Mit Ducati in der Krise
Ein Frauenfeld-GP zum Vergessen für Jeremy Seewer

Jeremy Seewer fährt beim Motocross-Heim-GP in Frauenfeld nur auf Rang 15 – eine Enttäuschung für den achtfachen MXGP-Sieger. Den Grossen Preis gewinnt der Franzose Tom Vialle.
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Jeremy Seewer erlebt einen enttäuschenden Heim-GP in Frauenfeld.
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Jeremy Seewer wird beim Motocross-GP in Frauenfeld nur 15.
  • Schlechteste Platzierung in Frauenfeld für Seewer
  • Der GP-Sieg geht an Tom Vialle aus Frankreich
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Jeremy Seewer läuft es beim Motocross-GP in Frauenfeld TG nicht wie gewünscht. Der Bülacher fährt im ersten Rennen auf Rang zwölf, im zweiten ist es der 16. Rang – macht in der Gesamtrechnung Platz 15. Der zweitbeste Schweizer, Arnaud Tonus, wird 23. 

Damit läuft es Seewer beim Heimrennen, bei dem er in der Vergangenheit stets gut performte, ähnlich schlecht wie schon an den ersten zwei Rennwochenenden der noch jungen Saison in Argentinien (17.) und Andalusien (Sp; 20.). 

In der Vorsaison fuhr der 31-Jährige in Frauenfeld auf Rang drei, im Jahr davor wurde er Vierter. Schlechter als Elfter war er auf heimischem Boden in vier Rennen auf höchster WM-Stufe überhaupt noch nie.

Seewer mit Ducati in der Krise

Der achtfache MXGP-Sieger befindet sich mit Ducati in einer Krise. «So wie ich ihn wahrgenommen habe, wäre er nicht abgeneigt, Ducati schon in dieser Saison zu verlassen. Aber das dürfte er natürlich nie öffentlich sagen», spekuliert SRF-Kommentator Claude Jaggi während des zweiten Rennens. Von seiner Topform ist der fünffache Vize-Weltmeister jedenfalls weit entfernt.

Auch für die Veranstalter ist es ein tristes Wochenende: Aufgrund des kühlen und regnerischen Wetters finden sich vergleichsweise wenige Fans an der Strecke ein. Das könnte sich in den Finanzen der Organisatoren niederschlagen. 

Auf dem Podest stehen der Franzose Tom Vialle, der das erste Rennen für sich entscheidet, sein Landsmann Maxime Renaux und der Slowene Tim Gajser. WM-Leader Lucas Coenen aus Belgien wird im ersten Rennen von einer herausgesprungenen Kette ausgebremst. Sein Sieg im zweiten Lauf bringt ihn nach dem Nuller zum Auftakt immerhin auf Rang acht, womit er die Führung in der Gesamtwertung verteidigen kann. 

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