«Auf nicht erwartetem Niveau»
Hotel-Zoff bei Holland vor WM-Start

Ronald Koeman und seine holländische Delegation sind mit der Hotel-Situation in den USA alles andere als zufrieden. Die Elftal hat gleich zweimal Probleme mit den Unterkünften.
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Ronald Koeman bemängelt die Hotel-Situation der Holländer für die WM.
Foto: IMAGO/ANP

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  • Ronald Koeman kritisiert unkomfortable Hotels bei der WM 2026 in Kansas
  • Holland-Coach sagt Training nach Ankunft in Kansas ab
  • Auch England und Argentinien haben in Kansas Probleme mit Unterkunft
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Blick Sportdesk

Der holländische Nationaltrainer Ronald Koeman hat kurz vor dem WM-Start scharfe Kritik an den Hotelunterkünften seiner Mannschaft geäussert. Der 63-Jährige bemängelt, dass die zugewiesenen Vier-Sterne-Hotels «nicht auf dem erwarteten Niveau» seien.

Der Ärger begann bereits während eines Vorbereitungsspiels gegen Usbekistan in New York. Das holländische Team war in einem Vier-Sterne-Hotel untergebracht, das Koeman als «wenig komfortabel» bezeichnete. In einer Pressekonferenz machte er seine Enttäuschung unmissverständlich deutlich: «Man hätte es besser machen können.»

Am Dienstag erreichte die Situation einen neuen Höhepunkt, als die holländische Delegation in Kansas eintraf. Dort erwartet sie während der Vorrunde erneut ein Vier-Sterne-Hotel, das Hotel Cascade. Koeman reagierte prompt und sagte das für den Tag geplante Training ab. Laut der «Gazzetta dello Sport» wurden die Vier-Sterne-Hotels von der Fifa «empfohlen», die auch Unterstützung bei der Suche nach Trainingsplätzen leistete.

Andere Nationen residieren in Luxus-Unterkünften

Doch die Elftal ist nicht die einzige Mannschaft, die mit ihrem Quartier unzufrieden ist. Auch England und Argentinien müssen sich in Kansas mit ähnlichen Unterkünften zufriedenstellen.

Andere Teams hingegen residieren in luxuriöseren Hotels. Die Schweizer Nati hat sich für das Fairmont Grand Del Mar in San Diego entschieden, Frankreich für das exklusive Four Seasons in Boston und Brasilien das Ridge Hotel in New York. Portugal logiert derweil im Resort Palm Beach in Florida, einer kleinen Küstenstadt mit weniger als 10'000 Einwohnern, die für ihre luxuriösen Villen bekannt ist.

Dieser Artikel ist zuerst auf «abola.pt» erschienen. Die portugiesische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag. 

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