Sieger im Blick-WM-Tippspiel
Ex-Ambri-Spieler zeigt Fussballern den Meister

Der Amateur-Eishockeyspieler Pietro Juri gewinnt das Blick-WM-Tippspiel. Für den Sieg musste er bis ganz zum Schluss zittern. Der Tessiner erklärt, worauf er beim Tippen geachtet hat.
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Der grosse Sieger im Blick-WM-Tippspiel: Pietro Juri.
Foto: Zvg

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Pietro Juri gewinnt Blick-WM-Tippspiel mit 567 Punkten
  • Tessiner sichert sich den Sieg dank richtigem 1:0-Tipp im Spanien-Argentinien-Final
  • 104 Spiele, 20 Volltreffer: 75-Zoll-Fernseher als Hauptpreis
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Carlo SteinerRedaktor Sport

Pietro Juri (44) heisst der überragende Sieger des Blick-WM-Tippspiels. Der Amateur-Hockeyspieler, der vor 26 Jahren einst gar drei Spiele für Ambri in der Nationalliga A absolvierte, zeigt den Fussballern, wie es geht. 

25 Spiele, fünf Volltreffer: So lautet seine Bilanz für die GDT Bellinzona in der 1. Liga, der vierthöchsten Hockey-Liga der Schweiz. 104 Spiele und 20 Volltreffer sind es im Blick-Tippspiel. Doch auch abgesehen davon punktete Juri fleissig. 20-mal sagte er den Sieger mit der richtigen Tordifferenz voraus, nur in 33 Spielen tippte er nicht auf den richtigen Sieger. Ergibt in der Endabrechnung 567 Punkte.

Den Sieg und damit den brandneuen 75-Zoll-QNED-Fernseher von LG sicherte er sich mit einem 1:0-Tipp im Final zwischen Spanien und Argentinien. Das war auch nötig, da der Zweitplatzierte im Endspiel ebenfalls die vollen 10 Punkte holte. 

Zum Ende stieg die Nervosität

Zu den Highlights gehören auch die Tipps bei den Nati-Spielen. Sowohl das enttäuschende Unentschieden gegen Katar (0:0- statt 1:1-Tipp) als auch die beiden Volltreffer in den K.o.-Spielen gegen Algerien (2:0) und Kolumbien (0:0 nach 120 Minuten) brachten wichtige Punkte. Für das Bosnien-Spiel gabs immerhin 5 Punkte (1:0 statt 4:1). Beim dritten Gruppenspiel gegen Kanada war Juri mit einem 1:1 (statt 2:1) etwas zu pessimistisch – und später im Viertelfinal gegen Argentinien (1:0 statt 1:3) etwas zu optimistisch.

Ein richtiges Geheimrezept gebe es eigentlich nicht, meint er nach dem Tipp-Erfolg. In der Vergangenheit habe er zwar bei diversen Tippspielen solide getippt, für den ganz grossen Wurf reichte es bisher aber nie. Einen Trick verrät der Tessiner aber doch: «Ich versuche meistens, auf Resultate zu setzen, die realistisch sind, aber vielleicht nicht ganz so viele andere Spieler wählen. Aber am Ende spielt sicher auch das Glück eine grosse Rolle.» 

Je näher sich die WM dem Ende zuneigte, desto höher sei die Nervosität gewesen, erklärt Juri. «Ich habe die Spiele gespannt verfolgt. Einerseits, weil ich natürlich gewinnen wollte, andererseits auch, weil ich lieber Spanien als Sieger sehen wollte – vor allem als Frankreich oder Argentinien.» Da ist am Ende ja wirklich alles aufgegangen.

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