Einreise verweigert
Ex-Arsenal-Star verpasst erstes WM-Spiel in Kanada

Thomas Partey wird seinem Team im ersten WM-Spiel gegen Panama nicht zur Verfügung stehen. Dem Ghanaer wurde die Einreise nach Kanada verweigert.
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Thomas Partey wurde die Einreise nach Kanada verweigert.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Thomas Partey darf wegen Visumverweigerung nicht nach Kanada einreisen
  • Dem Ghanaer werden mehrere Fälle von Vergewaltigung und Nötigung vorgeworfen
  • Prozessbeginn unklar, ursprünglich für November 2025 geplant, möglich 2027
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Julian SigristRedaktor Sport

Während die Mehrheit der Schweizer Nati bereits seit dem 2. Juni im Camp in San Diego weilt, traf Breel Embolo (29) erst mit drei Tagen Verspätung in den USA ein. Grund dafür war eine Straftat aus dem Jahr 2018, für die der Nati-Stürmer in diesem Frühjahr rechtmässig verurteilt worden war und weswegen die US-Behörden kurzfristig genauere Angaben verlangt hatten.

In einer ähnlichen Situation findet sich nun Thomas Partey (32) wieder – nur, dass es für den Ghanaer deutlich weitreichendere Konsequenzen hat. Der Mittelfeldspieler von Villarreal hatte zwar keine Probleme mit der Einreise in die USA, ihm wird jedoch der Grenzübertritt nach Kanada verweigert. Er verpasst damit das Auftaktspiel seines Teams gegen Panama, das in der Nacht auf kommenden Donnerstag in Toronto stattfindet.

Mehrfache Anklage wegen Vergewaltigung

«Die Fifa kann bestätigen, dass der Spieler Thomas Partey nicht nach Kanada reisen kann, um dort am ersten Spiel gegen Panama teilzunehmen, da sein Visumantrag von der kanadischen Regierung abgelehnt wurde. Die Fifa ist nicht in die Einwanderungsverfahren der Gastgeberländer involviert, einschliesslich der Entscheidung über Visa. Letztlich entscheidet die Regierung des Gastgeberlandes, wer ein Visum erhält und in das Land einreisen darf», heisst es in einem Statement der Fifa auf Anfrage von «The Athletic» . 

Partey wurde im Juli des vergangenen Jahres wegen fünf Fällen von Vergewaltigung und eines Falles von sexueller Nötigung angeklagt. Im September plädierte er auf nicht schuldig, doch im Februar wurden zwei weitere Anklagen wegen Vergewaltigung gegen den Ghanaer erhoben. Erneut plädierte er auf nicht schuldig.

Auf seinen Prozess wartet der 32-Jährige nun – ursprünglich sollte dieser im November stattfinden, er könnte sich nun aber bis Anfang 2027 verzögern. Verurteilt ist Partey nicht. Auf der Website der kanadischen Regierung heisst es diesbezüglich: «Wenn Sie eine Straftat begangen haben oder verurteilt wurden, kann Ihnen die Einreise nach Kanada verweigert werden.»

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