Lausanne-Abwehr lässt Thuns Ibayi sträflich alleine
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Highlights im Video:Lausanne-Abwehr lässt Thuns Ibayi sträflich alleine

Sprüche, Lacher, Selbstkritik
Zeidler kommt nach Niederlage in Thun in Fahrt

Während Mauro Lustrinelli nüchtern den Thuner Traumstart analysiert, bringt Schweiz-Rückkehrer Peter Zeidler (62) viel Schwung in die Matchanalyse – und steckt dabei sogar Lustrinelli an.
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Auf 180 war Peter Zeidler während des Spiels in Thun.
Foto: Urs Lindt/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • «Überraschung? Nein» Lausanne-Trainer Zeidler lobt Thun
  • Warum Zeidler über Singen, Tanzen und Feiern spricht
  • Wie er Lustrinelli mit einem Lacher ansteckt
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

«Thun ist für mich keine Überraschungsmannschaft», sagt Peter Zeidler (62) nach dem Auftritt beim Aufsteiger (1:2). Obwohl bei Thun auch beim zweiten Sieg im zweiten Match nur Spieler in der Startelf stehen, die vor drei Monaten noch in der Challenge League gekickt haben, sagt der Lausanne-Trainer: «Die beiden Aussenverteidiger haben richtig was drauf. Die zwei Innenverteidiger haben richtig viel Technik, die vier im Mittelfeld sind spielerisch stark, bei den zwei gefährlichen Stürmer ist einer grösser als der andere. Thun wird wohl nicht um die Meisterschaft spielen, aber eine grosse Bereicherung für die Liga sein.»

Mit einem schelmischen Lächeln fügt Zeidler an: «Und ich hoffe, dass wir sie nächstes Mal trotzdem schlagen.» Jetzt hakt der zuvor nüchterne Mauro Lustrinelli (49) ein. «Ich hoffe nicht!», ruft er dazwischen. Zeidler schlagfertig und nicht ganz ernst gemeint: «Unser Kunstrasen ist anders als euer!» Lacher im Medienraum. Es ist nur eine Episode, die zeigt, dass Zeidler mit viel Schwung in die Schweizer Stadien zurückkehrt. Obwohl er andere Möglichkeiten hatte, wie er selbst sagt. Die Liga kennt der Deutsche und ausgebildete Französischlehrer ja bestens: Es war sein 244. Super-League-Spiel! Sechs Jahre war er Trainer in St. Gallen, acht Monate in Sion.

Selbstkritik? Es geht um Singen und Tanzen

Erneut wird es bildhaft, als Zeidler die Niederlage seiner Lausanner erklärt. «Der Kopf in den Sternen? Ja, das ist ein guter Ausdruck. Es war emotional am Donnerstagabendabend (5:0-Gala gegen Skopje in der Conference-League-Quali, d. Red.). Junge wie Diakité und Lekoueiry haben gesungen, haben getanzt. Vielleicht haben wir es nicht ganz geschafft, aus diesem Modus herauszukommen. Denn Thun wollte nicht mit uns tanzen. Die wollten auch nicht mit uns singen. Die wollten richtig Fussball spielen, aggressiv.»

Zeidler in Fahrt: «Aber jetzt bin ich schon am Psychologisieren. Vielleicht weise ich nächstes Mal mehr darauf hin. Aber Tanzen und Singen werde ich sicher nicht verbieten. Wir haben ja dann die Möglichkeit, es am nächsten Sonntag gegen Zürich zu zeigen. Aber zuerst müssen wir die Kasachen packen!»

Das Hinspiel gegen Astana in der 3. Quali-Runde steigt am Donnerstag in Lausanne. Gibts dafür am Montag noch einen Tag frei? «Ich habe nun eine Stunde und 40 Minuten im Bus Zeit, mir das zu überlegen. Die Wahrscheinlichkeit ist vorhanden.» Wieder so eine Antwort, die nicht jeder Trainer in der Super League geben würde.

Steffen über Thuner Erfolgsrezept
2:23
«Wir sind unangenehm»:Steffen über Thuner Erfolgsrezept
Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
31
37
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Basel
FC Basel
31
8
52
4
FC Lugano
FC Lugano
31
10
51
5
FC Sion
FC Sion
31
9
46
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
31
5
46
7
FC Luzern
FC Luzern
31
6
39
8
Servette FC
Servette FC
31
-3
36
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
31
-8
36
10
FC Zürich
FC Zürich
31
-16
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
31
-23
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
31
-48
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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