«Muss schauen, dass man mental nicht ausbrennt»
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Schärer vor WM-Premiere:«Muss schauen, dass man mental nicht ausbrennt»

WM-Ref Sandro Schärer
«Egal, ob ein Senior oder ein Weltstar gegenübersteht»

Sandro Schärer ist der beste Schweizer Schiedsrichter und der erste seit Massimo Busacca, der an einer WM pfeifen darf. Damit geht für ihn in den USA, Kanada und Mexiko ein Lebenstraum in Erfüllung.
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Sandro Schärer vor seinem WM-Abenteuer in Nordamerika.
Foto: TOTO MARTI
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Sandro Schärer (38) ist der erste Schweizer Schiedsrichter an einer WM seit 2010. Nachdem er bei den Spielen von Brasilien gegen Schottland und Haiti jeweils als vierter Offizieller im Einsatz gestanden ist, wartet er auf seinen ersten Einsatz als Schiedsrichter.

Im Blick-Interview, das vor Schärers Abreise in die USA geführt wurde, spricht der Schwyzer über die Erfüllung seines Lebenstraums, sein bislang schlimmstes Spiel und welche Albträume Schiedsrichter haben.

Sie stehen vor Ihrer WM-Premiere. Was löst das bei Ihnen aus?
Sandro Schärer: Der Moment, als ich das Aufgebot erhalten habe, war sehr emotional. Es ist das Erreichen eines Lebensziels, mit all den Widrigkeiten, die der Weg als Schiedsrichter mit sich bringt. Ich verspürte auch eine gewisse Erlösung, weil man Jahre darauf hingearbeitet hat. Aber es war Zeit, dass wieder einmal ein Schweizer dabei ist.

Sie sind der Erste seit Massimo Busacca 2010. Warum hat es so lange gedauert?
Wir haben eine grosse Kultur im Schiedsrichterwesen. Fast an jedem Turnier war einer dabei, auch diverse Finals wurden von Schweizern gepfiffen. Aber wir haben zu lange am Status Quo festgehalten und den Moment verpasst, auch finanziell die nötigen Mittel bereitzustellen. Erst vor etwa acht Jahren haben wir mit der Professionalisierung angefangen. Dafür haben wir den Preis bezahlt.

Was ist Ihre Zielsetzung?
Wenn du sagst, du willst den WM-Final pfeifen, dann leidest du unter Realitätsverlust. Es spielen so viele Faktoren eine Rolle, zum Beispiel, wer gegen wen spielt. Ich kenne meinen Platz im Kader und weiss, dass dieser nicht ganz zuvorderst ist.

Wie bereiten sich die Schiedsrichter auf die Einsätze vor?
Wie die Spieler haben auch wir einen Staff, der dafür sorgen soll, dass wir am Tag X unsere beste Leistung abrufen können. Unsere Flüge und Hotels sind gebucht, auch die Mahlzeiten oder die Physiotherapeuten sind organisiert, zudem erhalten wir auch viele Informationen zu den Mannschaften.

Was gibt es für spezifische Herausforderungen?
Die klimatischen Bedingungen und die Zeitverschiebung sind nicht zu unterschätzen, auch in Bezug auf den Elektrolyte-Haushalt. Und du weisst erst kurz vorher, wann du eingesetzt wirst. Wir sind wie Pferde im Stall, die scharren, aber vielleicht mehrere Tage warten müssen. Damit muss man umgehen können.

Sie könnten ein Duell zweier Teams anderer Konföderationen pfeifen. Passen Sie Ihren Stil an?
Man macht sich vorher Gedanken, was auf einem zukommen könnte. Das beinhaltet auch das Auseinandersetzen mit verschiedenen Spielweisen, Kulturen, Verhaltensweisen. Gewisse Dinge, die bei uns eine Wirkung zeigen, können in anderen Kulturkreisen das Gegenteil bewirken. Der Zeigefinger ist in gewissen Kulturen verpönt, und wenn man schreit, kann das je nach Kultur ganz anders wirken. Ich vergleiche es immer mit einem Pianisten, der die ganze Klaviatur braucht. Viele Spieler kennt man aber, da sie in Europa spielen.

Ist die Arbeit an einer WM schwieriger, weil man nicht immer in eingespielten Teams ein Spiel leitet?
Nein, auf dem Platz braucht man sowieso Keywords. Ich will hören «Gelb, Rot, Foul, play on» und nicht «ein rücksichtsloses Foul». Denn was heisst das? Kommt hinzu, dass man in einem vollen Stadion praktisch nichts hört.

