Starke Regenfälle sorgen für Überflutung im Aztekenstadion
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Zwei Tage vor WM-Eröffnung:Überflutung im Aztekenstadion

Meteorologe schätzt ein
Wird der WM-Auftakt zum Wetter-Risiko?

Der WM-Auftakt in Mexiko steht nicht nur sportlich im Fokus – auch das Wetter sorgt für Nervosität. SRF-Meteorologe Gaudenz Flury schätzt die Lage ein.
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Die WM kann losgehen.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • WM-Start am Donnerstag in Mexiko City trotz Wetterwarnungen um 21 Uhr
  • SRF-Meteo: Keine Gewitter während des Spiels, Regen möglich
  • Temperaturen bis 25 Grad, hohe Luftfeuchtigkeit erschwert Bedingungen
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Am Donnerstag (ab 21 Uhr auf Blick.ch) geht es endlich los. Die grösste WM aller Zeiten startet wie 2010 mit dem Spiel Mexiko-Südafrika. In den letzten Stunden und Tagen lagen aber dunkle Wolken über dem Turnierstart und dem Aztekenstadion in Mexiko City – im wahrsten Sinne des Wortes.

Mehrere Meteoportale haben Starkregen, Gewitter, Hagel und kräftige Windböen angekündigt, wenn um 13 Uhr Ortszeit angepfiffen wird. Zudem haben die Behörden in der 23-Millionen-Metropole zuletzt mehrfach Alarmstufe Orange ausgerufen, unter anderem weil sich vor der südpazifischen Küste Mexikos der Tropensturm «Boris» gebildet hat.

SRF-Meteo gibt Entwarnung

Inzwischen gibt es auf dem Wetterradar aber Entwarnung. «Am Vormittag scheint in Mexiko City, neben vielen Wolken, zeitweise die Sonne. Während des Spiels werden die Wolken zahlreicher und es könnte etwas Regen fallen. Wir gehen aktuell aber nicht davon aus, dass es während des Spiels zu Gewittern, also zu Blitzeinschlägen kommt», erklärt SRF-Meteorologe Gaudenz Flury auf Blick-Anfrage.

Erst nach dem Spiel seien Gewitter möglich. Ganz angenehm wird es für die Spieler und die Fans im Stadion aber trotzdem nicht. «Obwohl Mexico City auf rund 2200 Meter über Meer liegt, gibt es am Nachmittag Temperaturen von knapp 25 Grad. Zusammen mit relativ hoher Luftfeuchtigkeit wird es für die Spieler auf dem Feld und auch die Zuschauerinnen und Zuschauer recht tüppig», so Flury.

Hitze könnte nächstes Problem werden

Entscheidend bleibt aber: Während der 90 Minuten werden keine Gewitter erwartet. Das hätte zum Problem werden können. Denn sobald im Umfeld des Stadions Blitzgefahr besteht, müssen alle Personen den Bereich verlassen. Erst wenn während 30 Minuten kein Blitz oder Donner registriert wird, darf die Partie fortgesetzt werden – bei einem weiteren Blitz beginnt die Wartezeit erneut.

Dass der Auftakt ins Wasser fällt, gilt damit als unwahrscheinlich. Die grössere Herausforderung dürfte in den Tagen danach vielmehr die Hitze sein. Schon bei der Klub-WM vor einem Jahr suchten einzelne Ersatzspieler Schutz in klimatisierten Räumen – ein Bild, das auch in den kommenden Tagen und Wochen wieder Realität werden könnte.

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