Seferovic-Tor bringt Ceroni komplett zum Ausrasten
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WM 2014 gegen Ecuador:Seferovic-Tor bringt Ceroni komplett zum Ausrasten

«Petkovic? Er war der offenste Nati-Trainer!»
So erlebte die Tessiner TV-Legende den Ex-Nati-Coach

RSI-Legende Armando Ceroni (66) hat den früheren Nati-Coach Vladimir Petkovic ganz anders erlebt als die Deutschschweizer. Mit Blick spricht der langjährige Kommentator über sein Verhältnis zu Petkovic und erzählt vier weitere Anekdoten.
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Seit diesem Jahr nicht mehr am TV zu hören: Armando Ceroni.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Vladimir Petkovic trifft als Algerien-Trainer bald auf die Schweiz
  • RSI-Kommentator Armando Ceroni schätzt Petkovic als «offensten Nati-Trainer»
  • WM 2014: Schweiz besiegte Ecuador 2:1 – Ceronis Tipp stimmte exakt
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Das Wiedersehen mit Ex-Nati-Coach Vladimir Petkovic (62) rückt näher. Auf das Duell dürfte sich der heutige algerische Nati-Trainer vor allem aus sportlicher Sicht freuen. Weniger gute Erinnerungen dürfte er hingegen an sein gespaltenes Verhältnis zu den Medien haben – insbesondere in der Deutschschweiz.

Ganz anders im Tessin. Dort genoss Petkovic stets grosse Wertschätzung. Das bestätigt Journalist Armando Ceroni (66) im Gespräch mit Blick. Der RSI-Kommentator mit der markanten Frisur à la Johan Cruyff und mit seiner unverwechselbaren Stimme wäre für dieses Aufeinandertreffen nur zu gerne live vor Ort. Doch diese WM ist die erste seit 1990, bei der er am TV nicht mehr zu hören ist.

Entsprechend schwingt bei Ceroni etwas Wehmut mit. Gleichzeitig ist im Telefongespräch über sein altes aufklappbares Handy vor allem eines spürbar: grosse Dankbarkeit dafür, dass er seinen Traumberuf so lange ausüben durfte. Und als Blick ihn nach seinen schönsten Anekdoten aus 34 Jahren Kommentatorenleben fragt, erzählt Ceroni so lebhaft wie eh und je. Angefangen mit seinem Verhältnis zu Petkovic.

Ceronis offenster Nati-Trainer …

«Das klingt paradox, aber der offenste Nati-Trainer für mich war Vladimir Petkovic. Gegenüber den meisten Journalisten war Vlado sehr verschlossen. Ich war wohl einer der wenigen, zu denen er ein wirklich offenes Verhältnis hatte. In schwierigen Phasen habe ich oft versucht, ihn zu unterstützen. Dabei war er zeitweise sogar wütend auf mich, weil ich gewisse Vorgänge rund um seine Ernennung zum Nati-Trainer kritisch kommentiert hatte. Trotzdem blieb unser Verhältnis gut. Bis heute antwortet er mir sofort, wenn ich ihm schreibe oder ihn anrufe. Auch in diesen Tagen haben wir natürlich wieder miteinander geschrieben.»

Ceronis Lieblingsspiel der Nati

«Meine absolute Nummer eins ist Schweiz gegen Ecuador an der WM 2014. Dieses Spiel hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen. Es ist das einzige Mal, dass ich mit meinem Tipp richtig lag. Ich sagte vor dem Spiel voraus, dass die Schweiz zunächst 0:1 in Rückstand geraten, ausgleichen und ganz am Schluss noch 2:1 gewinnen würde. Genau so kam es. Mein Kommentar der Szene, die zum Siegestor von Haris Seferovic in der Nachspielzeit führte, blieb vielen in Erinnerung. Mehrere Spieler hatten den Ausschnitt lange auf ihrem Handy gespeichert. Noch heute erzählt mir Michel Pont, der damalige Assistent von Ottmar Hitzfeld, dass er sich an einem schlechten Tag meinen Kommentar dieser Szene anhört, um sich aufzumuntern.»

Ceronis Beziehung zu den Nati-Spielern …

«Mit Blerim Dzemaili, Haris Seferovic, Valon Behrami oder Ricardo Rodriguez verbindet mich ein tolles Verhältnis. Niemand übertrifft aber Xherdan Shaqiri. Er ist ein grosses Kind – verrückt, aber auf die sympathischste Art. Genau deshalb mag ich ihn so sehr. Fussballerisch halte ich ihn zudem für den besten Spieler, den die Schweiz je hatte. Kennengelernt habe ich ihn als 17- oder 18-Jährigen in Basel. Damals fragte ich ihn als Erstes, wie man seinen Namen korrekt ausspricht. Aus diesem ersten Gespräch entstand über die Jahre eine besondere Beziehung. Wenn wir uns sehen, umarmen wir uns, machen Witze und lachen viel. Diese Herzlichkeit ist typisch für ihn. Besonders bewegt hat mich sein Geschenk an der letzten EM: Vor laufender Kamera überraschte er mich mit einem Nati-Trikot. Das hat mich zu Tränen gerührt.»

