Mit diesen Worten widerspricht Bellingham Tuchel
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Nach Kritik vom Trainer:Mit diesen Worten widerspricht Bellingham Tuchel

«Was soll er denn sagen?»
Zoff bei den Engländern? Jetzt spricht Captain Kane

Nach Jude Bellinghams Interview-Aussagen, die in den letzten Tagen für Aufsehen sorgten, eilt Englands Captain Harry Kane dem Real-Star zur Hilfe.
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Harry Kane (r.) steht Jude Bellingham zur Seite.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Jude Bellingham kontert Tuchels Kritik nach Englands Sieg gegen Norwegen scharf
  • Harry Kane und Tuchel relativieren Streit, betonen Einigkeit im Team
  • England trifft am Mittwoch um 21 Uhr auf Argentinien im Halbfinal
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Petar DjordjevicRedaktor Sport

«Vielleicht weiss er nicht, wie es ist, bei diesen Verhältnissen gegen Haaland, Ödegaard, Nusa und Sörloth zu spielen. Das ist kein einfacher Gegner.» So konterte Jude Bellingham (23) England-Trainer Thomas Tuchels (52) Kritik an seiner Mannschaft nach dem Viertelfinal-Sieg gegen Norwegen am Samstag. Jetzt eilt ihm Harry Kane (32) zur Hilfe.

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Herrscht Zoff bei den Engländern? Die Frage ist wohl berechtigt, wenn ein 23-jähriger Spieler die Kritik seines Trainers für unqualifiziert hält, weil dieser selbst nie bei einer WM auf dem Fussballplatz im Einsatz stand. Am Montag schaltet sich Captain Kane in die Geschichte ein und stärkt Bellingham den Rücken. 

Kane relativiert

Zu Bellinghams Reaktion sagt der Bayern-Star in einem Interview mit BBC: «Wenn man ein Spiel bestreitet, vor allem so ein Spiel, und zwei Minuten nach dem Schlusspfiff eine Frage gestellt bekommt, obwohl man noch gar nicht weiss, was der Trainer gesagt hat – was soll denn Jude da sagen?»

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Dabei betont er, dass es sich gegen Norwegen um eine wahre Schlacht gehandelt habe und dass es einfach sei, innerhalb des Teams Uneinigkeit zu stiften. «Das scheint immer eine typisch englische Mentalität zu sein, etwas, was die Engländer bei solchen grossen Turnieren gerne tun. Die Dinge werden einfach viel grösser dargestellt, als sie tatsächlich sind.»

Sind die anderen schuld?

Mit seinem letzten Satz zur Bellingham-Tuchel-Affäre spricht er die Berichterstattung über diese Geschichte an. Ins gleiche Horn bläst der England-Trainer selbst, nachdem er an der Pressekonferenz bestätigt hat, dass er die Situation mit der Mannschaft geklärt habe.

Tuchel sagt: «Er wurde (beim Interview nach dem Norwegen-Spiel, Anm. der Red.) nur mit der negativen Seite konfrontiert. Ich habe ihn als Weltklasse-Spieler bezeichnet. Ich habe gesagt, dass er erneut Weltklasse-Aktionen gezeigt hat, um das Spiel zu entscheiden. Ich habe gesagt, dass seine Mentalität herausragend war. All das war nicht Teil der Frage.»

«Meine Karriere war mittelmässig»

So hat gemäss Tuchel und Kane ein Reporter den England-Zoff ausgelöst, indem er Bellingham nach dem Spiel fragte: «Thomas hat sich nach dem Spiel ziemlich kritisch über die Leistung geäussert. Zeigt das, welche Massstäbe er erwartet, welche Massstäbe ihr euch untereinander stellt, und vielleicht auch, dass das Team noch mehr zu bieten hat?»

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Obwohl der England-Zoff, der gemäss Tuchel und Kane keiner war, vom Tisch sein soll, reagiert der England-Trainer auf Bellinghams Aussage. «Meine Karriere war bestenfalls mittelmässig», sagt Tuchel, der acht Spiele in der 2. Bundesliga (plus 68 Regionalliga-Spiele) bestritt, ehe er mit 24 seine Laufbahn beendete. «Aber ich glaube nicht, dass man selbst gespielt haben muss. Es gibt da ein lustiges Zitat: Man muss kein Pferd gewesen sein, um ein guter Jockey zu sein.»

Mit einem Glace auf dem Parkplatz Velofahren

Jetzt liegt Tuchels Fokus auf dem Halbfinal-Kracher am Mittwoch um 21 Uhr gegen Argentinien. Er verspüre keinen Druck. Er sei aber nervös, gibt er zu. 

Dafür betreibe er hin und wieder seinen «Morgensport» und fahre 15 Minuten Velo auf einem Parkplatz – mit einem Glace in der Hand. «Dann fühlst du dich wie 15 Jahre alt. 15, nicht 50. Du fühlst dich wie 12, 13 oder 15 Jahre alt und geniesst deinen lauen Sommerabend. Du findest wieder Zugang zu der Schönheit dieses Gefühls, das wir alle in uns tragen, und manchmal ist das schon alles, was es braucht», verrät Tuchel. Ob er damit auch die Gemüter seiner Mannschaft beruhigen konnte?

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