«Wir hatten Mühe, fünf Passe hintereinander zu spielen»
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Scaloni adelt die Schweiz:«Wir hatten Mühe, fünf Passe hintereinander zu spielen»

Argentinien-Trainer gibt nach Viertelfinal zu
«Wir hatten Dusel, dass ein Schweizer vom Platz flog»

Auch mit einem Mann mehr auf dem Platz musste Weltmeister Argentinien gegen die Nati lange leiden. Albiceleste-Trainer Lionel Scaloni gibt zu, dass man das Glück beanspruchen musste, um doch noch als Sieger vom Platz gehen zu können.
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Argentinien-Trainer Scaloni sagt klar, dass man Glück brauchte gegen die Nati.
Foto: FIFA via Getty Images
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Andrea CattaniTagesleiter Sport

Die Nati ging als Aussenseiter in den Viertelfinal gegen Titelverteidiger Argentinien. Doch auf dem Rasen war das Duell in Kansas City lange ein Kampf auf Augenhöhe. Auch trotz des Embolo-Platzverweises schafften es Messi & Co. nicht, eine Entscheidung in der regulären Spielzeit zu erzwingen.

Mit dem 3:1-Sieg nach Verlängerung hat Argentinien zwar am Ende die Pflicht erfüllt – mehr aber nicht. Das sieht auch Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni (48) so. «Wir haben gelitten», gibt der Weltmeister-Coach von 2022 unumwunden zu. 

Zum Nati-Auftritt sagt Scaloni: «Wir wussten, dass die Schweiz eine sehr körperbetonte Mannschaft ist. Sie haben uns ins Wanken gebracht. Sie waren körperlich sehr stark, aber wir haben eine Lösung gefunden. Und wir hatten auch etwas Dusel, dass einer ihrer Spieler vom Platz gestellt wurde.»

Es sei historisch, dass man nach dem Titel bei der letzten WM-Endrunde nun schon wieder im Halbfinal stehe. Doch nochmals betont Scaloni: «Das Glück war auf unserer Seite.»

Argentinien wollte auf keinen Fall ins Penaltyschiessen

Ohne Leiden gehe es nicht, sagt der Trainer der Albiceleste weiter. «Wir wollten auch ein Penaltyschiessen um jeden Preis verhindern.» Umso erlösender muss der Treffer von Julian Alvarez in der 112. Minute zum 2:1 für Argentinien gewirkt haben. Es brauchte dieses Hammer-Tor, um den Schweizer Abwehr-Beton endlich zu knacken.

Während die Nati die Heimreise antreten muss, trifft Argentinien am Mittwochabend um 21 Uhr Schweizer Zeit auf England. Es geht um nichts weniger als den Final-Einzug. Doch das Spiel ist auch sonst im Vorfeld schon aufgeladen. Nicht zuletzt wegen der historischen Dimension aufgrund des Falklandkrieges von 1982. Und es werden auch wieder Erinnerungen wach an die «Hand Gottes», als Diego Maradona im WM-Viertelfinal 1986 mit einem irregulären Tor die Engländer aus dem Turnier beförderte. 

Scaloni nutzt aber schon kurz nach dem Match gegen die Nati die Gelegenheit und spielt den Match gegen die Three Lions herunter. «Die Partie gegen England ist ein Fussballspiel – nicht mehr und nicht weniger. Es geht um nichts anderes als Fussball.»

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