Ceronis Lieblings-WM …

«Es gibt mehrere. Angefangen mit meiner ersten WM – 1990 in Italien. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir auch die WM 2014 in Brasilien. Zwar war sie körperlich extrem anstrengend – in einem Monat absolvierte ich 34 Flüge –, doch die Atmosphäre war einzigartig. Und auch Russland war grossartig. Dort habe ich Orte entdeckt, mit denen ich nie gerechnet hätte – Städte wie Nischni Nowgorod hätte ich sonst wohl nie gesehen. In diesem Job muss man aber schon ein bisschen durchgeknallt sein, denn es bleibt kaum Freizeit. Zwar stimmt es, dass ich beim Kommentieren viel improvisiert habe. Aber das basierte auf harter Vorbereitung. Man muss jeden Tag dranbleiben und recherchieren.»

Ceronis Leidenschaft für den Job

«Vor einem Jahr erhielt ich einen handgeschriebenen Brief in alter Kursivschrift von meiner Kindergärtnerin. Heute ist sie über 80 Jahre alt. Sie schrieb, sie sei nicht überrascht gewesen, als sie mich am TV als Kommentator hörte – ich sei schon als Kind offen, fröhlich, etwas wild und sehr sportbegeistert gewesen. Das hat mich sehr berührt. Sport war tatsächlich immer mein Leben. Ich bin sehr dankbar, meine Leidenschaft zum Beruf gemacht zu haben. Besonders erfüllt hat mich dabei immer das Drumherum. Wenn ich mit Nicolò (Anm. d. Red.: Casolini, RSI-Journalist) im Nati-Camp den Ball jonglieren konnte, fühlte ich mich wie im Luna Park – der Fussballplatz war unsere Chilbi. Genau das fehlt mir heute am meisten: nicht das Kommentieren selbst, sondern alles, was darum herum passiert.»

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
3
6
9
2
Südafrika
Südafrika
3
-1
4
3
Südkorea
Südkorea
3
-1
3
4
Tschechien
Tschechien
3
-4
1
K.o.-Phase
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
3
4
7
2
Kanada
Kanada
3
5
4
3
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
3
-1
4
4
Katar
Katar
3
-8
1
K.o.-Phase
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
3
6
7
2
Marokko
Marokko
3
3
7
3
Schottland
Schottland
3
-3
3
4
Haiti
Haiti
3
-6
0
K.o.-Phase
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
3
4
6
2
Australien
Australien
3
0
4
3
Paraguay
Paraguay
3
-2
4
4
Türkei
Türkei
3
-2
3
K.o.-Phase
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
3
6
6
2
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
3
2
6
3
Ecuador
Ecuador
3
0
4
4
Curacao
Curacao
3
-8
1
K.o.-Phase
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
3
6
7
2
Japan
Japan
3
4
5
3
Schweden
Schweden
3
0
4
4
Tunesien
Tunesien
3
-10
0
K.o.-Phase
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
3
4
5
2
Ägypten
Ägypten
3
2
5
3
Iran
Iran
3
0
3
4
Neuseeland
Neuseeland
3
-6
1
K.o.-Phase
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
3
5
7
2
Kap Verde
Kap Verde
3
0
3
3
Uruguay
Uruguay
3
-1
2
4
Saudi Arabien
Saudi Arabien
3
-4
2
K.o.-Phase
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
3
8
9
2
Norwegen
Norwegen
3
1
6
3
Senegal
Senegal
3
2
3
4
Irak
Irak
3
-11
0
K.o.-Phase
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
3
7
9
2
Österreich
Österreich
3
0
4
3
Algerien
Algerien
3
-2
4
4
Jordanien
Jordanien
3
-5
0
K.o.-Phase
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kolumbien
Kolumbien
3
3
7
2
Portugal
Portugal
3
5
5
3
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
3
1
4
4
Usbekistan
Usbekistan
3
-9
0
K.o.-Phase
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
3
4
7
2
Kroatien
Kroatien
3
0
6
3
Ghana
Ghana
3
0
4
4
Panama
Panama
3
-4
0
K.o.-Phase
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