Wo es spannend bleibt
Noch sind nicht alle Super-League-Fragen geklärt

Der FC Thun ist Meister, der Abstieg fast entschieden – doch die Super League bleibt spannend. Vom Kampf um Europa bis zur Frage nach dem Topskorer: In den letzten Spielen ist noch alles offen.
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Sion-Trainer Didier Tholot (r.) wird im Cupfinal zum St.-Gallen-Fan.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FC Thun gewinnt Super League, FC Winterthur vor Abstieg, Spannung bleibt
  • Rilind Nivokazi mit 13 Toren auf Kurs für Walliser Torschützenkönig
  • FC Zürich und St. Gallen kämpfen um Rüpelmannschaft-Titel
Foto Andri Bäggli.jpg
Andri BäggliRedaktor Sport

Die Meisterschaft in der Super League ist entschieden. Der FC Thun feiert den historischen Titel und auch der Abstiegskampf ist quasi entschieden – Winterthur bräuchte fast schon ein Wunder und GC scheint als sicherer Barragist festzustehen. Droht jetzt nun die gähnende Langeweile in der Super League? Mitnichten! Um diese fünf heissen Kämpfe geht es in dieser Spielzeit noch:

Wer kommt nach Europa?

Durch die 0:1-Niederlage am Sonntag haben sich die Young Boys schon vorzeitig selbst aus dem heissesten Kampf verabschiedet. Um die europäischen Plätze kämpfen derzeit vor allem noch der FC Basel und der FC Sion – wobei die Walliser die Nase leicht vorne haben. Beide Teams können aber nicht mehr aus eigener Kraft auf die garantierten Europaplätze vorstossen. Allerdings reicht im Falle eines St. Galler Cupsiegs auch der vierte Rang für das internationale Geschäft. So sagte Didier Tholot nach dem 3:0-Sieg in St. Gallen: «Wir sind der grösste St.-Gallen-Fan im Cupfinal.»

Gibts den ersten Walliser Torschützenkönig seit 1985?

Dass Sion im Kampf um Europa involviert ist, liegt zum einen an der stabilen Defensive, zum anderen auch an Rilind Nivokazi (26). Der Stürmer der Walliser traf vor allem zu Beginn der Saison regelmässig. Danach folgte im Dezember bis Ende Februar eine Durststrecke, die der Kosovare mit einem Hattrick gegen YB beendete. 13-mal netzte der Stürmer diese Saison schon ein, nur dreimal weniger als YB-Joker Chris Bedia. Beim 30-Jährigen ist derzeit aber Sand im Getriebe. Er kommt seit der Verpflichtung von Samuel Essende im Winter nur noch zu Teileinsätzen. Die perfekte Gelegenheit also für Nivokazi, die Torjägertrophäe wieder einmal zurück ins Wallis zu holen. Zuletzt gelang das Dominique Cina – 1985!

Erfüllt sich Fricks Versprechen?

«Ich möchte ihm dazu verhelfen, der beste Skorer in der Liga zu werden. Er hat sich das verdient. Er ist ein aussergewöhnlicher Spieler», versprach FCL-Trainer Mario Frick seinem Mittelfeldmotor Matteo Di Giusto. Der 25-Jährige spielt eine überragende Saison: Mit 12 Toren und 12 Assists ist er der Topskorer der Liga. Sein ärgster Verfolger derzeit ist Christian Fassnacht – dem YB-Flügel fehlen aber zwei Skorerpunkte, um mit Di Giusto gleichzuziehen. Besonders bitter für Fassnacht: Derzeit plagt ihn eine Verletzung im Kampf um den Topskorertitel. Noch drei Spiele fehlen Di Giusto, damit sich das Versprechen seines Trainers erfüllt.

Wer wird die Rüpelmannschaft der Liga?

Dass der FC Thun eine unbequeme Mannschaft ist, ist längst bekannt. Gemeinsam mit St. Gallen begehen die Berner Oberländer die meisten Fouls (546). Trotzdem schaffen es die Thuner, vergleichsweise wenig Karten zu holen (78 Gelbe, 5 Rote). Anders sieht das bei den Espen aus. Diese haben bereits 96 Karten kassiert. Nur eine Mannschaft macht ihnen den Rüpeltitel strittig: der FC Zürich. Die Zürcher kommen sogar auf zwei Karten mehr als der FCSG. Die fairste Mannschaft ist übrigens der FCB. Die Basler kommen auf nur 62 Karten.

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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
35
35
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
35
22
63
3
FC Lugano
FC Lugano
35
14
63
4
FC Sion
FC Sion
35
21
58
5
FC Basel
FC Basel
35
6
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
35
3
48
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
35
6
46
2
Servette FC
Servette FC
35
4
46
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
35
-9
42
4
FC Zürich
FC Zürich
35
-21
35
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
35
-28
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
35
-53
20
Relegation Play-Offs
Abstieg
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