Das hört sich fast wie in einem Tower an…
Wir hatten in Seminaren auch schon Piloten als Dozenten. Auch bei ihnen bleibt keine Zeit für deskriptive Erklärungen.

Wie gehen Sie mit Superstars auf dem Feld um?
Mein Mindset ist: Es gibt keine Sonderbehandlung. Mir ist egal, ob mir ein Senior vom FC Trübbach oder ein Weltstar gegenübersteht. Ich versuche, alle gleich und mit dem nötigen Respekt zu behandeln. Wichtig ist, dass man sec einen Entscheid fällt, die Spieler wissen lässt, wo die Grenzen sind und sich nicht erweichen lässt, denn die Spieler und Trainer wollen das nicht. Das Problem ist, wenn man beginnt, sich Gedanken zu machen, wer vor einem steht ... Wobei ich sagen muss, dass ich dies in der Hitze des Gefechts oft gar nicht realisiere.

Sandro Schärer persönlich

Sandro Schärer wurde am 6. Juni 1988 geboren und kommt aus dem Kanton Schwyz. Er hat an der Universität Basel Geografie und Sport studiert und ist Lehrer. Er gilt als bester Schiedsrichter der Schweiz und ist seit 2015 auch Fifa-Schiedsrichter, 2024 leitete er an der EM in Deutschland die Partien zwischen Slowenien und Dänemark sowie Portugal und Georgien. Letztes Jahr pfiff er den Nations-League-Final zwischen Spanien und Portugal. In diesem Frühjahr leitete er mit dem Halbfinal-Hinspiel in der Champions League zwischen PSG und Bayern München (5:4) sein bislang grösstes Spiel der Karriere.

Sandro Schärer wurde am 6. Juni 1988 geboren und kommt aus dem Kanton Schwyz. Er hat an der Universität Basel Geografie und Sport studiert und ist Lehrer. Er gilt als bester Schiedsrichter der Schweiz und ist seit 2015 auch Fifa-Schiedsrichter, 2024 leitete er an der EM in Deutschland die Partien zwischen Slowenien und Dänemark sowie Portugal und Georgien. Letztes Jahr pfiff er den Nations-League-Final zwischen Spanien und Portugal. In diesem Frühjahr leitete er mit dem Halbfinal-Hinspiel in der Champions League zwischen PSG und Bayern München (5:4) sein bislang grösstes Spiel der Karriere.

Sie bereiten sich sehr akribisch auf Spiele vor. Warum?
Das Schlimmste ist, wenn man überrascht wird und während des Spiels im Affekt handelt. Wenn ich die Spieler und ihre Situation kenne, dann hilft mir das, proaktiv gute Entscheide zu treffen. Es geht nicht um Stigmatisierungen, aber wenn man weiss, dass ein Spieler um einen neuen Vertrag spielt oder seit zehn Spielen kein Tor mehr geschossen hat, dann wird man empathischer und kann auf dem Platz mit schwierigen Situationen besser umgehen.

Auch bei den Schiedsrichtern gibt es immer mehr Ehemalige, die nun Experten sind. Nervt das?
Nein. Fussball ist ein Showbusiness, Fussball ist Hollywood. Jeder hat seine Rolle, seine Funktion, Experten gehören dazu. Jeder kann sich äussern, wie er will, muss aber selber wissen, ob er sich exponiert und teils auch entwertet. Viele Leute begreifen relativ schnell, was die Absicht dahinter ist und wie glaubwürdig eine Person ist.

Von wem nehmen Sie Kritik an?
Von kompetenten, neutralen und unabhängigen Menschen, die auch den Mut haben, dich zu spiegeln. Aber die kann ich an einer Hand abzählen. Fedi (San) ist ein solcher, auch mein früherer Assistent und heutiger Vorgesetzter Bekim Zogaj. Sie sind schonungslos mit mir. Ich habe auch schon meine Freundin gefragt, obwohl sie nicht viel von Fussball versteht. Sie fragte mich dann, warum ich immer so grimmig blicke? Aber das ist mein natürlicher Blick, wenn ich meinen Job ausführe (lacht).

