Klicke hier und füge die Fussball-Nati deinen Teams hinzu, um nichts mehr zu verpassen. Und nutze die Chance, einen Ochsner-Sport-Gutschein über 200.- Franken zu gewinnen.
Klicke hier und füge die Fussball-Nati deinen Teams hinzu, um nichts mehr zu verpassen. Und nutze die Chance, einen Ochsner-Sport-Gutschein über 200.- Franken zu gewinnen.
Nach zuletzt drei Spielen in Vancouver steht für die Schweiz wieder ein Spiel in den USA an: Der Viertelfinal gegen Argentinien findet in Kansas City statt. Die grösste Stadt des Bundesstaats Missouri hat rund 500'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Ihr wohl bekanntestes Aushängeschild ist die NHL-Franchise Kansas City Chiefs, die bislang viermal den Super Bowl hat für sich entscheiden können. In ihrem Heimstadion, das Platz für 73'000 Zuschauerinnen und Zuschauer bietet, trägt die Schweiz nun ihren Viertelfinal aus.
Er ist der grosse Schweizer Shootingstar dieser WM: Johan Manzambi war mit drei Toren und zwei Assists eine wichtige Stütze für den Höhenflug der Nati. Vor dem Achtelfinal folgte dann aber der Schock: Der 20-Jährige hat sich im Training eine Knieprellung zugezogen und musste deshalb aussetzen. Die Schweiz gewann trotzdem – allerdings ohne Tor über 120 Minuten.
Wird Manzambi nun für den Viertelfinal wieder fit? Knapp zwei Tage vor dem Spiel ist das fraglich: Ins Mannschaftstraining hat der Freiburg-Akteuer noch nicht eingreifen können – es bleibt ein Wettlauf gegen die Zeit.
Die Schweiz spielt bislang ein nahezu perfektes Turnier – mit einer Ausnahme: Im Startspiel gegen Katar gab es für die Nati nach einem Gegentreffer in der Nachspielzeit ein 1:1-Unentschieden, das sich wie eine Niederlage anfühlte. Danach folgte aber eine eindrückliche Reaktion: Nach einem 4:1 gegen Bosnien-Herzegowina war man schon mit einem Bein in der K.o-Runde, mit einem 2:1 gegen Co-Gastgeber Kanada sicherte sich das Team von Murat Yakin den Gruppensieg – und der 2:0-Erfolg gegen Algerien im Sechzehntelfinal war der erste Schweizer Sieg in einem WM-K.o.-Spiel seit 88 Jahren.
Im Achtelfinal wartete dann Kolumbien, das sich als echter Härtetest entpuppen sollte. Nach hartem Kampf über torlose 120 Minuten behielt die Nati schliesslich die Oberhand und besiegte ihren Achtelfinal-Fluch. Der Lohn: Die erstmalige Viertelfinal-Qualifikation an einem WM-Turnier seit 1954.
Das letzte Viertelfinal-Spiel an einer WM trug die Schweiz im eigenen Land aus: An der Heim-WM 1954 traf die Nati auf der Lausanner Pontaise auf Österreich. Es sollte eine historische Partie werden: Die 5:7-Niederlage der Schweiz ist bis heute das torreichste WM-Spiel aller Zeiten. Schon in der ersten Halbzeit, in der Österreich einen 0:3-Rückstand in einen 5:4-Vorsprung drehte, fielen neun Tore. Aufgrund der Temperaturen von rund 40 Grad Celsius ging das Spiel auch als «Hitzeschlacht von Lausanne» in die WM-Annalen ein.
Davor hatte die Nati zwei weitere Male an einer WM die Runde der letzten acht erreicht: 1934 unterlag man in Turin gegen die Tschechoslowakei mit 2:3, vier Jahre später bedeutete ein 0:2 gegen Ungarn in Lille das WM-Aus.
Erstmals seit 72 Jahren hat sich die Schweiz für einen WM-Viertelfinal qualifiziert – und trifft dort auf Titelverteidiger Argentinien. Bedeutet das Team um Superstar Lionel Messi wie 2014 Endstation oder lebt der WM-Traum der Nati weiter? Die Entscheidung fällt am kommenden Sonntag ab 3 Uhr Schweizer Zeit in Kansas City.

