Dieser Sprung sichert Angelica Moser EM-Gold
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4,80 m im ersten Versuch:Dieser Sprung sichert Angelica Moser EM-Gold

Dritte Schweizer EM-Medaille
Moser bleibt Europas Stabhochsprung-Königin

Nach Simon Ehammer und Jason Joseph schlägt auch Angelica Moser bei der Leichtathletik-EM in Birmingham zu.
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Europameisterin 2026 im Stabhochsprung: Angelica Moser.
Foto: freshfocus
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Marco PescioReporter Sport

Dritter Schweizer Streich an den Europameisterschaften in Birmingham: Stabhochspringerin Angelica Moser fliegt vor 20'000 Zuschauern zu Gold – und verteidigt damit ihren Titel! Vor zwei Jahren war die 28-jährige Andelfingerin in Rom auf eine Höhe von 4,78 m gekommen, diesmal sind es 4,80 m, die ihr zum Sieg im Alexander Stadium verhelfen. Nach Hallen-WM-Bronze in Torun (Pol) im März ist es für die LC-Zürich-Athletin die zweite Medaille in diesem Jahr.

Vor Moser hatten in Birmingham schon Simon Ehammer (Silber im Weitsprung) und Jason Joseph (Gold über 110 m Hürden) brilliert. Nun geht das Jubeln aus eidgenössischer Sicht also weiter.

Der Stabhochsprung-Bewerb der Frauen begann am Donnerstagabend erst mit 30 Minuten Verspätung, weil viele Athletinnen im Verkehr von Birmingham stecken blieben. Ein Unfall in der Nähe des Stadions hatte zu einem Chaos auf den Strassen geführt.

Fabienne Hoenke hat derweil im ersten grossen Final ihrer Karriere über 200 m trotz Startmissgeschick direkt zu überzeugen vermocht: Die 22-jährige Aargauerin realisiert eine Zeit von 22,55 Sekunden und klassiert sich damit auf dem guten, wenn auch unglücklichen vierten Rang. Den Sieg holt sich die Britin Amy Hunt (22,19), die schon über 100 m triumphiert hatte. Final-Debütantin Hoenke fehlen am Ende 26 Hundertstel auf einen Podest-Exploit.

Im Halbfinal über 200 m der Männer zündet Timothé Mumenthaler den Turbo und schafft in 20,09 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit. Der Goldmedaillengewinner von Rom kämpft am Freitagabend im Final genauso um die Medaillen wie Landsmann William Reais, der eine persönliche Saisonbestleistung (20,35) aufstellt. Beide dürfen sich Hoffnungen auf einen Coup machen.

Und noch ein Funfact: Sein Name ist Programm. Im Final der Männer über 800 m an der EM in England gewinnt ein Mann namens Mark English. Ein Heimsieg also? Nicht ganz. English ist Ire. Gefeiert wird er von den Massen im Alexander Stadium dennoch.

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