Darum gehts
- Fifa verteidigt WM-Halbfinal-Schiedsrichter nach Kritik von Didier Deschamps
- Schiri-Boss Collina spricht Unparteiischen Weltklasse-Niveau zu
- Kritik an WM-Referees zieht sich durchs ganze Turnier
Die Schiedsrichter stehen bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko immer wieder im Zentrum von Diskussionen. Nun verteidigt die Fifa ihre Unparteiischen. Sie seien «Weltklasse», sagt Schiri-Boss Pierluigi Collina (66).
Damit reagiert er auf die Kritik von Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps (57). Dieser hat nach der 0:2-Niederlage gegen Spanien am 14. Juli Zweifel an der Leistung des salvadorianischen Referees Ivan Barton (35) geäussert. Deschamps stellte infrage, ob Barton wirklich die nötige Klasse für einen WM-Halbfinal besitze.
Die Kontroverse um die Unparteiischen zieht sich durch das diesjährige Turnier. Bereits zuvor hatte der ägyptische Fussballverband gefordert, den französischen Schiedsrichter François Letexier nach der Niederlage gegen Argentinien im Achtelfinal auszuschliessen. Auch der Disziplinarausschuss geriet in die Kritik, als er nach politischem Druck das Spielverbot des US-Stars Folarin Balogun gegen Belgien aufhob.
Trotz der Diskussionen betont die Fifa, dass ihre Schiedsrichter zu den besten der Welt gehören. Diesen Standpunkt vertritt Collina mit Nachdruck.
Dieser Artikel ist zuerst auf sportal.bg erschienen. Die bulgarische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.


