Verewigt euch!
Wir starten in die WM – der Viertelfinal ist Pflicht

Nebengeräusche hin oder her: Die Nati umgibt schon lange ein Gefühl, dass sie zu Grossem fähig ist. Die Gelegenheit zu einem historischen Coup war nie besser. Für Xhaka, Akanji & Co. ist es darum an der Zeit, sich zu verewigen.
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Die Nati hat die besten Voraussetzungen, an der WM 2026 Grosses zu erreichen.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Die Schweizer Nati startet 2026 mit hohen Erwartungen in die WM
  • Mit Stars wie Xhaka, Akanji und Kobel ist Qualität garantiert
  • Ziel: Viertelfinal ist Pflicht, Halbfinal ist realistisch
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Tobias WedermannFussballchef

Es gibt Turniere, da lebt die Hoffnung. Und es gibt Turniere, da lebt der Glaube. Jedes Land malt sich zu Beginn aus, was möglich wäre. Ein überraschender Sieg? Ein Coup gegen einen Favoriten? Oder gar die Sensation des Turniers? Die Schweizer Nati ist seit 2006 fester Bestandteil der Fussball-WM und war stets eines der Länder, die für einen Coup sorgten. Ein 0:0 2006 gegen Frankreich, der Auftaktsieg gegen Spanien 2010, die Fast-Sensation gegen Argentinien 2014 oder das heroisch erkämpfte Remis gegen Brasilien 2018. 

Doch heute, 2026 in Nordamerika, ist etwas anders. Zum ersten Mal herrscht rund um die Schweizer Nati nicht bloss die Hoffnung. Sie trägt den Glauben. Den Glauben daran, dass diese Mannschaft etwas erreichen kann, was keiner Schweizer Auswahl zuvor gelungen ist. Vielleicht ist es vermessen, vor dem ersten Anpfiff von Grossartigem zu sprechen. Vielleicht ist es gefährlich, Erwartungen zu schüren. Aber die Realität ist: Diese Nati verfügt über mehr Qualität, mehr Erfahrung, mehr internationale Klasse und mehr Breite als jede Nati vor ihr. Es ist die goldene Generation des Schweizer Fussballs auf ihrem Höhepunkt. Eine einmalige Chance. Jetzt oder nie.

Setzen sich Granit Xhaka, Murat Yakin, Manuel Akanji und Breel Embolo (v. l.) an dieser WM ein Denkmal?
Foto: KI-Illustration/Thomas Benkö

Captain Granit Xhaka ist mit 33 Jahren als Leaderfigur und Fussballer so gut wie noch nie in seiner Karriere. Mit Gregor Kobel steht einer der besten Torhüter der Welt zwischen den Pfosten. Manuel Akanji führt die Defensive als Stammspieler eines europäischen Spitzenklubs an. Hinzu kommt die geballte Erfahrung von Spielern wie Ricardo Rodriguez, Remo Freuler, Breel Embolo oder Denis Zakaria mit jungen Leistungsträgern wie Dan Ndoye oder Johan Manzambi. Profis, die Woche für Woche in den besten Ligen Europas bestehen. Nicht zu vergessen: Murat Yakin, ein Trainer, der seit fünf Jahren den Fortschritt vorlebt und sich nie auf den bisherigen Erfolgen ausgeruht hat.

Diese Nati muss Spuren hinterlassen

Die Spieler wissen genau, wie schmal der Grat zwischen Triumph und Enttäuschung ist. Sie haben Champions-League-Nächte bestritten, Titel gewonnen, Abstiege in extremis bekämpft, Kritik ausgehalten und grosse Turniere gespielt. Sie kennen den Druck. Und sie haben gelernt, damit umzugehen. Wieso soll die Schweiz nicht die Halbfinal-Überraschung sein in diesem WM-Turnier, wie es Marokko, Kroatien oder die Türkei in der Vergangenheit vorgemacht haben? Der Viertelfinal muss, der Halbfinal kann drinliegen.

Spätestens seit der EM 2024 sind die Zeiten vorbei, in denen die Schweiz an Turniere reiste und insgeheim hoffte, irgendwie mitzuhalten. Diese Mannschaft ist nicht nach Nordamerika gereist, um dabei zu sein. Sondern um Spuren zu hinterlassen. Ein Glaube, den man seit einem Jahr rund um diese Mannschaft spürt – die zahlreichen Nebengeräusche der letzten Tage hin oder her. 

Gerade dann, wenn nicht alles perfekt lief, wurde dieses Schweizer Team nicht selten noch besser. Vielleicht wird diese WM am Ende nur eine weitere Endrunden-Teilnahme in der Geschichte des Schweizer Fussballs sein. Doch vielleicht wird sie jenes Turnier, über das man in zehn, zwanzig oder dreissig Jahren noch spricht. Die Gelegenheit dafür war jedenfalls noch nie grösser, die Voraussetzungen noch nie besser. Diese Nati hat alles, was eine grosse Mannschaft braucht. Jetzt muss sie nur noch beweisen, dass sie auch die grösste der Schweizer Geschichte ist.

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
1
2
3
2
Südkorea
Südkorea
1
1
3
3
Tschechien
Tschechien
1
-1
0
4
Südafrika
Südafrika
1
-2
0
K.o.-Phase
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
1
0
1
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
1
0
1
3
Schweiz
Schweiz
0
0
0
4
Katar
Katar
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
0
0
0
2
Marokko
Marokko
0
0
0
3
Haiti
Haiti
0
0
0
4
Schottland
Schottland
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
0
0
0
2
Paraguay
Paraguay
0
0
0
3
Australien
Australien
0
0
0
4
Türkei
Türkei
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
0
0
0
2
Curacao
Curacao
0
0
0
3
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
0
0
0
4
Ecuador
Ecuador
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
0
0
0
2
Japan
Japan
0
0
0
3
Schweden
Schweden
0
0
0
4
Tunesien
Tunesien
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
0
0
0
2
Ägypten
Ägypten
0
0
0
3
Iran
Iran
0
0
0
4
Neuseeland
Neuseeland
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
0
0
0
2
Kap Verde
Kap Verde
0
0
0
3
Saudi Arabien
Saudi Arabien
0
0
0
4
Uruguay
Uruguay
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
0
0
0
2
Senegal
Senegal
0
0
0
3
Irak
Irak
0
0
0
4
Norwegen
Norwegen
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
0
0
0
2
Algerien
Algerien
0
0
0
3
Österreich
Österreich
0
0
0
4
Jordanien
Jordanien
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
0
0
0
2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0
0
0
3
Usbekistan
Usbekistan
0
0
0
4
Kolumbien
Kolumbien
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
0
0
0
2
Kroatien
Kroatien
0
0
0
3
Ghana
Ghana
0
0
0
4
Panama
Panama
0
0
0
K.o.-Phase
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