Einige interpretieren Ihr Auftreten auch als arrogant.
Ich schätze mich nicht als arrogant ein. Im Gegenteil: Ich finde, ich bin herzlich, offen, empathisch. Aber wir haben alle unsere Rolle. Auch als Schiedsrichter. Und die ist losgelöst von Sandro Schärer als Privatperson. Aber ich glaube, ich bin auch als Schiedsrichter nicht arrogant, mit mir kann man reden. Ich kann auch einmal zugeben, wenn ich etwas nicht gesehen habe. Aber man ist kein guter Schiri, wenn man versucht, es allen recht zu machen. Wenn man beginnt, sich zu verändern, anzupassen oder zu verstellen, dann verlierst du deine Identität und bist verloren.

Warum sind sie Schiedsrichter geworden?
Ich war als Spieler ein herausfordernder Charakter, konnte nicht verlieren und hatte auf dem Platz oft das Gefühl, ich müsse Entscheide, die aus meiner Sicht falsch waren, korrigieren. Das führte zwangsläufig zu Reibungen und ist ein Grund, warum ich heute noch emotionale Spieler gut verstehen kann.

Wann haben Sie gemerkt, dass Sie Talent haben?
Schon im ersten Spiel wurde ich inspiziert. Es war in Oberrieden ZH. Und obwohl ich es nicht einschätzen konnte, merkte ich, dass das Feedback der Spieler gut war. Ich konnte auch physisch mehr als mithalten und spürte, dass das, was ich mache, Anklang findet und mein Ding ist.

Mussten Sie aufgrund Ihrer Karriere auf vieles verzichten?
Ich ging auch mit den Kollegen raus, aber vielleicht nur zweimal pro Monat am Donnerstag. All die Geburtstage, Hochzeiten, Ferien, die ich verpasst habe, weil die Schiedsrichterei mein Ding war, bereue ich heute gelegentlich, aber als Profi musst du diese Bereitschaft an den Tag legen.

Welches war Ihr schwierigster Moment?
Die Verletzung vor der EM 2024 kam im dümmsten Moment. Das hat etwas mit mir gemacht. Schaffe ich es? Reicht die Zeit? Komme ich in den Rhythmus? Es hat zwar gereicht, aber ich habe mich viel zu stark unter Druck gesetzt. Rückblickend hätte es mir gutgetan, wenn ich mich zwei Wochen rausgenommen hätte und auf die Malediven gegangen wäre, aber ich bin im Fussball-Business dringeblieben, was ein Fehler war.

Ihr schwierigstes Spiel?
Ein U19-Spiel, bei dem ich erstmals ein Team aus Lateinamerika pfiff. Das, was ich wollte, kam bei den Spielern nicht an. Schreien half nicht, nicht zu schreien ebenfalls nicht, eine strenge Körpersprache auch nicht, ich hatte schlicht keinen Zugriff auf die Spieler. Ich habe gespürt, wie mir das Spiel entgleitet und es nicht geschafft, es unter Kontrolle zu bringen. Am Ende zückte ich 13 oder 14 Gelbe und zwei Rote Karten, es war ein Tohuwabohu.

Was zogen Sie für Konsequenzen?
Seither bin ich viel präsenter; physisch, aber auch verbal. Diese Spieler musst du eng führen, sie müssen dich spüren. Ich war damals viel zu passiv, viel zu weit weg, so dass mir das Spiel «abverreckt» ist.

Wie gehen Sie mit Kritik um?
Auf dem Platz kann ich das gut handeln. Dass es manchmal Meinungsverschiedenheiten gibt, gehört dazu. Von den Journalisten und Zuschauern, die teilweise Bananen mit Birnen vermischen, werden wir teilweise zu Recht, teilweise aber auch zu Unrecht kritisiert. Du musst wissen, worauf du dich einlässt. Fussball ist Brot und Spiele und ein höchst emotionaler Teil unserer Gesellschaft. Wenn man das einmal akzeptiert hat, dann geht man viel gelassener damit um. Das war aber ein Prozess und auch die Folge zunehmender Lebenserfahrung.

Was macht einen guten Schiedsrichter aus?
Er ist physisch fit, kennt die Regeln, weiss, was ein Foul ist. Der grössere Teil aber ist, wie er Menschen führt, Situationen erkennt und weiss, was er mit einem Spieler machen muss, damit es einen Effekt hat. Als Schiedsrichter braucht man sehr viel Empathie für Menschen und Situationen, gute Kommunikationsfähigkeit, aber auch absolute Kaltschnäuzigkeit. Es muss mir egal sein, wer vor mir steht und welche Tragweite ein Entscheid haben kann.

