Darum gehts
- Hug triumphiert in Chicago zum fünften Mal in Folge
- Debrunner verbessert eigenen Weltrekord
- Zwei weitere Schweizerinnen in den Top Ten
Zwei Wochen nach dem Doppelsieg in Berlin sorgen die Rollstuhl-Sportler Marcel Hug (40) und Catherine Debrunner auch in den USA für einen Schweizer Erfolg.
Hug ist beim Chicago Marathon übers ganze Rennen alleine vorneweg und setzt sich am Ende in 1:21:34 Stunden vor Lito Anker (30) durch. Den Holländer distanziert er um über achteinhalb Minuten. Hinter Anker komplettiert der Brite David Weir (47) das Podest. Damit siegt Hug in Chicago bereits zum fünften Mal in Folge – insgesamt gewinnt er das prestigeträchtige Rennen zum siebten Mal.
Drei Schweizerinnen in den Top Ten
Mit Catherine Debrunner (31) triumphiert auch bei den Frauen eine Schweizerin. Vor der US-Amerikanerin Tatyana McFadden (37) setzt sie sich mit einem Vorsprung von 8:45 Minuten in 1:33:16 Stunden durch. Damit verbessert die Thurgauerin auch ihren eigenen Weltrekord um eine Minute. Diesen hatte sie 2023 in Berlin aufgestellt.
Sie darf den Sieg mit Manuela Schär (41) bejubeln, die als Dritte einen Podestplatz feiert. Die Luzernerin liefert sich einen spannenden Schlusssprint mit McFadden und muss sich der 37-Jährigen schliesslich geschlagen geben. Patricia Eachus (37) fährt ebenfalls in die Top Ten. Die Zürcherin wird Sechste.