Darum gehts
- Sturla Holm Lägreid gewinnt Olympia-Bronze im Biathlon über 20 Kilometer
- Er gesteht danach öffentlich, untreu gewesen zu sein
- Nachdem er dies seiner Freundin gesagt hat, trennte sie sich von ihm – er will sie zurückgewinnen
Vor vier Jahren hat Sturla Holm Lägreid (28) mit der Staffel Olympia-Gold gewonnen. Nun darf sich der norwegische Biathlet über seine erste Einzelmedaille freuen. Über 20 Kilometer gewinnt er hinter seinem Landsmann Johan-Olav Botn (26) und dem Franzosen Eric Perrot (24) Bronze.
Die Freude darüber ist riesig. Und doch nimmt sein Siegerinterview beim norwegischen Radio und Fernsehen NRK eine überraschende Wende. Unter Tränen gesteht Lägreid, dass er seine Freundin betrogen habe. Vor einem halben Jahr habe er die Liebe seines Lebens getroffen, er schwärmt von ihr als «der schönsten, tollsten Person der Welt». Trotzdem habe er vor drei Monaten «den grössten Fehler meines Lebens begangen und wurde ihr untreu».
Lägreid spricht vor einem Millionenpublikum offen über seinen Seitensprung. Die Worte kommen nicht spontan über seine Lippen, schon im Vorfeld hatte er sich vorgenommen, darüber zu sprechen. Nicht viele Menschen hätten gewusst, was er durchgemacht hat. «Jetzt weiss es vielleicht die ganze Welt. Ich habe nichts zu verlieren», erklärt Lägreid.
«Schlimmste Woche meines Lebens»
Seiner Freundin hat er das Ganze bereits vor einer Woche gebeichtet. Die Konsequenz: Sie hat sich von ihm getrennt. «Es war die schlimmste Woche meines Lebens», so Lägreid. Für ihn fühle es sich so an, als hätte er die «Goldmedaille meines Lebens» weggeworfen. «Ich wünschte, ich könnte das hier mit ihr teilen.»
Seinen grossen Triumph wird sie nach dem bitteren Liebes-Aus wohl kaum mitverfolgt haben. Ob seine Ex-Freundin sein Tränen-Interview gesehen hat, ist unklar. Mit seiner Offenheit will Lägreid sie aber zurückgewinnen. «Ich hatte eine Chance auf die wahre Liebe und habe es so sehr vermasselt. Das ist nicht unbedingt verzeihlich», ist er sich bewusst. Aber wenn es für ihn nur eine winzige Chance gebe, ihr zu sagen, wie sehr er sie liebe, «würde ich lieber live im Fernsehen sozialen Selbstmord begehen, nur um diese kleine Chance zu bekommen». Denn er sei noch nicht bereit, aufzugeben. Dennoch trage er die Konsequenzen und bereue den Seitensprung «von ganzem Herzen».
An der anschliessenden Pressekonferenz entschuldigt sich Lägreid nochmal, und zwar bei Olympiasieger Botn. «Es tut mir leid, ich möchte dir nicht die Show stehlen.» Auch sein Teamkollege äussert sich. Er ist der Meinung, Lägreid dürfe in den Interviews sagen, was er wolle.
Ob es ein Happy End gibt, wird sich zeigen. Vielleicht verrät es Lägreid in einem seiner nächsten Interviews.
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