Dieser Sprung sichert Angelica Moser EM-Gold
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4,80 m im ersten Versuch:Dieser Sprung sichert Angelica Moser EM-Gold

Moser liefert auch unter Druck
«Der Gold-Sprung war gar nicht mal so perfekt»

Angelica Moser bleibt die Stabhochsprung-Königin von Europa und blickt auf einen Wettkampf zurück, in dem sie bis zur Goldmedaille durchmarschiert ist.
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Gestatten, Angelica Moser, die zweifache Europameisterin im Stabhochsprung.
Foto: freshfocus
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Yannick PengRedaktor Sport-Desk

4,45 Meter, 4,60 Meter, 4,70 Meter, 4,75 Meter, 4,80 Meter – all diese Aufgaben meistert Angelica Moser im Stabhochsprung-Final in Birmingham im ersten Anlauf. Der Lohn hierfür: EM-Gold! Zum zweiten Mal nach 2024.

Die 28-Jährige ist die Einzige, die 4,80 Meter (Saisonbestleistung egalisiert) überquert. Dabei greift die Andelfingerin sogar tatsächlich auf den Stab zurück, mit dem ihr Ende Juni in Paris ein Missgeschick unterlief und sie sich deswegen verletzte.

«Dort habe ich einen ‹Chabis› gemacht und meine Bänder angerissen. Dass ich es jetzt trotzdem auf die Reihe gebracht habe, ist mega, mega cool», erzählt Moser gegenüber SRF. Über ihren Gold-Sprung sagt sie: «Der war gar nicht mal so perfekt – umso besser.»

Lange Zeit liefert sie sich mit Wilma Heltelä ein Duell auf höchstem Niveau. Die Finnin legt jeweils vor, die LC-Zürich-Athletin muss immer nachziehen. «Durch diese Situation entstand ein gewisser Druck. Man bekommt es halt immer mit, was die Konkurrentin macht.» Heltelä scheitert dann an Mosers Gold-Höhe von 4,80 Metern.

«Die Medaille ist deswegen sehr speziell, weil ich als Titelverteidigerin mehr unter Druck stand», gesteht sie. In Rom sei der Titel ein wenig überraschender zustande gekommen. Mit EM-Gold in Birmingham zementiert sie deswegen umso mehr ihren Status als Stabhochsprung-Königin von Europa.

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