-Gross und drei weitere Familienmitglieder bei Winterspielen in Norditalien
- Ehemann Marco Gross arbeitet als Wachser für Swiss-Ski
- Gabriel Gross erreichte Platz 10 über 5000 m im Eisschnelllauf
Lena Häcki-Gross (30) hat vor vier Jahren in eine berühmte, deutsche Wintersport-Familie eingeheiratet. Ihr Ehemann ist der frühere deutsche Biathlet Marco Gross (30), der wiederum der Sohn von Ricco Gross (55) ist, seinerseits in seinem Heimatland eine echte Biathlon-Legende und achtfacher Olympia-Medaillengewinner. Ihre Schwiegermutter Katrin ist derweil eine ehemalige alpine Skifahrerin. So viel zur Ausgangslage. Und wie es die spannende Konstellation will, ist Häcki-Gross als Schweizer Biathlon-Routinierin längst nicht die Einzige der Familie, die an diesen Winterspielen im Einsatz steht. Drei (!) andere Familienmitglieder sind in Norditalien ebenfalls dabei.
Da wäre einerseits natürlich ihr Ehemann Marco, der seit dieser Saison als Wachser zum Serviceteam von Swiss-Ski gehört. Er betreut dabei allerdings nicht seine Frau, sondern Jeremy Finello (33) und James Pacal (22) – weil er als Skitester aufgrund seiner Körpergrösse gar nicht zu Häcki-Gross passen würde. Trotzdem zeigte sich die Schwyzerin Anfang Saison froh, ihren Liebsten endlich im eigenen Team zu haben, nachdem er zuvor für Slowenien gearbeitet hatte und sich die beiden viel weniger gesehen hatten.
Schwager hat bereits ein Top-Ergebnis
Häcki-Gross’ Schwiegermutter, Katrin Gross, ist gelernte Physiotherapeutin. Und in genau dieser Funktion ist sie für Deutschland auch an diesen Winterspielen beschäftigt. Sie betreut die Eisschnellläufer, die in Mailand ihre Bewerbe bestreiten. Und dort ebenfalls im Einsatz steht der vierte Olympia-Starter der Familie: Gabriel Gross (21), der jüngste Sohnemann von Ricco und Katrin. Er wiederum ist ein aufstrebender Youngster der Deutschen, der zu Beginn dieser Winterspiele über 5000 m bereits den guten zehnten Rang erlief.
Fürs perfekte Familienglück in diesen zwei Wochen fehlt eigentlich nur noch eine Olympia-Medaille von Lena Häcki-Gross oder eben Gabriel Gross (es folgen noch 1500 m und die Mannschaftsverfolgung). Doch sowohl im Biathlon als auch im Eisschnelllauf bräuchte es hierfür jeweils einen Riesenexploit. Die Schweizerin wäre zwar, mit Blick auf die letzten Jahre, grundsätzlich eine Kandidatin für eine Spitzenplatzierung gewesen, die bisherige Saison lief für Häcki-Gross aber alles andere als nach Wunsch. Ihre letzte Chance bei diesen Winterspielen folgt am Mittwoch in der Frauen-Staffel.
