Kambundji mit deutlichem Vorsprung Sportlerin des Jahres
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Wie schon ihre Schwester:Kambundji mit deutlichem Vorsprung Sportlerin des Jahres

Weltmeisterin bricht Saison ab
Hürden-Star Ditaji Kambundji zieht die Reissleine

Vor einem Jahr war Ditaji Kambundji noch die Königin der Hürden. Nun ist ihre Saison vorzeitig vorbei. Nach Verletzungspech und mehreren verpassten Medaillen verzichtet die Bernerin auf das grosse Saisonfinale in Budapest.
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Ditaji Kambundji beendet ihre Saison vorzeitig.
Foto: Zamir Loshi/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ditaji Kambundji beendet Saison, verzichtet auf Budapest-Finale Mitte September
  • Schwierigkeiten und Verletzungen prägen ihre durchzogene Saison 2026
  • 2025 gewann sie WM-Gold über 100 m Hürden mit 12,24 Sekunden
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Yara VettigerRedaktorin Sport

Ausgerechnet die Weltmeisterin macht vorzeitig Feierabend. Ditaji Kambundji (24) beendet ihre Saison und verzichtet damit auf das grosse Finale der Leichtathletik-Saison. Die Berner Hürdensprinterin wird bei den erstmals ausgetragenen World Athletics Ultimate Championships Mitte September in Budapest nicht an den Start gehen.

Fürs Diamond-League-Finale am Wochenende in Brüssel hatte sie sich nicht qualifiziert. Ihren letzten Auftritt hatte Kambundji so am Wochenende in Bellinzona TI. Über 100 m Hürden lief sie beim Sieg der US-Amerikanerin Rayniah Jones mit 12,71 Sekunden auf Rang drei. Danach verkündete sie im SRF-Interview das vorzeitige Saisonende. «Ich habe gekämpft bis zum Schluss. Es war eine durchzogene Saison mit Schwierigkeiten. Ich freue mich auf eine gute Erholung», sagt sie.

Es ist ein ungewohntes Saisonende für eine Athletin, die vor einem Jahr auf dem Gipfel ihrer Karriere stand. 2025 wurde Kambundji in Tokio sensationell Weltmeisterin über 100 m Hürden. 12,24 Sekunden, Gold und plötzlich war die Bernerin die Frau, die es in ihrer Disziplin zu schlagen galt. 

Oberschenkelverletzung bremste sie aus

In diesem Jahr lief dagegen anders als gewünscht. Bei der Hallen-WM in Torun im März wurde die 24-Jährige Vierte. Auch an der Freiluft-EM in Birmingham musste sie sich mit dem undankbaren vierten Platz begnügen. Dazwischen bremste sie eine Oberschenkelverletzung aus. Ende Juni zog sie sich in Paris eine Zerrung zu, die ihre Vorbereitung über Wochen behinderte.

Kambundji kämpfte sich zwar zurück und war in Birmingham wieder beschwerdefrei. Doch die fehlenden Trainingswochen liessen sich nicht einfach wegzaubern. «Die Geduld zu bewahren, war am schwersten», sagte sie nach der EM. Nun zieht sie die Konsequenzen und gibt ihrem Körper die Zeit, die er braucht, um für 2027 wieder bereit zu sein.

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