VA Drama auf dem letzten Kilometer bei der Ironman-WM
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Drama bei der Ironman-WM:Führende Løvseth bricht auf dem letzten Kilometer zusammen

Ironman-Podest für Schweizerin
Derron profitiert auf Hawaii von Kollaps-Drama um Führende

Drama beim Ironman auf Hawaii: Die Führende Solveig Løvseth bricht kurz vor dem Ziel zusammen und muss so den Sieg Taylor Knibb überlassen. Auch die Schweizerin Julie Derron profitiert davon, die dadurch aufs Podest kommt.
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Julie Derron jubelt auf Hawaii über den Podestplatz bei ihrer Premiere. (Archivbild)
Foto: Getty Images for IRONMAN

Darum gehts

  • Solveig Løvseth bricht kurz vor dem Ziel führend ein
  • Taylor Knibb gewinnt den Ironman auf Hawaii
  • Julie Derron holt als Dritte Bronze

Dramatisches Ende der Ironman-Weltmeisterschaft der Frauen: Weniger als einen Kilometer vor dem Ziel beginnt die führende Norwegerin Solveig Løvseth (28) plötzlich zu torkeln. Mehrfach muss sie sich hinsetzen – und wird am Ende mit über 25 Minuten Rückstand Achte, nachdem sie lange wie die sichere Siegerin ausgesehen hat.

Statt Løvseth rennt Taylor Knibb (28) nach 3,86 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen als erste über die Ziellinie. Die Amerikanerin triumphiert auf Hawaii mit einer Zeit von 8:36:29 Stunden. Interessantes Detail am Rande: Letztes Jahr war Knibb kurz vor dem Ziel eingebrochen und Løvseth gewann.

Julie Derron auf Platz drei

Von Løvseths Einbruch profitiert auch die Schweizer Olympia-Silbermedaillistin Julie Derron (30). Die Zürcherin, die zum ersten Mal in Hawaii dabei war, schafft es hinter der Deutschen Laura Philipp (39) als Dritte aufs Podest. Zwei Plätze dahinter sorgt Imogen Simmonds (33, 15:15 Minuten Rückstand) für eine weitere, hervorragende Schweizer Leistung.

Derron zementiert damit einmal mehr den Ruf der Schweiz als Triathlon-Hochburg. Natascha Badmann (59, sechs Siege) und Daniela Ryf (39, fünf Siege) gehören zu den erfolgreichsten Teilnehmerinnen in Hawaii. «Es war eine Achterbahnfahrt. Ich kann nicht glauben, dass ich das Rennen auf dem Podest beendet habe», sagt sie danach. Nach dem Schwimmen und der Rad-Strecke lag sie noch auf Rang 8.

Bei den Männern spielten die Schweizer im Kampf ums Podest keine Rolle. Der überraschende Franzose Vincent Luis (37) gewann in 7:47:27 Stunden vor Gustav Iden (30) aus Norwegen und Matthew Marquardt (28) aus den USA.

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