Wann sind Sie nach einem Spiel zufrieden?
Das bin ich selten. Aber wenn nicht über den Schiri gesprochen wird, dann ist das ein gutes Zeichen. Wenn ich die Kontrolle über den Match habe, es gesittet zu und her geht und die Schlüsselentscheide stimmen, dann bin ich zufrieden.

Und wenn Sie vom VAR mehrmals rausgerufen werden?
Wichtig ist, dass am Schluss der richtige Entscheid steht. Wir haben ein gestörtes Verhältnis zu unserer Fehlerkultur. Fussball ist ein Fehlersport, das muss man als Schiri auch akzeptieren. Oft hat man Angst, Schwächen zu zeigen. Fehler einzugestehen ist aber eine sehr gute Qualität.

Wie wichtig ist die mentale Gesundheit bei Schiedsrichtern?
Wichtig. Die Kunst ist es, zwischenzeitlich runterzufahren, um wieder voll hochzufahren. Wenn du 365 Tage Fussball im Kopf hast, immer leistungsfähig sein solltest und nie runterkommst, dann wirst du irgendwann abgestumpft.

Nehmen Sie Hilfe in Anspruch?
Ich tausche mich seit Jahren regelmässig mit einem Mentaltrainer aus. Er ist ein Freund und eine Vertrauensperson. Dabei geht es in erster Linie um Reflexion. Wer bin ich? Was brauche ich? Was tut mir gut? Als Kind ging ich oft fischen, inzwischen habe ich wieder begonnen damit. Oder Golf ist für mich der ultimative Sport, um alles zu vergessen. Handy weg, Flugmodus rein, nur ich und der Ball in der Natur. Dann denke ich auch nicht mehr an Szenen des letzten Spiels.»

Wie wichtig ist der Austausch unter Kollegen?
Sobald du etwas teilst, dann ist es nur noch halb so schlimm. Wenn du es für dich behältst, kann es auch eine grössere Dimension annehmen. Wir Schiedsrichter teilen alle das gleiche Schicksal. Wir haben die gleichen Ängste und Sorgen. Und wir haben nachts dieselben Albträume.

Wie sieht so einer aus?
Alle Spieler sind bereit, aber du schaffst es nicht, das Spiel anzupfeifen. Oder du bist vor dem Spiel zu Hause, aber du bist nicht fähig, deine Tasche zu packen.

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
2
3
6
2
Südkorea
Südkorea
2
0
3
3
Tschechien
Tschechien
2
-1
1
4
Südafrika
Südafrika
2
-2
1
K.o.-Phase
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
2
6
4
2
Schweiz
Schweiz
2
3
4
3
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
2
-3
1
4
Katar
Katar
2
-6
1
K.o.-Phase
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
2
3
4
2
Marokko
Marokko
2
1
4
3
Schottland
Schottland
2
0
3
4
Haiti
Haiti
2
-4
0
K.o.-Phase
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
2
5
6
2
Australien
Australien
2
0
3
3
Paraguay
Paraguay
2
-2
3
4
Türkei
Türkei
2
-3
0
K.o.-Phase
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
2
7
6
2
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
2
0
3
3
Ecuador
Ecuador
2
-1
1
4
Curacao
Curacao
2
-6
1
K.o.-Phase
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
2
4
4
2
Japan
Japan
2
4
4
3
Schweden
Schweden
2
0
3
4
Tunesien
Tunesien
2
-8
0
K.o.-Phase
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Ägypten
Ägypten
2
2
4
2
Iran
Iran
2
0
2
3
Belgien
Belgien
2
0
2
4
Neuseeland
Neuseeland
2
-2
1
K.o.-Phase
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
2
4
4
2
Uruguay
Uruguay
2
0
2
3
Kap Verde
Kap Verde
2
0
2
4
Saudi Arabien
Saudi Arabien
2
-4
1
K.o.-Phase
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
2
3
6
2
Norwegen
Norwegen
1
3
3
3
Senegal
Senegal
1
-2
0
4
Irak
Irak
2
-4
0
K.o.-Phase
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
2
5
6
2
Österreich
Österreich
2
0
3
3
Jordanien
Jordanien
1
-2
0
4
Algerien
Algerien
1
-3
0
K.o.-Phase
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kolumbien
Kolumbien
1
2
3
2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
1
0
1
3
Portugal
Portugal
1
0
1
4
Usbekistan
Usbekistan
1
-2
0
K.o.-Phase
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
1
2
3
2
Ghana
Ghana
1
1
3
3
Panama
Panama
1
-1
0
4
Kroatien
Kroatien
1
-2
0
K.o.-Phase
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