Toyota gewinnt das 24-Stunden-Rennen von Le Mans und beendet damit die dreijährige Siegesserie von Ferrari. Kamui Kobayashi führt den Toyota nach 382 Runden respektive 5'205,132 Kilometern als Erster ins Ziel.
Der frühere Formel-1-Fahrer, der sich mit seinen Teamkollegen Nyck de Vries und Mike Conway am Steuer abwechselt, erhält in der spannenden Schlussphase Schützenhilfe vom Schwesterauto mit Sébastien Buemi. Der Westschweizer setzt alles daran, den heranstürmenden Robin Frijns im BMW hinter sich zu halten. Das gelingt ihm bis 47 Minuten vor Rennende, ehe Frijns doch noch vorbeizieht.
Zu diesem Zeitpunkt ist der Kampf um den Sieg allerdings praktisch entschieden. Kobayashi behält an der Spitze die Kontrolle und bringt den Vorsprung souverän ins Ziel. Am Ende liegt der Toyota-Pilot 10,9 Sekunden vor Frijns. Buemi komplettiert das Podest als Dritter mit weiteren zehn Sekunden Rückstand.
Der Schweizer verpasst damit der fünfte Triumph beim legendären Langstreckenklassiker. Seine bisherigen Siege in Le Mans feierte Buemi 2018, 2019, 2020 und 2022.