Winti-Trainer Rahmen lässt Wut an Hometrainer aus
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Beim Gang in die Kabine:Winti-Trainer Rahmen lässt Wut an Hometrainer aus

Wut nach Niederlage in Lausanne
Winti-Coach Rahmen lässt Frust an Fitnessgerät aus

Weil seine Mannschaft bei beiden Gegentoren pennt, geht der FCW in Lausanne als Verlierer vom Feld. Das ärgert Coach Patrick Rahmen.
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Vor dem Spiel war die Welt von Winti-Coach Patrick Rahmen noch in Ordnung: Hier beim Handshake mit Lausanne-Trainer Peter Zeidler.
Foto: keystone-sda.ch
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Stefan KreisReporter Fussball

Für gewöhnlich ist Patrick keiner, der aus dem Rahmen fällt. Nach der 1:2-Niederlage gegen Lausanne aber lupfts dem sonst meist besonnenen Winti-Trainer den Hut. Wenige Minuten nach Abpfiff stapft der 57-Jährige in die Katakomben des Stade de la Tuilière und gibt einem im Weg stehenden Hometrainer einen heftigen Tritt.

«Wenn man das Spiel gesehen hat und wie wir verloren haben, dann ist klar, dass Emotionen da sind. Dass das Ganze höchst ärgerlich ist», kommentiert der Winti-Trainer seinen Wutausbruch.

Vor allem der Ausgleich kurz vor der Pause treibt Rahmen auf die Palme. Erst drischt Winti-Goalie Stefanos Kapino den Ball ohne Not ins Seitenaus und schenkt Lausanne 15 Sekunden vor Ablauf der Nachspielzeit einen Einwurf. Dann ist Théo Golliard nicht nah genug an Omar Janneh dran und Tibault Citherlet wird in der Folge heftig abgekocht vom erst 19-jährigen Ausnahmetalent aus Spanien. Dass Kapino in der nahen Ecke noch mit der Hand dran ist, der Ball aber trotzdem unter der Latte einschlägt, passt zur Situation.

«Waren nicht konsequent genug»

«Wir waren nicht konsequent genug und sind dafür bestraft worden. Dafür habe ich in unserer aktuellen Situation kein Verständnis», sagt Rahmen. Mit Ausnahme der beiden Tore habe seine Mannschaft aber gut verteidigt. Umso frustrierender sei die Niederlage.

Beim zweiten Gegentreffer hat Lausannes Linksverteidiger Sekou Fofana freie Bahn und hämmert den Ball aus mehr als 25 Metern in die linke untere Ecke. Wäre Kapino an diesem Abend ein überragender Goalie gewesen, er hätte diesen Ball gehalten – und Winti wäre mit einem Zähler zurück auf die Schützenwiese gefahren.

Dass man bis auf zwei Punkte an GC hätte herankommen und den direkten Abstiegskonkurrenten unter Druck hätte setzen können, ist Rahmen bewusst. «Umso ärgerlicher, dass das nicht geklappt hat», so der Winti-Coach.

Ob er sich das GC-Spiel am Montag gegen Sion im Stadion anschauen wird, lässt Rahmen offen. Er kenne die Grasshoppers und wisse, wie der Gegner vom kommenden Samstag spiele. Dann trifft der FCW im Spiel der wohl letzten Chance zu Hause auf GC.

Ob Patrick dann wieder aus dem Rahmen fällt?

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Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Lugano
FC Lugano
32
11
54
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
BSC Young Boys
BSC Young Boys
32
5
47
6
FC Sion
FC Sion
31
9
46
7
FC Luzern
FC Luzern
31
6
39
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
32
-7
39
9
Servette FC
Servette FC
31
-3
36
10
FC Zürich
FC Zürich
31
-16
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
31
-23
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
32
-49
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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