Stürmer aus Belgien kommt
Aufsteiger Vaduz reagiert auf Verletztenmisere

Die Ländle-Kicker haben auf Ausfälle in der Mannschaft reagiert. Welchen Stürmer mit «Torriecher» die Ländle-Kicker verpflichtet haben und was im Duell mit dem FC St. Gallen für einen Punktgewinn des FC Vaduz spricht, gibts im Inside.
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Marc Schneider (r.) und Franz Burgmeier kämpfen mit Verletzungssorgen.
Foto: Michael Zanghellini/freshfocus
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Stefan KreisReporter Fussball

Die News der Woche

Weil mit Lado Akhalaia und Ranjan Neelakandan gleich zwei Stürmer verletzt ausfallen, reagiert der FC Vaduz wie angekündigt auf dem Transfermarkt und verpflichtet mit Daniel Kasper einen deutschen Angreifer vom belgischen Zweitligisten KAS Eupen. Der 24-jährige Mittelstürmer stammt aus der Jugend des SV Darmstadt 98 und unterschreibt bis Winter 2026. Für das Duell vom Sonntag gegen den FCSG aber ist der 188 Zentimeter grosse Angreifer noch nicht spielberechtigt. 

Die grosse Frage

Bleiben die Espen der Lieblingsgegner der Ländle-Kicker? In den Super-League-Direktduellen führt der FC Vaduz mit acht Siegen gegenüber vier des FC St. Gallen (4 Unentschieden). Gegen keinen anderen Gegner feierten die Liechtensteiner in der Super League mehr Siege und erzielten mehr Tore als gegen den FCSG (26). Für die St. Galler spricht deren Auswärtsstärke, seit 14 Spielen ist die Maassen-Elf auf fremden Super-League-Plätzen ohne Niederlage. Vereinsrekord. 

Gesagt ist gesagt

«Daniel Kasper verfügt über einen guten Torriecher», sagt Vaduz-Sportchef Franz Burgmeier über seinen neu verpflichteten Stürmer. Die Bilanz des 24-Jährigen: 29 Tore in 80 Spielen für Wormatia Worms, 18 Treffer in 21 Spielen für die zweite Mannschaft von Greuther Fürth und zwei Tore in 15 Spielen für KAS Eupen. 

Die Blick-Prognose

Weil sowohl der FCSG als auch der FC Vaduz unter der Woche auswärts im Europacup im Einsatz waren und das Spiel bei brütender Hitze um 14 Uhr angepfiffen wird, dürfte es für beide Mannschaften schwierig sein, die Pace zu halten. Für einen Punktgewinn der Ländle-Kicker spricht nicht nur die hervorragende Bilanz aus der Vergangenheit, sondern auch der erste Auftritt in Lugano, als man gegen den haushohen Favoriten hätte in Führung gehen müssen. Allerdings hat das Spiel in Lugano nebst den verpassten Chancen einen weiteren Wermutstropfen: Stammgoalie Leon Schaffran handelte sich einen Platzverweis ein und fehlt gegen St. Gallen.

Mögliche Aufstellung

Büchel; Beeli, Lang, Berisha, Sawadogo; Mack; Stark, Cabrera; Dalipi; Djokic, Monsberger. 

Wer fehlt?

Akhalaia, Neelakandan, Öhri, Seiler (alle verletzt). Schaffran (gesperrt). Kasper (noch nicht spielberechtigt). 

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach der 1. Runde:

  1. Dalipi 5,0
  2. Berisha 4,0
  3. Mack 4,0

Hier gehts zur Übersicht aller Vaduz-Noten.

Der Schiedsrichter

Nico Gianforte wird das Spiel leiten, assistiert wird er von Mirco Bürgi und Noël Lötscher. Vierter Offizieller ist Julian Müller. Im VAR-Room sitzt Luca Piccolo.

Der Gegner

Doch nicht nur der FC Vaduz kämpft mit vielen Verletzten. Auch die St. Galler haben viele Ausfälle zu beklagen und haben ein regelrechtes IV-Problem – hier kommt das FCSG-Inside.

2

Runde

Sa., FCZ – Servette, 18 Uhr
Sa., Basel – Lausanne, 18 Uhr
Sa., Thun – YB, 20.30 Uhr
So., Vaduz – St. Gallen, 14 Uhr
So., GC – Lugano, 16.30 Uhr
So., Sion – Luzern, 16.30 Uhr

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Basel
FC Basel
0:0
2
1
4
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
1
2
3
3
FC Thun
FC Thun
1
2
3
4
FC Lugano
FC Lugano
1
1
3
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
1
1
3
6
FC Zürich
FC Zürich
1:0
2
0
3
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
0:0
2
0
2
8
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
1
0
1
9
FC Vaduz
FC Vaduz
1
-1
0
10
FC Sion
FC Sion
1
-2
0
11
FC Luzern
FC Luzern
1
-2
0
12
Servette FC
Servette FC
0:1
2
-2
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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